Unterstützung von Menschenrechten, Geschlechtergerechtigkeit und Zivilgesellschaft
Projektdetails
- Projektnummer:2022.2027.5
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
- Ansprechpartner: Siw Doerte Diallo siw.diallo@giz.de
- Partnerländer: Ghana
Zusammenfassung
- Ziele:
o Die institutionelle Unterstützung von Betroffenen bei Diskriminierung, sexualisierter und geschlechtsbasierter Gewalt ist gestärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Kommission für Menschenrechte und Verwaltungsjustiz in Ghana
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:6 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 04.09.2023 - 30.09.2027 - Aktuelles Projekt:01.10.2023 - 30.09.2027
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Hauptziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
15160 Menschenrechte
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
In Ghana ist die Förderung der Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellung von Frauen und Mädchen in der Verfassung verankert. Trotzdem befinden sich Frauen und Mädchen oft in einer untergeordneten Position und sind von Benachteiligung betroffen. Diese geschlechtsbasierte Diskriminierung wird noch verstärkt, wenn Betroffene durch Behinderungen, Alter und sozialen Status Mehrfachdiskriminierung erfahren, die auch Intersektionalität genannt wird.
Ziel
Ghana setzt Maßnahmen zur Geschlechtergleichstellung erfolgreich um. Es fördert die Menschenrechte, indem es mit einem intersektionalen Ansatz Mehrfachdiskriminierung angeht.
Vorgehensweise
Das Projekt trainiert die ghanaische Menschenrechtskommission (CHRAJ), damit diese Opfer von Diskriminierung und Menschenrechtsverletzungen besser schützen kann. Gleichzeitig sensibilisiert es die Mitarbeitenden für verschiedene Formen von Benachteiligung. Das Projekt informiert zudem über das bestehende Beschwerdesystem der CHRAJ und schafft Zugänge über soziale Medien und Apps für junge Menschen und Frauen.
Das Projekt arbeitet mit Organisationen der Zivilgesellschaft zusammen, die Beratungs- und Schutzdienste für Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt anbieten.
Nicht zuletzt leistet das Projekt einen Beitrag zur Arbeit des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), welches den Zugang junger Menschen verbessert, Informationen und Recht zu sexueller und mütterlicher Gesundheit zu erhalten.
Die beteiligten Akteure übernehmen dabei verschiedene Aufgaben:
• CHRAJ: Schulungsmaterialien und Trainingsmodule entwickeln
• Zivilgesellschaft: Medien- und Kunstprodukte veröffentlichen sowie Kampagnen zu Diskriminierung und Mehrfachdiskriminierung umsetzen
• UNFPA: Schutz- und Sicherheitseinrichtungen ausbauen, Unterstützung für Betroffene von sexueller und geschlechtsbasierter Gewalt bereitstellen sowie neue Mitarbeitende des Schnelleinsatzteams schulen
Projektbeschreibung (EN)
Context
The promotion of gender equity and equality for women and girls is enshrined in Ghana's constitution. Nevertheless, most women and girls are in a subordinate position and the majority are affected by discrimination. This gender-based discrimination is often reinforced when people experience multiple discrimination based on other dimensions of identity such as disability, age and social status. This is also known as intersectionality.
Objective
Ghana is successfully implementing measures to achieve gender equality. It promotes human rights by taking an intersectional approach to tackling multiple discrimination.
Approach
The project runs training courses to build the institutional capabilities of Ghana's Commission on Human Rights and Administrative Justice (CHRAJ) and enable it to better protect victims of discrimination and human rights violations. At the same time, it sensitises employees to the various forms and dimensions of discrimination. The project also provides information about CHRAJ's existing complaints system and creates access for young people and women via social media and apps.
The project works with civil society organisations that provide counselling and protective services for victims of gender-based violence.
Last but not least, the project contributes to the work of the Marginalised Population Programme (MaPSafe) of the United Nations Population Fund (UNFPA), which improves young people's access to information concerning their sexual and maternal health rights.
The actors involved take on various tasks:
- CHRAJ: Developing training materials and modules
- Civil society: Publishing media and art products and implementing campaigns on discrimination and multiple discrimination
- UNFPA: Expanding facilities offering protection and security, providing support for victims of sexual and gender-based violence and training new members of the rapid response team.