Partizipation, Rechenschaftspflicht und Integrität für eine resiliente Demokratie

Participation, accountability and integrity for a resilient democracy

Projektdetails

  • Projektnummer:2021.2057.4
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
  • Ansprechpartner: Astrid Kohl 
  • Partnerländer: Ghana

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Öffentliche Institutionen sind in ihren Kapazitäten gestärkt, eine bürgerinnen-orientierte, integre und rechenschaftspflichtige Regierungsführung auf nationaler und lokaler Ebe-ne in Ghana effektiv umzusetzen.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Finance

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:36 200 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 9 700 000Euro

  • Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO): 4 000 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2018.2227.9

    Governance für inklusive Entwicklung

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    06.12.2005 - 30.09.2027
  • Aktuelles Projekt:01.10.2023 - 30.09.2027

Sonstige Beteiligte

  • ARGE Oxford Policy Management Europe
  • GOPA Worldwide Consultants GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15111 Verwaltung der öffentlichen Finanzen

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Ghana gilt als stabile Demokratie mit einer engagierten Zivilgesellschaft, die Rechenschaft von staatlichen Institutionen einfordert. Allerdings verschärfen eine hohe Verschuldung, die Folgen der Covid-19-Pandemie sowie der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine soziale und regionale Ungleichheiten.
Weder die Regierung noch die Kommunen generieren derzeit ausreichend Einnahmen, um langfristig eine soziale, geschlechtergerechte sowie umweltfreundliche Entwicklung zu finanzieren. Zudem wissen Verwaltungen oft nicht, wie sie ihre Ausgaben datenbasiert und die öffentliche Landnutzung partizipativ planen können.
Korruption ist eine nationale Herausforderung. Um sie einzudämmen, müssen staatliche Antikorruptionsinstitutionen koordinierter vorgehen, Strafverfolgungsbehörden digitaler werden und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie investigative Medien gestärkt werden.
Ziel
Öffentliche Institutionen in Ghana sind besser gerüstet, um eine bürgernahe, integre und verantwortungsvolle Regierungsführung sowohl national als auch lokal erfolgreich umzusetzen.
Vorgehensweise
Das Vorhaben arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und wird von der Europäischen Union und dem Staatssekretariat für Wirtschaft SECO kofinanziert.
• Es berät das Finanzministerium und die Steuerbehörde dabei, das nationale Einnahmesystem transparenter, gerechter und effektiver zu gestalten.
• Es unterstützt das Finanzministerium und Distriktverwaltungen dabei, ein bürgerorientiertes, geschlechtergerechtes und klimaorientiertes Ausgabenmanagement zu entwickeln.
• Es berät und bietet Fortbildungen an für nationale Institutionen und Distriktverwaltungen, um Landnutzungspläne partizipativ zu entwickeln und an Entwicklungsplänen auszurichten.
• Es fördert die Digitalisierung bei staatlichen Korruptionsbekämpfungsstellen und arbeitet mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und Medien zusammen, um korruptes Verhalten aufzudecken und die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Ghana is considered as a stable democracy with a committed civil society that demands accountability from state institutions. However, high levels of debt, the consequences of the COVID-19 pandemic and Russia’s war of aggression against Ukraine are exacerbating social and regional inequalities.
Neither the government nor the district assemblies are currently generating sufficient revenue to finance social, gender-equitable and environmentally friendly development in the long term. In addition, administrations often do not know how to apply data-based methods when planning expenditure or adopt a participatory approach to land-use planning.
Corruption is a national challenge. To curb it, state anti-corruption institutions need to take a more coordinated approach, law enforcement agencies have to embrace digitalisation and civil society organisations and investigative media must be strengthened.
Objective
Public institutions in Ghana are better equipped to effectively implement citizen-centred governance with integrity and accountability, both nationally and locally.
Approach
The programme works on behalf of the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) and is cofinanced by the European Union and the Swiss State Secretariat for Economic Affairs (SECO).
• It advises the Ministry of Finance and the tax authority on how to make the national revenue system more transparent, fairer and more effective.
• It supports the Ministry of Finance and district administrations in establishing a citizen-centred, gender-equitable and climate-oriented expenditure management system.
• It provides advice and training to national institutions and district administrations on how to foster participation when developing land-use plans and how to align these plans with development plans.
• It promotes digitalisation in state anti-corruption agencies and works with civil society organisations and the media to expose corrupt conduct and raise public awareness.