Sport für Entwicklung in Afrika (Initiative Regionalprogramm 1000 Sportplätze für Afrika)

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2004.4
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1710 Wirtschaft und Gesellschaft in Afrika
  • Ansprechpartner: Diana Hollmann 
  • Partnerländer: Afrika NA, Côte d'Ivoire, Kamerun, Äthiopien, Kenia, Senegal, Tansania

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Pan-afrikanische, regionale und nationale Akteure haben Sportkonzepte und sportbasierte Ansätze, die die Gleichstellung der Geschlechter, das Aufbrechen traditioneller Geschlechterrollen und sozialen Kompetenzen fördern, angewandt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    African Union Sports Council

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:12 640 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2019.2227.7

    Sport für Entwicklung in Afrika (Initiative Regionalprogramm 1000 Sportplätze für Afrika)

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    29.08.2014 - 30.09.2025
  • Aktuelles Projekt:01.07.2022 - 30.09.2025

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    11231 Grundlegende Alltagsfähigkeiten für Jugendliche

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Frauen und Mädchen werden immer noch im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Leben benachteiligt und diskriminiert. Begrenzte Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Mädchen und Frauen verhindern ihre volle Teilhabe an gesellschaftlichen Entwicklungen. Zudem leiden sie unter geschlechtsspezifischer Gewalt. Die Hauptgründe für die Ungleichheit sind kulturelle, rechtliche und wirtschaftliche Barrieren, die oft tief in gesellschaftlichen Normen, männerdominierten Machtstrukturen und Einzelinteressen verwurzelt sind.

Ziel
Lokale, nationale und länderübergreifende Organisationen in Afrika nutzen zunehmend sportbasierte Ansätze, um bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen soziale und berufsrelevante Kompetenzen zu stärken. Damit wird besonders die Gleichstellung der Geschlechter ausgebaut, stereotypische Geschlechterrollen aufgebrochen und ein positives Männlichkeitsbild gefördert.

Vorgehensweise
Das Projekt unterstützt lokale und nationale Partnerorganisationen wie Nichtregierungsorganisationen, Schulen sowie Bildungs- und Sportministerien dabei, Sport für Entwicklung in Konzepten und Strategien sowie in Bildungs- und Sportpolitik zu integrieren.
Es fördert die Kompetenzen regionaler Akteure wie des Sportrats der Afrikanischen Union, der OlympAfrica Foundation oder von Special Olympics Africa, um Sport für Entwicklung besser zu verbreiten und einzusetzen.
Es baut in Kooperation mit Partnerorganisationen geschlechtersensible und inklusive Sportplätze, in deren Planung die Nutzergruppen einbezogen wurden. Es schafft sichere Räume, in denen sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sportlich betätigen können.
Überdies unterstützt das Projekt nationale und regionale Netzwerke, die sportbasierte Ansätze nutzen, um die Gleichstellung der Geschlechter voranzubringen, stereotypische Geschlechterrollen zu reduzieren und positive Männlichkeit zu fördern.
Safeguarding-Prinzipien bewirken, dass Sportaktivitäten in sicheren Orten frei von Gewalt und Missbrauch stattfinden. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Initial situation
Women and girls are still disadvantaged and discriminated against in social, economic and political life. Limited educational and employment opportunities for girls and women prevent them from participating fully in social developments. They also suffer from gender-specific violence. The main reasons for this inequality are cultural, legal and economic barriers, which are often deeply rooted in social norms, male-dominated power structures and individual interests.

Objective
Local, national and transnational organisations in Africa are increasingly using sport-based approaches to strengthen the social and vocational skills of children, teenagers and young adults. In particular, this promotes gender equality, breaks down stereotypical gender roles and promotes a positive image of masculinity.

Approach
The project supports local and national partner organisations such as non-governmental organisations, schools and education and sports ministries in integrating Sport for Development into concepts and strategies, and also into education and sports policy.
It promotes the skills of regional players such as the Sports Council of the African Union, the OlympAfrica Foundation or Special Olympics Africa in order to better disseminate and utilise sport for development.
In cooperation with partner organisations, it is also building gender-sensitive and inclusive sports grounds, and is involving user groups in the planning process. This creates safe spaces where children, teenagers and young adults can engage in sporting activities.
The project also supports national and regional networks that use sport-based approaches to promote gender equality, reduce stereotypical gender roles and promote positive masculinity.
Safeguarding principles ensure that sporting activities take place in an environment that is free from violence and abuse and creates safe places for all.