Initiative Globale Solidarität
Projektdetails
- Projektnummer:2021.2208.3
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: G120 Nachhaltige Wirtschentw, Digitalisierung
- Ansprechpartner: Julia Mager julia.mager@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Bangladesch, Kambodscha, Mexiko, Serbien, Vietnam
Zusammenfassung
- Ziele:
Unternehmen in ausgewählten Branchen nehmen ihre Sorgfaltspflichten im Rahmen von Kooperationsansätzen geteilter Verantwortung verstärkt wahr.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Partnerministerien
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:37 700 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
2025.2100.3
Nachhaltige und resiliente globale Lieferketten (IGS)
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 16.06.2021 - 31.12.2028 - Aktuelles Projekt:01.07.2021 - 31.12.2025
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
25040 Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Menschenrechte sowie Arbeits- und Umweltstandards werden in globalen Lieferketten noch immer häufig verletzt. Das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) und vergleichbare Vorgaben der Europäischen Union (EU) verpflichten daher Unternehmen dazu, menschenrechtliche und umweltbezogene Risiken in ihren Lieferketten zu analysieren. Zudem sollen die Firmen angemessene Maßnahmen ergreifen, um diesen vorzubeugen, Abhilfemaßnahmen schaffen und deren Wirksamkeit überprüfen.
Ziel
Die partnerschaftliche Umsetzung menschenrechtlicher und ökologischer Sorgfaltspflichten (Human Rights and Environmental Due Diligence, HREDD) von Unternehmen ist verbessert. Unternehmen können ihrer Verantwortung entlang ihrer Lieferketten besser gerecht werden.
Vorgehensweise
Das Vorhaben befähigt einkaufende und produzierende Unternehmen vor allem im Textil-, Elektronik- und Rohstoffbereich dazu, ihrer gemeinsamen Verantwortung gegenüber Menschen und Umwelt gerecht zu werden. Durch einen integrierten Fonds werden Projekte mit EU-Mitgliedstaaten, Entwicklungspartnern, der Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft gefördert.
Das Vorhaben konzentriert sich auf vier Handlungsfelder:
- Es fördert Modelle geteilter Verantwortung von einkaufenden und produzierenden Unternehmen.
- Es setzt sich für Transparenz in Lieferketten ein, fördert Standards und verbessert die Verfügbarkeit und Qualität von Lieferkettendaten.
- Produktionsunternehmen werden in Beratungsstellen zu den Anforderungen menschenrechtlicher und ökologischer Sorgfaltspflichten beraten und mit Dienstleitern vernetzt.
- Es unterstützt die Entwicklung, Einrichtung und Harmonisierung von Beschwerdemechanismen für Beschäftigte.
Das Vorhaben zahlt auf die sozial und ökologisch nachhaltige Transformation der Privatwirtschaft (Just Transition) ein, um gute Arbeitsverhältnisse und Klimaneutralität zu erreichen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Gleichstellung von Frauen und Gruppen am Rand der Gesellschaft.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Violations of human rights as well as social and environmental standards are still commonplace in global supply chains. The German Supply Chain Due Diligence Act (LkSG) and similar European Union (EU) regulations therefore require companies to analyse human rights and environmental risks in their supply chains. Companies must also take appropriate measures to address these risks, create remedial measures and monitor their effectiveness.
Objective
Joint implementation of human rights and environmental due diligence (HREDD) among companies is improved. Companies have more capacity to fulfil their responsibilities along their supply chains.
Approach
The project enables buyers and manufacturers, particularly in the textile, electronics and raw material sectors, to live up to their joint responsibility to people and the environment. An integrated fund promotes projects with EU member states, development partners, the private sector and civil society.
The project is concentrating on four fields of action:
- It promotes models of shared responsibility of buyers and manufacturers.
- It advocates for transparency in supply chains, promotes standards, and improves the availability and quality of supply chain data.
- Local help desks advice manufacturers on human rights and environmental due diligence standards and requirements and connect them with service providers.
- It supports the development, implementation and harmonisation of grievance mechanisms for employees.
The project works towards the socially and environmentally sustainable transition of the private sector (just transition) with a view to achieving good working conditions and climate neutrality. One particular focus is on equality for women and marginalised groups.