Sektorvorhaben Soziale und ökologische Transformation von Textillieferketten
Projektdetails
- Projektnummer:2022.2010.1
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: G120 Nachhaltige Wirtschentw, Digitalisierung
- Ansprechpartner: Dr. Dirk Steinwand dirk.steinwand@giz.de
- Partnerländer: Sektorvorhaben, Ghana, Pakistan
Zusammenfassung
- Ziele:
In globalen Lieferketten – besonders in der Textilwirtschaft – wird zunehmend sozial und ökologisch verantwortlicher produziert. Auch KonsumentInnen berücksichtigen soziale und ökologische Aspekte vermehrt in Kaufentscheidungen.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:32 018 455 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2018.2222.0
Nachhaltiger Textilkonsum
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 07.11.2018 - 30.04.2026 - Aktuelles Projekt:01.05.2022 - 30.04.2026
Sonstige Beteiligte
- RAL gGmbH
- circular.fashion UG (haftungsbeschränkt)
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
25040 Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Globale Lieferketten sind durch unfaire Arbeitsbedingungen, Umweltbelastung und hohen CO2-Ausstoß gekennzeichnet, besonders im Textilbereich. Unternehmen müssen sich daher stärker für Menschenrechte und Umweltschutz in ihren Produktionsstätten einsetzen. Das unterstreichen rechtliche Vorgaben wie Lieferkettengesetze.
Verbraucher*innen müssen klar erkennen können, welche Produkte nachweislich sozial und ökologisch hergestellt sind, um fundierte, verantwortungsvolle Kaufentscheidungen zu treffen.
Unternehmen, öffentliche Beschaffungsstellen und politische Entscheidungsträger*innen gestalten globale Lieferketten zunehmend sozial gerecht, umwelt- und klimafreundlich, um Lebens- und Arbeitsbedingungen in Produktionsländern zu verbessern.
Das Vorhaben fördert verantwortungsvolle Produktion und Konsum entlang globaler Lieferketten. Dafür berät es das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zu sozialen, ökologischen und unternehmerischen Standards, die es politisch verankern kann.
Das Vorhaben unterstützt zudem Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft dabei, ihrer Verantwortung in globalen Lieferketten gerecht zu werden. Dazu organisiert es Dialoge und Veranstaltungen und arbeitet an der Weiterentwicklung und Transformation folgender Instrumente:
• Grüner Knopf – deutsches, staatliches Siegel für sozial und ökologisch hergestellte Textilien.
• Bündnis für nachhaltige Textilien – Initiative der deutschen Regierung, um mit Interessensgruppen soziale und ökologische Standards in Textillieferketten zu verbessern.
• Team-Europe-Initiative „Sustainability in Global Supply Chains" – europäische Partnerschaft, die Kooperationsländer weltweit unterstützt, verantwortungsvolle Geschäftspraktiken in Lieferketten umzusetzen.
Gesetzgebung umsetzen – Beratung und Begleitung des BMZ zu Gesetzen, die Nachhaltigkeit und unternehmerische Sorgfaltspflichten entlang globaler Lieferkette vorantreiben.
Stand: November 2025
Projektbeschreibung (EN)
Context
Social and ecological textile production and responsible consumption are core objectives of the United Nations 2030 Agenda for Sustainable Development. They require joint action by policy makers, businesses and consumers worldwide.
Objective
Global supply chains – especially in the textile industry – are becoming increasingly socially and environmentally responsible. Consumers are taking these aspects more into account in their purchasing decisions and usage behaviour.
Approach
The programme advises the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ), the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH and other German development cooperation organisations on responsible production and consumption patterns – particularly in textile supply chains. It also provides the secretariats or administrative offices for the following initiatives:
• Green Button: First government-run certification label that systematically assess whether companies are taking responsibility for compliance with human rights and environmental standards in their supply chains.
• Partnership for Sustainable Textiles: Unites politics, business and civil society to improve social, economic and environmental conditions in the textile industry.
• Siegelklarheit: Transparent, independent platform for evaluating labels that helps consumers make social and environmental purchasing decisions.