Sozial-ökologische Wirtschaftstransformation und Sustainable Finance
Projektdetails
- Projektnummer:2021.2243.0
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: G120 Nachhaltige Wirtschentw, Digitalisierung
- Ansprechpartner: Angelika Frei-Oldenburg angelika.frei-oldenburg@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Brasilien, Ägypten, Äthiopien, Ghana, Indien, Kenia, Mexiko, Nigeria, Peru, Ruanda, Senegal, Südafrika
Zusammenfassung
- Ziele:
Die sozial-ökologische Wirtschaftstransformation ist unter Berücksichtigung internationaler Standards und globaler Agenden vorangetrieben.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:38 830 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 20 130 000Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 28.10.2022 - 30.11.2029 - Aktuelles Projekt:01.11.2022 - 30.11.2029
Sonstige Beteiligte
- EY GmbH & Co. KG
- GPI Global Policy Incubator GmbH
- IPC - Internationale Projekt
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
24010 Finanzsektorpolitik und -verwaltung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Entwicklungs- und Schwellenländer haben ehrgeizige Ziele, die sich an den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und biologische Vielfalt orientieren. Um diese zu erreichen, müssen die Staaten ihre Wirtschafts- und Finanzsysteme nachhaltig und klimagerecht gestalten sowie Privatkapital mobilisieren. Dies gilt besonders für jene Länder, die anfällig für Klima- und Naturkrisen sind und begrenzte finanzielle Mittel haben.
Zudem sind stabile Politiken und Regularien, der Aufbau von Fachwissen im öffentlichen und privaten Bereich sowie ein globaler Dialog wichtig, um die Reformen mit nationalen Prioritäten und internationalen Standards zu vereinen.
Ziel
In den Kooperationsländern haben sich die Rahmenbedingungen für die sozialökologische Wirtschaftsentwicklung und zukunftsfähige Investitionen verbessert.
Vorgehensweise
Das Vorhaben fördert eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, inklusive Finanzwirtschaft, in vier Handlungsfeldern:
• Es unterstützt die Regierungen dabei, geeignete politische und regulatorische Rahmenwerke zu entwickeln. Taxonomien helfen beispielsweise, ökologisch nachhaltige und sozial gerechte Investitionen zu klassifizieren.
• Zudem berät das Vorhaben Finanzinstitute und unterstützt diese praktisch dabei, Nachhaltigkeit in ihren Entscheidungsprozessen zu verankern.
• Darüber hinaus schult es Fach- und Führungskräfte, besonders in Wirtschafts- und Planungsministerien, zu wissenschaftsbasierter Wirtschafts- und Industriepolitik. So werden zum Beispiel lokale und internationale Wertschöpfungsketten zur Wasserstoffproduktion und die Verwendung makroökonomischer Modelle gefördert.
• Das Vorhaben arbeitet mit internationalen Netzwerken und Partnern zusammen, unter anderem mit dem „Sustainable Banking and Finance Network", mit IPC Consulting, der „Climate Bonds Initiative" und dem „Chartered Banker Institute". Die Europäische Union unterstützt finanziell.
Stand: 10/2025
Projektbeschreibung (EN)
Context
Developing countries and emerging economies have set ambitious targets based on the United Nations goals for sustainable development, climate action and biodiversity. To achieve these, the countries must create sustainable and climate-friendly economic and financial systems and mobilise private capital. This applies in particular to countries that are vulnerable to climate and natural disasters and those with limited financial resources.
Stable policies and regulations, the expansion of expertise in the public and private sectors, and global dialogue also play an important role in aligning reforms with national priorities and international standards.
Objective
The framework conditions for fair and sustainable economic development and green investment in our partner countries have improved.
Approach
The programme supports sustainable economic development, including financial sector development, in four fields of activity:
• It supports governments in developing suitable policy and regulatory frameworks. Taxonomies, for example, facilitate the classification of fair and sustainable investments.
• The programme also advises financial institutions and offers practical support in integrating sustainability into their decision-making processes.
• Furthermore, it provides training on science-based economic and industrial policy for experts and managers, with a focus on economic and planning ministries. This supports local and international value chains for hydrogen production and the use of macroeconomic models, for example.
• The programme works with international networks and partners such as the Sustainable Banking and Finance Network, IPC Consulting, the Climate Bonds Initiative and the Chartered Banker Institute. The European Union provides financial support.
Last updated: 10/2025