Multi-Geber-Initiative Capacity Development für Access and Benefit Sharing (ABS Initiative)
ABS Initiative
Projektdetails
- Projektnummer:2022.2000.2
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: G330 Umweltpolitik, Biodiversität, Wald
- Ansprechpartner: Katrin Muench katrin.muench@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Benin, Côte d'Ivoire, Kenia, Südafrika
Zusammenfassung
- Ziele:
Akteure in Partnerländern in Zusammenarbeit mit öffentlicher Forschung und Privatwirtschaft sowie regionale und internationale Organisationen nutzen die Beiträge des Vorhabens zur Operationalisierung des Nagoya-Protokolls zu Access and Benefit-Sharing (ABS)
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Secretariat of the Convention on Biological Diversity
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:9 106 488 Euro
Kombifinanzierung
Ministerium f. Landwirtschaft, Natur u. Lebensmittelqualität: 500 000Euro
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO): 3 516 620Euro
Norwegian Agency for Developement Cooperation (NORAD): 2 089 868Euro
Vorgänger-Projekt
2015.2014.7
Umsetzung des Nagoya-Protokolls der Biodiversitätskonvention (ABS-Initiative)
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 20.02.2015 - 31.12.2025 - Aktuelles Projekt:01.09.2022 - 31.12.2025
Sonstige Beteiligte
- ARGE GeoMedia GmbH-
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Hauptziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
41030 Biodiversität
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Dass Artenvielfalt zerstört wird, betrifft besonders Entwicklungsländer
und hat dort erhebliche Folgen wie Armut, Verlust gesellschaftlicher
Stabilität und Migration. Gleichzeitig ist Biodiversität die Grundlage
für viele Wirtschaftsbereiche. Unternehmen und Forschungsinstitute
weltweit nutzen biologische Ressourcen, um Produkte zu entwickeln und zu
forschen. #Access and Benefit-Sharing" (ABS) regelt daher den Zugang zu
den Ressourcen und einen gerechten Vorteilsausgleich für die
bereitstellenden Länder. Damit sollen die Bereiche, die die Ressourcen
nutzen, zur Entwicklung sowie zum Schutz und der nachhaltigen Nutzung
der Artenvielfalt in den bereitstellenden Ländern beitragen.
Obwohl die Vereinten Nationen ABS bereits 1992 in der
Biodiversitätskonvention (Convention on Biological Diversity, CBD)
festgehalten haben und es vielfältige Unterstützung gibt, schreitet die
nationale Umsetzung von ABS nur schleppend voran. In vielen Ländern Afr
ikas und anderer Weltregionen sind die Bedingungen, damit bereitstellende Länder sowie Nutzende genetischer Ressourcen erfolgreich
zu ABS-Prinzipien kooperieren, nicht ausreichend entwickelt.
Ziel
Die Bedingungen sind verbessert, damit Bereitstellende und Nutzende
biologischer Ressourcen beim ABS erfolgreich kooperieren sowie zum
Biodiversitätserhalt in Kooperationsländern beitragen.
Vorgehensweise
Zusammen mit Partnern unterstützt das Vorhaben Aktivitäten, über die ABS
international Relevanz gewinnt und Handlungsträger*innen aktiv werden.
Privatwirtschaft und Forschung unterstützt es, um ABS-konforme
Kooperationen mit bereitstellenden Ländern, indigenen Völkern und lok
alen Gemeinschaften umzusetzen.
Das Vorhaben baut den Wissensaustausch aus und berät öffentliche
Verantwortliche dazu, ABS in Politiken zu integrieren.
Das Vorhaben berät ferner indigene Völker und lokale Gemeinschaften
dazu, ihre Rechte zu Beteiligung und Ressourcen durchzusetzen.
Mit weiteren finanziellen Mitteln unterstützen das Schweizer
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), die Norwegische Agentur für En
twicklungszusammenarbeit (NORAD) und das Ministerium für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität (MLNV) der Niederlande das
Vorhaben.
Projektbeschreibung (EN)
Context
The destruction of biodiversity particularly affects developing
countries. Significant consequences of this include poverty, loss of
social stability and migration. At the same time, biodiversity is the
basis for many economic sectors. Companies and research institutes
around the world utilise biological resources to develop products and
conduct research. Access and benefit sharing (ABS) regulates access to
the resources and fair benefit sharing for those providing them. The aim
is for the sectors utilising the resources to contribute to development
and conservation and sustainable use of biodiversity in the countries
that provide the resources.
Although the United Nations enshrined ABS in the Convention on
Biological Diversity (CBD) in 1992 and there is widespread support, the
national implementation of ABS is progressing only slowly. In many
countries in Africa and other regions of the world, the conditions
required for successful ABS cooperation between the resource-providing
countries and the users of genetic resources have not been sufficiently
developed.
Objective
The conditions are improved so that providers and users of biological
resources can cooperate successfully in ABS and contribute to
biodiversity conservation in cooperating countries.
Approach
Together with partners the project supports activities that aim to
increase the international relevance of ABS and encourage active
stakeholder involvement.
It supports the private sector and research institutes to implement
ABS-compliant cooperation arrangements with resource-providing c
ountries, indigenous peoples and local communities.
The project works to expand knowledge sharing and advises public
officials on integrating ABS into policy.
Advisory support is also provided to Indigenous Peoples and local
communities so that they are in a position to assert their rights to the
resources and to actively participate.
The Swiss State Secretariat for Economic Affairs (SECO), the Norwegian
Agency for Development Cooperation (NORAD) and the Dutch Ministry of
Agriculture, Nature and Food Quality (MLNV) are also supporting the
project with additional funding.