Leistungsorientierte Wasserversorger
SWU
Projektdetails
- Projektnummer:2022.2048.1
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 3300 Naher und Mittlerer Osten 1
- Ansprechpartner: Maha Khallaf maha.khallaf@giz.de
- Partnerländer: Jordanien
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Akteure des jordanischen Wassersektors haben ihre Leistungsfä-higkeit zur Reduktion von Wasserverlusten und Energieverbrauch, so-wie hinsichtlich des Abwassermanagements und der ländlichen Trink-wasserversorgung verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Water Authority of Jordan
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:29 932 993 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 15.07.2024 - 31.07.2028 - Aktuelles Projekt:01.08.2024 - 31.07.2028
Sonstige Beteiligte
- ARGE GITEC-IGIP GmbH-Arabtech Jardaneh
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
14020 Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement, große Systeme
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Resiliente Wasserinfrastruktur: Wasserknappheit in Jordanien bekämpfen In Jordanien ist Wasser eine knappe Ressource und die Wasserversorgung steht vor mehreren kritischen Herausforderungen: Das schnelle Bevölkerungswachstum, die Auswirkungen des Klimawandels und eine Wasserverlustrate von 54 Prozent sind nur einige Beispiele. Eine veraltete Infrastruktur, kostenintensiver Energieverbrauch und ineffizientes Abwassermanagement kommen erschwerend hinzu. Zudem bestehen weiterhin rechtliche Lücken und Schwierigkeiten, Umweltvorschriften einzuhalten. Die Situation wird zusätzlich dadurch verschärft, dass digitale Lösungen nicht ausreichend angenommen werden; außerdem werden ländliche Gemeinden und Frauen von den notwendigen Verhandlungsprozessen ausgeschlossen. Das Projekt geht wesentliche Herausforderungen bezüglich der Wasserversorgung Jordaniens an. Die wichtigsten Schritte sind:
- Prozesse zur Verringerung der Wasserverluste institutionalisieren, etwa im Ministerium für Wasser und Bewässerung, in der jordanischen Wasserbehörde und in den Wasserversorgungsunternehmen. Dazu gehört auch die Nutzung integrierter Datenverwaltungssysteme. Darüber hinaus modernisiert das Projekt die Entsalzungsinfrastrukturen und setzt sich die Bereitstellung von zusätzlichen fünf Millionen Kubikmetern Wasser pro Jahr zum Ziel.
- Die Wasserbehörde und -versorgungsunternehmen dazu befähigen, den Energieverbrauch und die Betriebskosten zu senken.
- Prozesse zum Umgang mit Abwasser verbessern, indem die Abläufe an Umweltstandards angepasst werden.
Um die Inklusion aller Geschlechter zu fördern, befähigt das Projekt Frauen in ländlichen Gemeinden, sich an der Verbesserung der Wasserversorgung zu beteiligen. Sie können zum Beispiel dazu beitragen, Wassernetze zu sanieren und die Wassernutzungseffizienz der Haushalte zu verbessern.