Resilienzinitiative Afrika durch Katastrophenrisikomanagement RIA

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2018.4
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1720 Grüne Transformation in Afrika
  • Ansprechpartner: Ria Hidajat 
  • Partnerländer: Afrika NA, Botsuana, Ägypten, Äthiopien, Kenia

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Umsetzungsfähigkeiten hinsichtlilch des Leitprinzips risikoinformierter Entwicklung regionaler, nationaler und lokaler staatlicher und nicht-staatlicher Akteure im handlungsfeld urbanes Katastrophenrisikomanagement in Afrika sind gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Afrikanische Union Kommission

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:14 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    04.05.2022 - 30.06.2026
  • Aktuelles Projekt:04.05.2022 - 30.06.2026

Sonstige Beteiligte

  • ARGE Mainlevel Consulting AG-FAKT-

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Katastrophenrisikomanagement

    Hauptziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    43060 Reduzierung von Katastrophenrisiken

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Katastrophenrisikomanagement verbessert die Resilienz von Individuen und Gemeinden gegenüber Extremereignissen. Derzeitige Ansätze betrachten oft nur einzelne Bedrohungen, wie Naturgefahren. Aber auch der Klimawandel, Epidemien und Konflikte bedrohen die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in vielen Regionen Afrikas und verschärfen bestehende Ungleichheiten. Risiken für Menschen, Sachgüter und Infrastruktur entstehen in erster Linie in den Ballungsräumen der Städte. Vor allem die Menschen in benachteiligten, informellen Siedlungsgebieten sind gefährdet.
Da die städtische Bevölkerung Afrikas in den nächsten drei Jahrzehnten um fast eine Milliarde Menschen zunehmen wird, besteht dringender Handlungsbedarf.
Allerdings erfassen weder die Regionen, die Länder, noch die Gemeinden bestehende Risiken systematisch. Dadurch können sie noch nicht ausreichend in staatlichen Planungen und Umsetzungen mitgedacht werden. Dies ist jedoch notwendig, um risikoinformierte Stadtentwicklung und die Resilienz im urbanen Raum zu verbessern.

Ziel
Staatliche und nichtstaatliche Akteure können komplexe Risiken besser erkennen und erfassen. Dies treibt eine risikoinformierte Entwicklung im urbanen Katastrophenrisikomanagement in Afrika an.

Vorgehensweise
Auf Grundlage des Sendai Rahmenwerks für Katastrophenvorsorge und der Entwicklungsagenda 2063 der Afrikanischen Union (AU) setzt sich das Projekt für eine geschlechtergerechte und inklusive städtische Entwicklung ein. Dafür baut es eine Lern- und Austauschplattform mit der AU und dem Regionalbüro der Vereinten Nationen zur Reduzierung von Katastrophenrisiken (UNDRR) in Afrika auf, dadurch werden die Erfahrungen in Afrika überregional zugänglich. Zudem setzt es partizipative Pilotmaßnahmen u.a. mit Frauengruppen für eine verbesserte Frühwarnung vor Hochwasser in ausgewählten informellen Siedlungen durch. In besonders anfälligen Städten und Gemeinden werden Menschen mit Behinderung bei vorbeugenden Maßnahmen stärker eingebunden 

 

Projektbeschreibung (EN)

Disaster risk management strives to make individuals and communities more resilient to extreme events. Current approaches, however, often only consider individual threats, such as natural Framework conditions
Disaster risk management strives to make individuals and communities more resilient to extreme events. Current approaches, however, often only consider individual threats, such as natural hazards. In many regions of Africa, climate change, epidemics and conflicts are putting economic and social advancements at risk and exacerbating existing forms of inequality. Major urban areas are among the first places where people, materials and infrastructure are exposed to risks. Those who live in disadvantaged, informal settlements are especially vulnerable.
With the urban population of Africa projected to grow by nearly a billion people over the next three decades, there is an urgent need to act.
Unfortunately, the countries, regions and communities on the continent are not documenting current risks in a systematic way. For this reason the risks cannot yet be adequately factored into governmental planning and implementation activities. Doing so is essential to ensuring risk-informed urban development and improving the resilience of urban areas.

Goal
The ability of state and non-state actors to identify and document risks has improved, which promotes risk-informed development in urban disaster risk management in Africa.

Aproach
On the basis of the Sendai Framework for Disaster Risk Reduction and the African Union's Agenda 2063, this project is advocating for inclusive, gender-responsive urban development. To that end, it is working with the AU and the United Nations Office for Disaster Risk Reduction (UNDRR) to build a learning and exchange platform that makes it possible for different regions in Africa to share their experiences. It is also implementing a number of participatory pilot measures, one of which involves working with women's groups to improve early flood-warning systems in selected informal settlements. In cities and communities that are particularly at risk, a stronger effort is being made to include people with disabilities in preventive activities.