Programm für klimaresiliente Stadtentwicklung in Albanien (GCF)

Projektdetails

  • Projektnummer:2021.2314.9
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Axel Olearius 
  • Partnerländer: Albanien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Klimarisiken in Städten sind reduziert

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Tourism and Environment

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:34 438 900 Euro

Kombifinanzierung

  • Green Climate Fund: 24 684 900Euro

  • Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA/engl. SDC): 2 583 000Euro

  • Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO): 3 171 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    21.03.2024 - 30.04.2031
  • Aktuelles Projekt:01.04.2024 - 30.04.2031

Sonstige Beteiligte

  • PricewaterhouseCoopers

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Katastrophenrisikomanagement

    Hauptziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    43060 Reduzierung von Katastrophenrisiken

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

ALBAdapt - Programm für klimaresiliente Stadtentwicklung in Albanien

Ausgangssituation

Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung, die das Wohlergehen der modernen Gesellschaft bedroht. Albanien zählt zu den Ländern Europas, die am stärksten durch klimabedingte Extremwetterereignisse gefährdet sind. Jedes Jahr verursachen Überschwemmungen Schäden von bis zu 30 Mio. EUR und betreffen 50.000 Menschen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, steht Albanien vor der Aufgabe, komplexe Klimadaten aufzubereiten. Nur so kann sich die Bevölkerung für die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels wappnen. Insbesondere die Küstenregion, in der die Hälfte der albanischen Bevölkerung lebt und ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts des Landes erwirtschaftet wird, ist erheblichen Risiken ausgesetzt. Mit gezielten Anstrengungen hat diese Region jedoch das Potenzial, sich zu einem Modell für Klimaresilienz zu entwickeln.

Ziel

Albanien managt Klimarisiken durch verbesserte Klimainformationen, ein funktionierendes Frühwarnsystem für vielfältige Gefahrenquellen und durch auf Klimadaten basierende Investitionen.

Vorgehensweise

Das Programm wird von der albanischen Regierung, dem Green Climate Fund, der Bundesregierung und der Schweizer Regierung gefördert. Es verfolgt einen umfassenden Ansatz zur Stärkung der Klimaresilienz durch nationale und lokale Maßnahmen.

Nationale Maßnahmen:
• Grundlegende Säulen der Klimaresilienz stärken, einschließlich des nationalen meteorologischen und hydrologischen Dienstes, des nationalen Rahmens für Klimadienstleistungen und eines gefahrenübergreifenden Frühwarnsystems.
• Eine digitale Plattform im Rahmen der nationalen Klimainformationsdienste aufbauen, um klimabewusste Entscheidungen zu ermöglichen.

Lokale Maßnahmen:
• Maßnahmen zur ökosystembasierten Anpassung und zur ökosystembasierten Katastrophenvorsorge (ECO-DRR) in Küstengebieten umsetzen.
• Gemeinden in die Lage versetzen, frühzeitig auf Klimarisiken zu reagieren.
• Klimaresiliente Investitionen in gefährdeten Regionen fördern.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

ALBAdapt - Programme for Climate Resilient Urban Development in Albania

Context

Climate change is a global challenge that threatens the wellbeing of modern society. Albania is one of Europe’s most vulnerable countries to climate-induced extreme weather events. Each year, floods cause damages of up to 30 million euros and affect 50,000 people. To address these challenges, Albania must interpret complex climate data to help the citizens prepare for the inevitable impacts. Notably, the coastal belt, which is home to half of Albania’s population and contributes one third of the country’s gross domestic product (GDP), faces significant risks. However, with target efforts, this region has the potential to transform into a model for climate resilience.

Objective

Albania is managing climate risks through improved climate information, a functioning multi-hazard early warning system, and climate-informed investments.

Approach

The programme, supported by the Government of Albania, the Green Climate Fund, the German Government, and the Swiss Government, adopts a comprehensive approach to enhance climate resilience with actions nationally and locally.

National efforts:
• Enhancing foundational elements of climate resilience, including the National Meteorological and Hydrological Service, the National Framework for Climate Services, and a multi-hazard early warning system.
• Deploying a digital platform under the National Climate Information Services to enable climate-informed decision-making.

Local efforts:
• Implementing Ecosystem-based Adaptation and Eco-Disaster Risk Reduction measures in coastal areas.
• Empowering communities to take early actions against climate risks.
• Promoting climate-resilient investments in vulnerable regions.