Förderung von guter finanzieller Regierungsführung in Sambia IV

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2055.6
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
  • Ansprechpartner: Dr. Barbara Dutzler 
  • Partnerländer: Sambia

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die finanzielle Regierungsführung in Sambia ist gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Finance

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:24 895 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 10 700 000Euro

  • US Agency for International Development: 4 695 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2018.2040.6

    Förderung von guter finanzieller Regierungsführung III

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    13.12.2012 - 30.06.2027
  • Aktuelles Projekt:01.07.2023 - 30.06.2027

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15111 Verwaltung der öffentlichen Finanzen

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Sambia hatte in den letzten Jahren ein starkes
Wirtschaftswachstum. Trotzdem ist es nicht gelungen, die
Armut zu verringern und Ungleichheiten abzubauen. Im Jahr 2022 lebten 60 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze und fast die Hälfte davon in extremer Armut. Zudem sind Frauen oft benachteiligt; der Klimawandel wirkt sich auf die landwirtschaftliche Produktion und auf die Stromerzeugung mit Wasserkraft aus. Dadurch verstärkt sich Sambias
Finanzierungsdefizit: Das Land hat nicht genügend eigene Mittel, um
wichtige Vorhaben umzusetzen.
Nachdem das Haushaltsdefizit über Jahre zugenommen hatte, war Sambia im November 2020 nicht mehr in der Lage, seine Auslandsschulden zu bedienen. Im September 2022 wurde daher ein Programm mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) vereinbart, in dem sich die sambische Regierung zu ambitionierten Reformen im System der öffentlichen Finanzen verpflichtete.
Ziel
Sambia reformiert seine öffentlichen Finanzen und erhält dadurch
finanziellen Spielraum, um öffentliche Mittel entwicklungsorientiert
einzusetzen und Armut sowie Ungleichheit zu reduzieren.
Vorgehensweise
Das Vorhaben berät die Regierung zu Reformen und ist in vier Bereichen
tätig:
# Es fördert fiskalische Nachhaltigkeit durch verbesserte Haushaltsplanung, Risiko- und Schuldenmanagement. Zudem berät es zu
einer verteilungsgerechten dezentralen Finanzarchitektur mit mehr
Befugnissen für die Kommunen.
# Es verbessert die Effizienz beim Einsatz von Ressourcen und setzt sich
dafür ein, Geschlechtergerechtigkeit und Klimavorhaben in den
Staatsausgaben stärker zu berücksichtigen.
# Es unterstützt die Mobilisierung von Eigeneinnahmen, um eine
gerechtere und effizientere Steuerpolitik zu gestalten und die Steuer
befolgungsrate zu erhöhen.
# Es fördert Veränderungsmanagement und Organisationsentwicklung sowie die Professionalisierung des öffentlichen Diensts, damit Reformen besser gesteuert und umgesetzt werden können.
An dem Projekt beteiligen sich die Europäische Union und USAID
finanziell. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Zambia has enjoyed impressive economic growth in recent years. Despite this, it has not been possible to reduce widespread poverty and reduce inequalities. In 2022, 60 per cent of the population lived below the poverty line, and almost half were living in extreme poverty. In
addition, women are often disadvantaged; climate change has an impact on agricultural production and hydropower generation. This is increasing
Zambia#s funding shortfall: the country does not have sufficient funds
of its own to implement important projects.
After years of increasing budget deficits, Zambia was no longer able to
service its foreign debt in November 2020. In September 2022, a
programme was therefore agreed with the International Monetary Fund
(IMF). In it, the Zambian Government committed to ambitious reforms in
the public finance system.
Objective
Zambia is reforming its public finances, giving it the financial leeway
to utilise public funds in a development-oriented manner, and reduce
poverty and inequality.
Approach
The programme advises the government on reforms and operates in four areas:
# It promotes fiscal sustainability through improved budget planning,
risk and debt management. It also provides advice on implementing a
decentralised financial structure with more powers for the
municipalities.
# It improves efficiency in the use of resources and is committed to
taking greater account of gender equality and climate projects in
government spending.
# It supports in mobilising domestic revenue in order to create a fairer
and more efficient tax policy and increase the tax compliance rate.
# It promotes change management and organisational development as well
as in professionalising the public sector so that reforms can be better
managed and implemented.
The European Union and USAID are contributing financially to the
project.
Last update: March 2024