Stärkung der sozioökonomischen Resilienz

Projektdetails

  • Projektnummer:2021.1814.9
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3300 Naher und Mittlerer Osten 1
  • Ansprechpartner: Katja Setzkorn 
  • Partnerländer: Syrien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die sozioökonomische Lebenssituation der vulnerablen Bevölkerung ausgewählter Gemeinden im Nordosten Syriens ist verbessert

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ohne politischen Träger - direkt mit Bevölkerung oder NGO

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:30 900 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    18.10.2021 - 31.12.2026
  • Aktuelles Projekt:21.10.2021 - 31.12.2026

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Desertifikationsbekämpfung

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    16050 Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation:

Der langanhaltende Konflikt in Syrien hat den Nordosten des Landes schwer getroffen. Mehrere, sich überlagernde Krisen führen zu einer stark eingeschränkten landwirtschaftlichen Produktion, einer kritischen Wasserverknappung und zu steigenden Lebenshaltungskosten. Absatzmärkte, die nicht mehr funktionieren, sowie eine unzureichende Infrastruktur verschärfen die Lage.
Allein in Nordostsyrien benötigen 2,8 Millionen Menschen humanitäre Unterstützung. Knapp die Hälfte der Haushalte verfügt über kein verlässliches Einkommen. Viele Menschen sind zu folgenschweren Entscheidungen gezwungen, wie zum Beispiel Kinderarbeit oder der Verkauf der eigenen Arbeitsmittel.

Ziel:

Die soziale und wirtschaftliche Situation der Bevölkerung in ausgewählten Gemeinden im Nordosten Syriens ist verbessert.

Vorgehensweise:

Das Vorhaben möchte Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen, vor allem durch berufliche Qualifizierung, Gründungsförderung und betriebswirtschaftliche Beratung von Kleinst- und Kleinunternehmen. Die Unterstützung von lokalen kollektiven Strukturen wie Kooperativen, Gewerkschaften oder Interessensverbänden setzt überdies langfristige Impulse. Darüber hinaus wiederbelebt das Projekt Marktinfrastruktur, um kleinen Unternehmen sowie Gemeindemitgliedern Märkte zugänglich zu machen. Um die wirtschaftliche Teilhabe zu erhöhen und sozialen Zusammenhalt zu fördern, koordiniert das Projekt gemeinschaftliche Planungsprozesse mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und lokalen Akteuren.
Der Fokus liegt auf benachteiligten Gruppen wie Frauen, Menschen mit Behinderungen, Rückkehrende und intern Vertriebene. Die Bevölkerung wird damit widerstandsfähiger gegen ökonomische und gesellschaftliche Krisen und verbessert ihre Lebensumstände.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context:

The prolonged conflict in Syria has hit the northeast of the country hard. Several overlapping crises have led to severe constraints on agricultural production, a critical shortage of water and rising living costs. Sales markets that no longer function and inadequate infrastructure are exacerbating the situation.
In northeast Syria alone, 2.8 million people need humanitarian support. Almost half of households have no reliable income. Many people are forced to make decisions with serious consequences, such as allowing children to work or selling their own work equipment.

Objective:

The social and economic situation of the population in selected communities in northeast Syria has improved.

Approach:

The project aims to create income and employment opportunities, primarily through vocational training, start-up support and business advisory services for micro and small enterprises. Supporting local collective structures such as cooperatives, trade unions and interest groups will also generate long-term impetus.
Furthermore, the project is revitalising market infrastructure in order to make markets accessible to small businesses and members of the community. To boost economic participation and promote social cohesion, the project is coordinating community planning processes with civil society organisations and local stakeholders.
The focus is on disadvantaged groups such as women, people with disabilities, returnees and internally displaced persons. This will make the population more resilient to economic and social crises and improve their lives.