Unterstützung für die Partnerschaft für Grüne und Nachhaltige Entwicklung

Projektdetails

  • Projektnummer:2021.2178.8
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 2B00 Asien II
  • Ansprechpartner: Gerald Guskowski 
  • Partnerländer: Indien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Transformative Ansätze für Klimapolitik und SDG-Erreichung sind in der deutsch-indischen Zusammenarbeit gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Environment, Forests and Climate Change

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:9 500 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    26.04.2022 - 30.09.2026
  • Aktuelles Projekt:01.10.2022 - 30.09.2026

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    15110 Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Mit mehr als 1,4 Milliarden Menschen gilt Indien seit dem Jahr 2023 als bevölkerungsreichstes Land der Erde. Vom stetigen Wirtschaftswachstum profitieren jedoch nicht alle: Einer wachsenden Mittel- und Oberschicht stehen mehr als 175 Millionen Menschen gegenüber, die mit weniger als 1,90 US-Dollar am Tag auskommen müssen.

Trotz eines schnellen Ausbaus erneuerbarer Energien ist Indien der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasemissionen. Das Land steht daher vor der doppelten Herausforderung, Armut und soziale Ungleichheit zu beseitigen und gleichzeitig das Klima und die natürlichen Ressourcen zu schützen.

Im Mai 2022 unterzeichneten Bundeskanzler Olaf Scholz und Premierminister Narendra Modi daher die Deutsch-Indische Partnerschaft für Grüne und Nachhaltige Entwicklung (Green and Sustainable Development Partnership, GSDP). Sie richtet ressortübergreifend die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern auf die Ziele der Agenda 2030 und des Pariser Klimaabkommens aus.

Ziel
Transformative Ansätze für Klimapolitik und Entwicklungsziele spielen eine zentrale Rolle in der deutsch-indischen Zusammenarbeit.

Vorgehensweise
Das Projekt unterstützt politische Akteur*innen aus beiden Ländern dabei, die Partnerschaft umzusetzen und zu vertiefen. Darüber hinaus unterstützt es das Ministerium für Umwelt, Forst und Klimawandel (MoEFCC), Strategien zur Klimaanpassung weiterzuentwickeln. In Kooperation mit der Institution für die Transformation Indiens (NITI Aayog) setzt sich das Projekt außerdem dafür ein, die Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) lokal zu verankern.

Die Kernaktivitäten sind:

1. Unterstützung der GSDP: Das Projekt führt Politikdialoge und Strategieworkshops durch, kommuniziert Erfolgsgeschichten der deutsch-indischen Zusammenarbeit und bereitet neue partnerschaftliche Initiativen vor.
2. Klimaanpassung: Es unterstützt bei der Ausarbeitung eines Nationalen Anpassungsplans (NAP) und fördert die Einrichtung eines wissenschaftlichen Exzellenzzentrums für Klimaanpassung am Indischen Institut für Technologie (IIT) Delhi.
3. Lokale Umsetzung der globalen Entwicklungsziele: Das Projekt arbeitet in ausgewählten Bundesstaaten mit Koordinierungsstellen für die Entwicklungsplanung zusammen und erleichtert es ihnen, Planung, Budgetierung und Monitoring auf die Erreichung der SDGs auszurichten.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
With a population of more than 1.4 billion, India became the world’s most populous country in 2023. However, not everyone is benefiting from the constant economic growth. While the middle and upper classes are growing, there are also more than 175 million people who have to survive on less than USD 1.90 per day.

Despite rapid expansion of renewable energy, India is the third-largest emitter of greenhouse gases in the world. As a result, the country faces the double challenge of eliminating poverty and social inequality while at the same time protecting natural resources and the climate.

Therefore, in May 2022, Federal Chancellor Olaf Scholz and Prime Minister Narendra Modi signed the German-Indian Green and Sustainable Development Partnership (GSDP), which gears cooperation between the two countries across different sectors towards the objectives of the 2030 Agenda and the Paris Agreement.

Objective
Transformative approaches to climate policy and development goals play a key role in German-Indian cooperation.

Approach
The project supports political stakeholders from both countries in implementing and deepening the partnership. In addition, it supports the Ministry of Environment, Forest and Climate Change (MoEFCC) in further developing strategies for climate change adaptation. In cooperation with the National Institution for Transforming India (NITI Aayog), the project also strives to ensure that the Sustainable Development Goals (SDGs) are mainstreamed locally.

Its core activities are as follows:
1. Supporting the GSDP: This project conducts policy dialogues and strategy workshops, communicates success stories from Indo-German cooperation and prepares new partnership initiatives.
2. Climate change adaptation: It provides support in drawing up a National Adaptation Plan (NAP) and promotes the development of an academic centre of excellence for climate change adaptation at the Indian Institute of Technology (IIT) in Delhi.
3. Local implementation of the global development goals: In selected federal states, the project works together with co-ordination units for development planning, making it easier for them to gear their planning, budgeting and monitoring towards achieving the SDGs.