Integriertes Abfallmanagement und Meeresmüllvermeidung im Westbalkan
Projektdetails
- Projektnummer:2021.2294.3
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
- Ansprechpartner: Dr. Sonja Kurz sonja.kurz@giz.de
- Partnerländer: Westbalkan/Östliche Partnerschaft n.a., Albanien, Bosnien und Herzegovina, Montenegro, Kosovo
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Kapazitäten lokaler und nationaler Akteure der Abfall- und Kreislaufwirtschaft Südosteuropas zur Reduktion von Abfalleinträgen in die Adria und Gewässer sind verbessert
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Zuständige Ministerien der Partnerländer
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:3 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2017.2203.2
Integriertes Abfallmanagement und Meeresmüllvermeidung im Westbalkan
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 14.12.2017 - 28.02.2026 - Aktuelles Projekt:01.06.2022 - 28.02.2026
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
14050 Abfallwirtschaft und -entsorgung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die Verschmutzung von Binnengewässern und des Adriatischen Meeres ist für die Länder des Westbalkans und die an die Adria angrenzenden Länder der Europäischen Union (EU) zu einer ernsten regionalen Herausforderung geworden. Wachsende Abfallmengen in Flüssen bedrohen wirtschaftliche Aktivitäten wie Tourismus und Fischerei und gefährden die Gesundheit und die Lebensgrundlagen der Menschen in der Region. Meeresmüll in der Adria besteht zu 90 Prozent aus Kunststoffen.
Ziel
Die vier Partnerländer koordinieren Strategien und reduzieren Meeresmüll mit Erfolg.
Vorgehensweise
Das Programm unterstützt seine Partner bei der verbesserten Umsetzung koordinierter Strategien zur Verringerung des Meeresmülls. Es bringt öffentliche und private Partner sowie die Zivilgesellschaft aus den vier Ländern zusammen und berät sie, wie sie den Eintrag von Kunststoffabfällen in die Adria reduzieren können.
Das Programm bietet Beratung und Schulung zu strukturellen, rechtlichen und finanziellen Aspekten einer erweiterten Herstellerverantwortung (Englisch: extended producer responsibility, EPR). EPR ist ein strategischer Ansatz, der sicherstellen soll, dass Hersteller*innen und Verarbeiter*innen Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte übernehmen.
Das Programm hilft öffentlichen und privaten Partnern, gemeinsam Meeresmüll zu reduzieren. Es unterstützt sie auch bei der Verbesserung ihrer Datenbasis zu Kunststoffabfällen.
Stand Mai 2025
Projektbeschreibung (EN)
Context
The pollution of inland water bodies and the Adriatic Sea has become a serious regional challenge for the countries of the Western Balkans and for EU countries bordering the Adriatic Sea. Increasing amounts of waste in rivers threaten economic activities such as tourism and fishing and endanger the health and livelihood of people throughout the region. As much as 90 per cent of the marine litter in the Adriatic Sea is made up of plastics.
Objective
The four partner countries are successfully coordinating strategies and reducing marine litter.
Approach
The MLP Programme supports its partners in improving the implementation of coordinated strategies to reduce marine litter. The Programme brings public and private partners as well as civil society from the four countries together and advises them on how to reduce the leakage of plastic waste into the Adriatic Sea. It initiates regular and systematic exchanges of information about the project’s experiences at regional, national and local levels.
The Programme offers advice and training on structural, regulatory and financing aspects of extended producer responsibility (EPR). EPR is a strategic policy approach to ensure that producers and manufacturers take responsibility for the full lifecycle of their products.
The MLP Programme assists public and private partners in joining hands to reduce marine litter. It also supports them in improving their data base on plastic waste.