Förderung von Nachhaltigkeit in der Textil- und Bekleidungsindustrie in Asien II
FABRIC II
Projektdetails
- Projektnummer:2021.2252.1
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 2B00 Asien II
- Ansprechpartner: Marc Beckmann marc.beckmann@giz.de
- Partnerländer: Asien NA, Bangladesch, China VR, Kambodscha, Myanmar, Pakistan, Vietnam
Zusammenfassung
- Ziele:
Arbeitskräfte, Arbeitgeber und staatliche Organisationen wenden Mechanismen und Prozesse zur verbesserten Einhaltung von Nachhaltigkeits- standards in der Textil- und Bekleidungsindustrie modellhaft an.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Natural Resources and Environment (MONRE)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:6 821 704 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2018.2056.2
Förderung von Nachhaltigkeit in der Textil- und Bekleidungsindustrie in Asien
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 03.12.2014 - 31.10.2025 - Aktuelles Projekt:01.04.2023 - 31.10.2025
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
25040 Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die Textilindustrie ist in vielen asiatischen Ländern ein wichtiger Wirtschaftszweig und trägt je nach Land bis zu 80 Prozent zu den Exporteinnahmen bei. Obwohl die Rahmenbedingungen in diesen Ländern sehr unterschiedlich sind, bestehen dieselben Herausforderungen: menschenwürdige Bedingungen für die Arbeiter*innen gewährleisten und Umweltauswirkungen verringern.
Um langfristig eine soziale, ökologische und zugleich wettbewerbsfähige Branche zu schaffen, müssen Produktionsunternehmen, Wirtschaftsverbände, die zuständigen Ministerien, Gewerkschaften, die Zivilgesellschaft und internationale Modemarken ihre Zusammenarbeit intensivieren.
Ziel
Die Verantwortlichen der asiatischen Textil- und Bekleidungsindustrie arbeiten enger zusammen, um Produktionsbedingungen zu verbessern und die Umweltauswirkungen des Wirtschaftszweigs zu verringern.
Vorgehensweise
Das Projekt baut den regionalen Dialog zwischen relevanten Handlungsträger*innen der Branche aus. Sie können sich bei Konferenzen und digitalen Seminarreihen zum Thema ökologische und sozial gerechte Textillieferketten austauschen.
Darüber hinaus bringt das Projekt die Position der Produzent*innen in den internationalen Diskurs ein. Dies geschieht zum Bespiel über das erste interasiatische Netzwerk von Herstellerverbänden „Sustainable Textile of the Asian Region" (STAR) und die Initiative für verantwortungsvolle Einkaufspraktiken („Sustainable Terms of Trade Initiative", STTI).
Um relevantes Wissen in der Region zu verbreiten, wurde gemeinsam mit der Internationalen Arbeitsorganisation (International Labor Organization, ILO) die digitale Wissensplattform „Asia Garment Hub" ins Leben gerufen. Diese bietet zielgruppengerechte Informationen und Wissensprodukte rund um eine umweltfreundliche und sozial gerechte Textil- und Bekleidungsindustrie.
Zudem arbeitet das Projekt mit internationalen Marken, globalen Initiativen und lokalen Produktionsstätten zusammen, um eine umweltfreundliche und ressourceneffiziente Produktion zu fördern, sowie die Arbeitsbedingungen zu verbessern.
Projektbeschreibung (EN)
Context
The textile industry is a key sector of the economy in many Asian countries and, depending on the country, accounts for up to 80 per cent of export income. Although these countries have very different framework conditions, they face the same challenges: ensuring decent conditions for workers and reducing environmental impacts.
To create a socially just and environmentally friendly industry, while at the same time remaining com-petitive in the long term, production companies, business associations, the relevant ministries, trade unions, civil society and international fashion brands need to intensify their cooperation.
Objective
Key stakeholders in the Asian textile and clothing industry are cooperating more closely to improve production conditions and reduce the sector’s environmental impact.
Approach
The project enhances the regional dialogue between relevant actors in the industry. At conferences and digital seminars, they are able to exchange ideas and discuss the topic of environmentally friendly and socially equitable textile supply chains.
In addition, the project incorporates the position of producers into the international discourse. It achieves this goal through the first inter-Asian network of manufacturers’ associations ‘Sustainable Textile of the Asian Region’ (STAR) and the Sustainable Terms of Trade Initiative (STTI).
To share relevant knowledge in the region, the project partnered with the International Labour Organiza-tion (ILO) to establish the digital knowledge platform ‘Asia Garment Hub’. This platform offers targeted information and knowledge products on topics related to an environmentally friendly and socially equi-table textile and clothing industry.
Moreover, the project collaborates with international brands, global initiatives and local production facilities to foster environmentally friendly and resource-efficient production methods, while also im-proving working conditions.