Förderung von Elektromobilität in Kenia

Projektdetails

  • Projektnummer:2021.2009.5
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Michael Schuster 
  • Partnerländer: Kenia

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Rahmenbedingungen für urbane und ländliche Elektro-Mobilitätsanwendungen in Kenia sind verbessert und Anwendungen werden in der Praxis genutzt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Transport, Infrastructure, Housing, Urban Development and Public Works

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:8 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 5 000 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    04.04.2022 - 31.12.2026
  • Aktuelles Projekt:01.06.2022 - 31.12.2026

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    21010 Verkehrspolitik und Verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Bereits mehr als 90 Prozent des erzeugten Stroms in Kenia stammen aus erneuerbaren Energien. Dies bietet eine große Chance für die Umstellung auf Elektromobilität – und damit für einen Verkehr, der keine Treibhausgase mehr ausstößt.
Das Land zählt über 3,6 Millionen zugelassene Fahrzeuge. Jährlich kommen über 250.000 Neuzulassungen hinzu, davon 60 Prozent Motorräder. Bei den meisten Neuzulassungen handelt es sich um gebrauchte Fahrzeuge aus dem Ausland, die oft alt und klimaschädlich sind. Die wirtschaftlichen und sozialen Kosten der veralteten Fahrzeuge sind hoch, denn sie verbrauchen viel Benzin, müssen oft zur Reparatur, erhöhen die Unfallgefahr und verschmutzen die Luft.
Obwohl Elektromobilität zu den wichtigsten Klimaschutzmaßnahmen der kenianischen Regierung gehört, sind bisher nur wenige mit Strom betriebene Autos und Motorräder im Land unterwegs. Das nationale Ziel lautet jedoch, ihren Anteil an den Fahrzeugimporten bis 2025 auf fünf Prozent zu steigern. Dafür muss das Land Regeln und Bedingungen schaffen, die Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur gezielt fördern.

Ziel
Durch bessere Bedingungen für Elektromobilität fahren mehr elektrische Autos und Motorräder in den Städten und ländlichen Gebieten Kenias.

Vorgehensweise
Das Vorhaben arbeitet in drei prioritären Bereichen:

1. Es verbessert die regulatorischen Rahmenbedingungen im Land. Dafür fördert es die Entwicklung von nationalen Strategien, Regulierungen und Standards für die Elektromobilität.
2. Schulung, Wissensaustausch und Koordinierung der Interessengruppen in der Elektromobilitätsbranche unterstützt das Vorhaben, indem es die institutionellen Kompetenzen von wichtigen Beteiligten ausbaut.
3. Weiterhin unterstützt es Pilotanwendungen und verbreitet Lernerfahrungen zum Thema Elektromobilität und den entsprechenden Geschäftsmodellen.

Stand
Oktober 2023
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context

More than 90 per cent of the electricity generated in Kenya already comes from renewable sources, which is ideal for making the switch to e-mobility and thus ensuring zero-emission transportation.
The country currently has over 3.6 million registered vehicles. Each year, more than 250,000 new registrations are made, 60 per cent of which are for motorbikes. Most new registrations involve used vehicles imported from abroad, which are often old and harmful to the environment. The economic and social costs of obsolete vehicles are high, as they consume a lot of fuel, need frequent repairs, increase the risk of accidents and pollute the air.
The Kenyan Government has made e-mobility one of its most important climate change mitigation measures, but few cars and motorbikes powered by electricity have yet to find their way onto the country’s roadways. The national target states, however, that the share of electric vehicle imports should be increased to five per cent by 2025. To achieve this, the country must establish rules and conditions that specifically promote electric vehicles and charging infrastructure.

Objective
As a result of improved e-mobility conditions, more electric cars and motorbikes are now being driven in Kenya's cities and rural areas.

Approach
The project operates in three priority areas:

1. It works to improve the regulatory framework in the country. To this end, it promotes the development of national strategies, regulations and standards for e-mobility.
2. To support training, knowledge exchanges and the coordination of stakeholders in the e-mobility sector, the project builds up the institutional capacity of key participants.
3. It also promotes pilot applications and disseminates learning experiences on the topic of e-mobility and the corresponding business models.

Latest update
October 2023