Cities Finance Facility (CFF)
Projektdetails
- Projektnummer:2021.2214.1
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G430 Cities
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Ghana, Indonesien, Indien, Malaysia, Peru, Philippinen, Sierra Leone, Senegal, Südafrika
Zusammenfassung
- Ziele:
Ausgewählte Städte in Schwellen- und Entwicklungsländern sind besser in der Lage, Zugang zu Finanzierung für klimarelevante Projekte zu erhalten
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Kein politischer Träger
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:24 829 409 Euro
Kombifinanzierung
Department for Energy Security & Net Zero (bis 02/2023 BEIS): 14 400 000Euro
Agence Francaise de Developpement (ab 01.01.2012): 2 000 000Euro
US Agency for International Development: 1 179 409Euro
Vorgänger-Projekt
2018.2102.4
Cities Finance Facility
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 17.08.2018 - 30.11.2024 - Aktuelles Projekt:01.04.2021 - 30.11.2024
Sonstige Beteiligte
- ARGE GFA Consulting Group GmbH - HEAT
- ARGE GFA Consulting Group GmbH-
- INTEGRATION
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
43030 Stadtentwicklung und -verwaltung
Projektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die Eindämmung des Klimawandels gehört zu den dringlichsten Herausforderungen unserer Zeit. Schon jetzt sind viele Städte von Klimarisiken betroffen. Gleichzeitig dehnen sie sich immer weiter aus: Bis 2050 werden etwa 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben.
In Entwicklungsländern müssten jedes Jahr schätzungsweise vier Billionen US-Dollar in Infrastrukturinvestitionen fließen, um nachhaltige Wirtschaftsmodelle einzuführen und internationale Klimaziele zu erreichen. Viele Städte haben dafür jedoch nicht die nötigen Mittel und suchen daher alternative Finanzierungsmöglichkeiten.
Institutionelle Anleger wie Staatsfonds könnten solche Infrastrukturmaßnahmen finanzieren. Allerdings finden sie derzeit wenige finanziell tragfähige Projekte, die sich für eine Investition eignen. So entsteht eine große Finanzierungslücke.
Ziel
Städte in Schwellen- und Entwicklungsländern können Finanzierung für klimafreundliche und finanzierungsreife Infrastrukturprojekte mobilisieren.
Vorgehensweise
Die C40 Cities Finance Facility (CFF) unterstützt Städte dabei, finanzierungsreife Projekte für den Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung vorzubereiten und passende Finanzierungslösungen zu entwickeln. Bisher hat die CFF mit 20 Projekten in 18 Städten weltweit zusammengearbeitet, darunter in:
Bogotá – die Stadt baut einen einmaligen 25 Kilometer langen Fahrradkorridor, der Stadtteile mit geringen, mittleren und hohen Einkommen verbindet. Angebote für Freizeit, Arbeit und Bildung sind dadurch für viele Menschen deutlich leichter erreichbar.
Jakarta – mit einem Pilotprojekt zur Elektrifizierung der städtischen Busflotte. Die ersten 30 E-Busse befinden sich bereits im Einsatz. Bis Oktober 2022 wird die Flotte auf 74 E-Busse erweitert.
Curitiba – mit fünf dezentralen Photovoltaik-Projekten auf Busbahnhöfen und einer Mülldeponie hat die Stadt erfolgreich den Finanzabschluss erreicht.
eThekwini (Durban) – 2022 wurde ein gemeindebasiertes Programm zur Flussrenaturierung erfolgreich an die Stadt übergeben. Das Programm reinigt die Wasserläufe im Umkreis von Durban und verringert somit deutlich das Katastrophenrisiko für klimabedingte Hochwasser.
Ab 2022 wird die CFF bis zu 18 weitere Projekte in Partnerstädten zur Unterstützung ausgewählt haben.
Stand: August 2022
Projektbeschreibung (EN)
Initial situation
Tackling climate change is one of the most urgent challenges of our time. Many cities are already affected by climate risks. At the same time they continue to grow: By 2050, around 70 per cent of the world’s population will live in cities.
An estimated USD 4 trillion per year in infrastructure investment is required in developing countries to introduce sustainable business models and meet international climate targets. But many cities lack the necessary funds and are therefore searching for alternative funding options.
Institutional investors such as sovereign wealth funds could finance these infrastructure measures. However, they are currently having difficulties finding financially viable projects to invest in. This creates a large funding gap.
Goal
Cities in emerging economies and developing countries are able to mobilise funding for climate-friendly and finance-ready infrastructure projects.
Approach
The C40 Cities Finance Facility (CFF) supports cities in preparing finance-ready projects for climate protection and sustainable development and in developing suitable financing solutions. The CFF has so far contributed to 20 projects in 18 cities worldwide, including:
Bogotá – the city is building a first-of-its-kind 25 km bicycle corridor connecting citizens from low, middle and high-income neighbourhoods. This will make it easier for many people to reach work, education and recreation opportunities.
Jakarta – with a pilot project to electrify the city’s bus fleet. The first 30 electric buses are already in operation. The fleet will expand to 74 electric buses by October 2022.
Curitiba – the city has successfully agreed financing for five decentralised photovoltaic projects on bus stations and a landfill site.
eThekwini (Durban) – a community-based river restoration programme was successfully transferred to the city in 2022. The programme cleans the waterways surrounding Durban, significantly reducing the city’s vulnerability to climate related flooding.
From 2022, the CFF will select up to 18 additional projects to support in partner cities.
Last revised: August 2022