Ausbildungsinitiative für Afrika

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2060.6
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1740 Afrikanische Union
  • Ansprechpartner: Nicola Demme-Tsegaye 
  • Partnerländer: Afrikanische Union

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die von der AU bereitgestellten Angebote und technischen Lösungen für die Umsetzung einer nachfrageorientierten, gendersensiblen und inklusiven Berufsbildung werden in den AU-Mitgliedstaaten genutzt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Afrikanische Union

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:7 900 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2015.2063.4

    Ausbildungsinitiative für Afrika

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    30.09.2016 - 31.12.2026
  • Aktuelles Projekt:01.01.2023 - 31.12.2026

Sonstige Beteiligte

  • ARGE management4education-management4

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    11330 Berufliche Bildung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die wachsende Jugendarbeitslosigkeit ist für den afrikanischen Kontinent eine erhebliche Herausforderung. Insgesamt sind etwa 60 Prozent der Arbeitslosen jünger als 25 Jahre. Besonders betroffen sind junge Frauen. Ein Zugang zu qualitativ hochwertiger Aus- und Weiterbildung sowie angemessene Arbeitsmöglichkeiten sind von großer Bedeutung für den Fortschritt, denn dadurch kann Armut reduziert und mehr politische Stabilität geschaffen, sowie die Teilhabe und langfristige Entwicklung verbessert werden. Trotzdem ist es in vielen afrikanischen Staaten schwierig, Ausbildungsprogramme mit einer praktischen Ausrichtung zu finden. Das Fehlen von Bildungschancen führt zu schlechten Beschäftigungsperspektiven. Auch können offene Stellen häufig nicht besetzt werden. Hier liegt auch einer der Gründe, warum viele junge Menschen sich auf der Suche nach einer vielversprechenderen Zukunft entscheiden, ihre Heimat zu verlassen.

Ziel
Die Verbreitung innovativer Herangehensweisen, um beschäftigungsorientierte Fachkenntnisse zu entwickeln, ist in Afrika verbessert.

Vorgehensweise
Die Kommission der Afrikanischen Union und das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben 2016 die Ausbildungsinitiative für Afrika ins Leben gerufen, um auf diese Herausforderungen einzugehen.

Das Programm zielt darauf ab, auf dem afrikanischen Kontinent einen Dialog zu ermöglichen, der sich mit beschäftigungsorientierten Fachkenntnissen befasst. Dabei bezieht es die Privatwirtschaft stark ein. Gute praktische Herangehensweisen werden gesammelt und unter jungen Afrikaner*innen verbreitet, um die Qualität, den Zugang und die Relevanz von Projekten zur Entwicklung von Fachkenntnissen zu verbessern. Austausch und Dialog finden über das African Skills Portal Youth Employment and Entrepreneurship (ASPYEE) und Plattformen wie Africa Creates Jobs (ACJ) statt. Das erworbene Wissen fließt auch in die Investitionsentscheidungen der SIFA Finance Facility mit ein, die in acht Ländern mit Vorreiterrolle aktiv ist. Das Vorhaben finanziert innovative beschäftigungsorientierte Entwicklungsprojekte und verfolgt dabei einen wettbewerbsorientierten Umsetzungsprozess. Die SIFA Finance Facility wird durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) unterstützt. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Growing youth unemployment poses a fundamental challenge for the African continent. In total, around 60 per cent of unemployed people are under the age of 25. Young women are especially affected. Access to quality education and appropriate job opportunities are essential for progress. They help to reduce poverty, improve political stability, promote participation and long-term development. However, educational programmes with a practical orientation are hard to come by in many African countries. The lack of educational opportunities results in poor personal and occupational prospects and is one of the reasons why many young people choose to leave their home country in search of a more prosperous future elsewhere.

Objective
The dissemination of innovative approaches towards developing employment-oriented skills is improving in Africa.

Approach
The African Union Commission (AUC) and the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) established the Skills Initiative for Africa (SIFA) in 2016 in response to these challenges.

The programme aims to facilitate a continental dialogue on employment-oriented skills development with strong involvement of the private sector. Good practice approaches are gathered from and disseminated among African countries in order to improve the quality, access to and relevance of skills development projects. Exchange and dialogue take place through the African Skills Portal for Youth Employment and Entrepreneurship (ASPYEE) and platforms like Africa Creates Jobs (ACJ). The acquired knowledge also informs investment decisions of the SIFA Finance Facility, which operates in eight pilot countries. It funds innovative employment-oriented skills development projects following a competitive application process. The SIFA Finance Facility is supported by the Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW).