Ernährungssicherung und Management natürlicher Ressourcen im Süd-Sudan (Komplementärvorhaben mit WFP und UNICEF)
Projektdetails
- Projektnummer:2021.1853.7
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Ansprechpartner: Johannes Rumohr johannes.rumohr@giz.de
- Partnerländer: Südsudan
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Resilienz der von Krisen betroffenen Bevölkerung ist hinsichtlich ihrer Ernährungssituation gestärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Kein politischer Träger
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:16 550 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 31.08.2021 - 30.04.2026 - Aktuelles Projekt:01.09.2021 - 30.04.2026
Sonstige Beteiligte
- ARGE GOPA Worldwide Consultants GmbH-
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Katastrophenrisikomanagement
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
- Mutter-Kind-Gesundheit
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
43072 Programme zur Ernährungssicherung auf Haushaltsebene
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die Ernährungssituation in Südsudan ist so prekär wie seit der Unabhängigkeit des Landes im Jahr 2011 nicht mehr. Zwei von drei Menschen haben regelmäßig zu wenig zu essen.
Über 80 Prozent der Bevölkerung betreiben Landwirtschaft, um sich selbst zu ernähren. Anhaltende Konflikte und Krisen sowie die Auswirkungen des Klimawandels haben jedoch ihre Lebensgrundlage zerstört. Trotz massiver humanitärer Hilfe sind betroffene Haushalte nicht in der Lage, ihre Ernährungssituation zu verbessern und sich gegen Krisen zu rüsten.
Ziel
Die betroffene Bevölkerung hat ihre Ernährungssituation verbessert und ist für Krisen besser gewappnet.
Vorgehensweise
Das Vorhaben arbeitet zusammen mit dem Welternährungsprogramm (WFP) und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF). Es leistet Übergangshilfe, baut Strukturen auf und bildet Verantwortliche fort. Dadurch soll die Abhängigkeit von humanitärer Hilfe sinken und die Bevölkerung langfristig besser gegen Krisen gewappnet sein.
Landwirtschaftliche Produktion ausweiten:
Das Vorhaben trainiert Kleinbäuerinnen und -bauern zu verbesserten Anbaumethoden, stellt Saatgut und Betriebsmittel bereit und berät landwirtschaftliche Kooperativen.
Management von natürlichen Ressourcen und Katastrophenrisiken:
Um die landwirtschaftlichen Produktionsgrundlagen dauerhaft sicherzustellen, unterstützt das Vorhaben Gemeinden bei der Erstellung von Risikoanalysen und Managementplänen. Lokale Komitees setzen die gemeinschaftlichen Maßnahmen wie den Bau von Deichen, Wasserspeichern oder Erosionsschutz um.
Gesunde Ernährung fördern: Das Vorhaben klärt kleinbäuerliche Haushalte über abwechslungsreiche und gesunde Ernährung auf. Dabei geht es ebenso um verbesserte Hygiene- und Fürsorgepraktiken für Säuglinge und Kleinkinder sowie ernährungsbewusste Haushaltsplanung.
Das Vorhaben agiert in der Schnittstelle zwischen humanitärer Hilfe und Entwicklung, die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit der „Partnership for Recovery and Resilience" der Vereinten Nationen, internationalen Gebern und Nichtregierungsorganisationen.
Projektbeschreibung (EN)
Context
The food situation in South Sudan is more precarious than it has ever been since the country gained independence in 2011. Two out of three people regularly have too little to eat.
More than 80 per cent of the country’s population work in agriculture in order to feed themselves. However, ongoing conflicts and crises, combined with the effects of climate change, have destroyed their livelihoods. Despite massive humanitarian aid, households cannot improve their food situation and protect themselves against crises.
Objective
The affected population has improved its food situation and is better equipped to deal with crises.
Approach
The project works with the World Food Program (WFP) and the United Nations Children’s Emergency Fund (UNICEF). It provides transitional development assistance, develops structures and trains those with responsibility. The aim is to reduce dependency on humanitarian aid and better equip the population for crises in the long term.
Expanding agricultural production: The project trains smallholder farmers in improved cultivation methods, provides seeds and production inputs, and advises agricultural cooperatives.
Managing natural resources and disaster risks: To build a foundation for agricultural production in the long term, the project supports municipalities in preparing risk analyses and management plans. Local committees implement the joint measures, such as erosion control and constructing dams and reservoirs.
Promoting healthy nutrition: The project educates smallholder households on varied and healthy nutrition. It also provides information about improved hygiene and care practices for babies and infants and how to plan their budget to maximise nutrition.
The project operates at the interface between humanitarian aid and development. It implements measures in close coordination with the United Nations’ Partnership for Recovery and Resilience, international donors and non-governmental organisations.