Mädchenrechte stärken! Reproduktive Gesundheit und HIV-Prävention für junge Sambierinnen II
Projektdetails
- Projektnummer:2022.2056.4
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
- Ansprechpartner: Evelyn Maib-Chatre evelyn.maib-chatre@giz.de
- Partnerländer: Sambia
Zusammenfassung
- Ziele:
Ausgewählte staatliche und nicht-staatliche Akteure in den Projektregionen in Sambia haben ihr Engagement für die Stärkung der Rechte junger Frauen und Mädchen, sowie junger Männer und Jungen, zur Prävention von HIV, Frühschwangerschaften und geschlechtsbasierter Gewalt verstärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Nationaler HIV/AIDS/STI/TB Rat
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:5 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2018.2164.4
Mädchenrechte stärken! Reproduktive Gesundheit, Familienplanung und HIV-Prävention für Schülerinnen in Sambia
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 18.05.2012 - 31.08.2026 - Aktuelles Projekt:01.09.2023 - 31.08.2026
Sonstige Beteiligte
- management4health AG
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Hauptziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
- Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen
Signifikantes Nebenziel
- Mutter-Kind-Gesundheit
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
15180 Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Frauen und Mädchen aus einkommensschwachen Familien oder ländlichen Gebieten sind in der sambischen Gesellschaft besonders benachteiligt. Diskriminierende Geschlechterrollen, Normen und Verhaltensweisen schränken ihre Selbstbestimmtheit und den Zugang zu sozialen und gesundheitlichen Dienstleistungen ein. Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist verbreitet und wird in hohem Maße toleriert.
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung Sambias ist unter 18 Jahre alt. Vor allem junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren infizieren sich mit HIV. Viele von ihnen sind junge Frauen. Zu den Gründen zählen die unzureichende Sexualaufklärung und ein eingeschränkter Zugang zu sexuellen und reproduktiven Gesundheitsdiensten.
Sambischen Frauen fehlen oft wirtschaftliche Möglichkeiten, was sie abhängiger von Partnern und männlichen Familienmitgliedern macht. Aufgrund von frühen Eheschließungen, Betreuungsaufgaben und Schwangerschaften müssen sie häufig die Schule abbrechen. Dadurch sinken ihre Karrierechancen, was auch die wirtschaftliche Entwicklung Sambias hemmt.
Ziel
Ausgewählte staatliche und nichtstaatliche Beteiligte in den Projektregionen engagieren sich vermehrt für die Rechte junger Menschen. Damit können HIV, Frühschwangerschaften und geschlechtsspezifische Gewalt vorgebeugt werden.
Vorgehensweise
Das Projekt agiert in den folgenden Schwerpunkten:
• Es unterstützt die Relevanz lokaler HIV- und AIDS-Berater*innen in lokalen Verwaltungen, wodurch Aufklärung wirksamer umgesetzt werden kann – wie mit dem Mitmachparcours zu AIDS, Liebe und Sexualität.
• Es beteiligt junge Menschen an der Entwicklung jugendfreundlicher und geschlechtsspezifischer Dienstleistungen und verbessert die Sexualaufklärung auch an Schulen.
• Durch generationenübergreifende Dialoge mit jungen Menschen sowie religiösen und traditionellen Vertreter*innen verbessert das Projekt, dass mehr Menschen Gesundheitsdienstleistungen nutzen.
Stand: April 2025
Projektbeschreibung (EN)
Context
In Zambian society, women and girls from low-income families and rural areas are particularly disadvantaged. Discriminatory gender roles, norms and behaviours restrict their autonomy and access to social and health services. Violence against girls and women is common and widely tolerated.
More than half of Zambia’s population is under 18. It is primarily young people between 15 to 24 who are getting infected with HIV. Many are young women. Reasons for this include inadequate sexuality education and limited access to sexual and reproductive health services.
Zambian women often lack economic opportunities, which makes them more dependent on partners and male family members. Due to early marriage, caregiving responsibilities and pregnancy, they are often forced to drop out of school. This limits their career prospects and hampers Zambia’s overall economic development.
Objective
Selected government and non-government actors in the project regions are advocating increasingly for the rights of young people. This is contributing to the prevention of HIV, early pregnancy and gender-based violence.
Approach
The project works in the following priority areas:
• It supports the role of local HIV and AIDS coordination advisors within local administrations in order to implement awareness measures more effectively – such as the join-in circuit on AIDS, love and sexuality.
• It gets young people involved in developing youth-friendly, gender-responsive services and improves sexuality education in schools.
• Through intergenerational dialogue with young people and religious and traditional actors, the project provides support so that more people use health services.
Last update: April 2025