Klima Start-Up Programm Lateinamerika

Projektdetails

  • Projektnummer:2021.2308.1
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
  • Ansprechpartner: Felix Steinberg 
  • Partnerländer: Mexiko

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Klima-Start-Ups in Mexiko und ausgewählten lateinamerikanischen Ländern sind in der Lage, innovative Geschäftsmodelle für Klimaschutz-technologien in regionalen Märkten zu skalieren.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Agencia Mexicana de Cooperación Internacional para el Desarrollo

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:9 704 745 Euro

Kombifinanzierung

  • Green Climate Fund: 5 204 745Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    17.11.2022 - 30.10.2026
  • Aktuelles Projekt:01.11.2022 - 30.10.2026

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    25030 Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Es ist weiterhin möglich, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, wenn alle Bereiche der Weltwirtschaft ihre Emissionen bis zum Ende dieses Jahrzehnts deutlich reduzieren.
Für dieses ehrgeizige Ziel sind technologische Innovationen unerlässlich. Technologie-Start-ups und Risikokapitalgeber spielen eine wichtige Rolle dabei, innovative Klimalösungen schnell auf die lokalen Märkte zu bringen.
In Nordamerika und Europa haben die Investitionen in Klimatechnologie daher deutlich zugenommen. Schwellen- und Entwicklungsländer sind für Risikokapitalgeber derzeit jedoch weniger attraktiv, da es dort höhere Investitionsrisiken gibt. Diese Risiken können verringert werden, wenn Start-ups gezielte Unterstützung vor der Investition erhalten.

Ziel
90 Klimaunternehmen in acht lateinamerikanischen Ländern skalieren innovative Geschäftsmodelle, die Emissionen reduzieren.

Vorgehensweise
Die Initiative umfasst drei Aktionslinien:
1. Gemeinschaft und Ideenfindung: Die Initiative identifiziert Schwerpunktbereiche für lokale Klimaschutzmaßnahmen und entwickelt innovative Lösungen. Dazu finden 36 Klimathons in acht teilnehmenden Ländern statt. Ein Fokus liegt darauf, Frauen und marginalisierte Gruppen zu fördern.
2. Förderprogramme für Klima-Ventures: Im Pre-Acceleration-Programm entwickeln 60 Start-ups ihre Geschäftsmodelle zu marktreifen Produkten mit hoher Klimawirksamkeit. 30 weitere Start-ups durchlaufen ein Beschleunigungsprogramm, um ihren Betrieb und ihre bereits bestehenden Geschäftsmodelle zu optimieren.
3. Ökosystem der Klimainnovation: Die Initiative vernetzt Start-Ups, Investmentfonds, Inkubatoren und Regierungsstellen in regionalen Netzwerken für Klimainnovationen.
Dabei fördert die Initiative Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion. Regelmäßig überprüft sie die unterstützten Klimatechnologielösungen auf ihre nachhaltige und ethische Praxis bezüglich Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG). 

 

Projektbeschreibung (EN)

It is still possible to limit global warming to 1.5°C if all sections of the global economy significantly reduce their emissions by the end of this decade.
Technological innovations are essential to achieve this ambitious goal. Technology start-ups and venture capitalists have an essential role to play in bringing innovative climate solutions to local markets quickly.
Investments in climate technology have increased significantly in North America and Europe. However, emerging economies and developing countries are currently less attractive to venture capitalists due to the greater investment risks. These risks can be reduced if start-ups receive targeted support prior to the investment.
Objective
90 climate companies in eight Latin American countries scale up innovative business models that reduce emissions.
Approach
The initiative covers three lines of action:
1. Community and brainstorming: The initiative identifies priority areas for local climate change mitigation measures and develops innovative solutions. To this end, 36 ‘climathons’ are held in eight participating countries. There is a focus on promoting women and marginalised groups.
2. Support programmes for climate ventures: In the pre-acceleration programme, 60 start-ups develop their business models into market-ready products with high climate impact. A further 30 start-ups go through an acceleration programme to optimise their operations and existing business models.
3. Ecosystem for climate innovation: The initiative brings together start-ups, investment funds, incubators and government agencies in regional networks for climate innovation, supporting diversity, equality and inclusion in the process. It regularly checks the supported climate technology solutions for sustainable and ethical practices regarding environmental, social and corporate governance criteria.