Stärkung der Einflussnahme palästinensischer Flüchtlinge auf ihre Lebensbedingungen (PART II)

Strengthening the influence of Palestinian refugees on their living conditions

Projektdetails

  • Projektnummer:2021.2202.6
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3A00 Naher und Mittlerer Osten 2
  • Ansprechpartner: Stipanka Stanic 
  • Partnerländer: Mittlerer und Naher Osten, Jordanien, Libanon, Palästinensische Gebiete

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die soziale Teilhabe der Flüchtlinge und ihrer (Vertretungs-) Organistionen bei relevanten Prozessen zur Verbesserung ihrer Lebens bedingungen ist erhöht.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:31 070 651 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2018.2039.8

    Stärkung der Einflussnahme palästinensischer Flüchtlinge auf ihre Lebensbedingungen (PART)

Nachfolger-Projekt

  • 2025.2122.7

    Neuausrichten von Perspektiven zur Stärkung gesellschaftlicher Mitwirkung und kollektiver Handlungsfähigkeit palästinens

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    18.12.2009 - 30.09.2028
  • Aktuelles Projekt:01.01.2022 - 30.11.2025

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15220 Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Fast sechs Millionen palästinensische Flüchtlinge sind beim Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East, UNRWA) registriert. Viele leben seit Generationen in Camps in Jordanien, dem Libanon, dem Westjordanland, Gaza und Syrien. Ihre Lebensbedingungen sind geprägt von Krieg, zerstörter Infrastruktur, Armut, hoher Arbeitslosigkeit und eingeschränkten Rechten. Die unklare Zukunft von UNRWA und des Gazastreifens verstärkt existenzielle Unsicherheit der Menschen, die kaum Einfluss auf ihre Lebensumstände oder politische Entscheidungsprozesse haben.

Ziel
Lokale, nationale und regionale Akteur*innen der Nahostregion können die von palästinensischen Flüchtlingen benannten Belange gezielter im politischen Kontext bearbeiten. Sie entwickeln wirksame und praxistaugliche Lösungen für die spezifischen Bedürfnisse palästinensischer Flüchtlingsgemeinschaften.

Ansatz
Das Projekt ist auf drei Handlungsfeldern tätig, um palästinensische Flüchtlinge an Entscheidungsprozessen zu beteiligen:
1.Dialog aufbauen: Gemeinsam mit UNRWA, Gastregierungen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen schafft das Projekt Dialogformate, die palästinensische Flüchtlinge – besonders Jugendliche und Frauen – aktiv einbinden. Dabei entstehen Strategien zur Lösung konkreter Herausforderungen in den Camps.
2.Rollen entwickeln: Das Projekt unterstützt lokale, nationale und regionale Akteur*innen darin, ihre Verantwortung für Anliegen palästinensischer Flüchtlinge wirksam wahrzunehmen. Fach- und Führungskräfte entwickeln im Rahmen gezielter Maßnahmen Kompetenzen und setzen diese in konkrete Schritte zur Weiterentwicklung ihrer Rolle um.
3.Jugend befähigen: Junge Flüchtlinge lernen mit bedarfsgerechten Maßnahmen, eigene Anliegen zu vertreten. Sie erwerben gezielte Fähigkeiten, hilfreiches Wissen und Zugang zu politischer und gesellschaftlicher Teilhabe.

 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Almost six million Palestinian refugees are currently registered with the United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA). Many have been living in refugee camps in Jordan, Lebanon, the West Bank, Gaza and Syria for generations. Their living conditions are marked by the effects of war, destroyed infrastructure, poverty, high unemployment and limited rights. The lack of clarity surrounding the future of UNRWA and the Gaza Strip is fuelling the existential uncertainty of people who have virtually no influence over their living conditions or political decision-making processes.

Objective
Local, national and regional actors in the Middle East region can take a more targeted approach to addressing the issues raised by Palestinian refugees in the political context. They are developing effective and practical solutions to the specific needs of Palestinian refugee communities.

Approach
The project works in three areas to involve Palestinian refugees in decision-making processes:
1.Building dialogue: Together with UNRWA, host governments and civil society actors, the project creates dialogue platforms that actively involve Palestinian refugees – particularly young people and women. This results in strategies for solving specific challenges in the camps.
2.Developing roles: The project supports local, national and regional actors in effectively exercising their responsibility for the concerns of Palestinian refugees. Experts and managers develop skills as part of targeted measures and translate these into specific steps to further develop their role.
3.Empowering young people: Young refugees learn to represent their own concerns with appropriate support measures. They acquire specific skills, useful knowledge and access to political and social participation.