Inter-company training with the private sector in Tunisia II

Formation interentreprise avec le secteur privé en Tunisie II

Project details

  • Project number:2022.2038.2
  • Status:laufendes Projekt
  • Responsible Organisational unit: 3600 Nordafrika
  • Contact person: Dieter Braeuer 
  • Partner countries: Tunisia

Summary

  • Objectives:

    The Employability of tunisian youth in selected professions is improved.

  • Client:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Project partner:

    Ministerium für Beschäftigung und Berufsbildung

  • Financing organisation:

    not available

 

Volume of commission

  • Financial commitment for the actual implementation phase:5 000 000 Euro

Cofinancing

  • not available

 

Previous project

  • 2018.2171.9

    Überbetriebliche Ausbildung mit der Privatwirtschaft in Tunesien

Follow-on project

  • not available

 

Term

  • Entire project:
    (including all previous, current and following project implementation phases, if existing)
    19.07.2019 - 31.01.2027
  • Actual project implementation phase:01.08.2023 - 31.01.2027

other participants

  • not available

 

Further information

  • Project websitesnot available

 

Policy markers

  • Gender Equality

    Significant (secondary) policy objective

  • Democratic and inclusive governance

    Significant (secondary) policy objective

CRS code

    11330 Vocational training

Evaluation

not available

 

Project description (DE)

Ausgangssituation:
Tunesiens größte Herausforderung ist die Arbeitslosigkeit. Dabei ist die Arbeitslosenquote in den ländlichen Regionen im Süden mehr als doppelt so hoch wie im Nordosten. Vor allem die Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen ist übermäßig von Arbeitslosigkeit betroffen. Zudem fehlen Absolvent*innen beruflicher Ausbildungen praktische und arbeitsmarktrelevante Fähigkeiten.

Ziel:
Das tunesische Berufsbildungssystem bezieht die Privatwirtschaft stärker ein und steigert die Qualität der Ausbildung.

Vorgehensweise:
In Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft entwickelt das Vorhaben technische Ausbildungsgänge in den Bereichen Textil, Kunststoffverarbeitung und Tourismus – angepasst an die Bedarfe der Industrie.
Zudem schult das Vorhaben die staatlichen Verantwortlichen im tunesischen Berufsbildungssystem. Dabei greift es auf Grundlagen und Erfahrungen aus früheren Projektphasen zurück.
Tunesische Unternehmen, die qualifizierte Mitarbeiter*innen benötigen, sind zentrale Mittler des Vorhabens. Das Vorhaben will die Unternehmen anregen, sich stärker in der Berufsbildung zu engagieren und ihre Bedürfnisse deutlicher einzubringen. Die Firmen erhalten so die Chance, genügend geeignete Arbeitskräfte zu finden. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie Auszubildende nach der Ausbildung übernehmen.
Darüber hinaus unterstützt das Vorhaben langfristig die staatliche Berufsbildung in Zusammenarbeit mit Privatunternehmen: Fortbildungen entwickeln die Kompetenzen der Mitarbeiter*innen der staatlichen Stellen weiter.