Jugendbeschäftigung und berufliche Bildung in Kenia
Projektdetails
- Projektnummer:2022.2080.4
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Ansprechpartner: Horst Bauernfeind horst.bauernfeind@giz.de
- Partnerländer: Kenia
Zusammenfassung
- Ziele:
Die inhaltlichen, personellen und organisatorischen Voraussetzungen für die pilothafte Durchführung kooperativer Berufsbildung sind geschaffen.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Education
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:21 625 000 Euro
Kombifinanzierung
Finnish Ministry of Foreign Affairs (MFA FI): 8 000 000Euro
Korea International Cooperation Agency: 6 225 000Euro
Vorgänger-Projekt
2016.2110.1
Jugendbeschätfigung und berufliche Bildung in Kenia
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 24.07.2017 - 31.12.2026 - Aktuelles Projekt:01.01.2023 - 31.12.2026
Sonstige Beteiligte
- ARGE ECO Consult GmbH & Co. KG-
- GFA Consulting Group GmbH
- WINS Global Consult GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
11330 Berufliche Bildung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation:
In Kenia besteht eine hohe Arbeitslosenquote – besonders unter Jugendlichen, von denen etwa 37 Prozent unterhalb der Armutsgrenze leben.
Gleichzeitig fehlt es in vielen Branchen an qualifizierten Arbeitskräften, was das wirtschaftliche Wachstum behindert. So geht das kenianische Bildungssystem nicht ausreichend auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes ein und beteiligt die Wirtschaft kaum daran, berufliche Bildung zu gestalten und umzusetzen. Dies führt dazu, dass das Berufsbildungssystem nicht die erforderlichen Fachkräfte bereitstellen kann. Die Wirtschaft beklagt zudem hohe Kosten, um Absolvent*innen weiterzubilden.
Die Regierung hat daher die Reformen zur Berufsbildung priorisiert, um die Qualität und die Relevanz der Ausbildung zu verbessern. Eine Reform soll dabei die duale Berufsbildung einführen und fördern, was die Praxisorientierung der beruflichen Ausbildung erhöht.
Ziel:
Im kenianischen Berufsbildungssystem sind inklusive und arbeitsmarktrelevante duale Ausbildungsprogramme, die sich an junge Menschen in allen fünf Regionen Kenias richten, integriert.
Vorgehensweise:
Das Vorhaben arbeitet in fünf Handlungsfeldern:
Es unterstützt dabei, den Ansatz zur dualen Berufsbildung in den rechtlichen Rahmen der kenianischen Berufsbildung aufzunehmen.
Es bringt zudem Prozesse und Elemente der dualen Berufsbildung in feste Formen.
Es führt inklusive und arbeitsmarktrelevante duale Ausbildungsprogramme landesweit in Berufsschulen und Ausbildungsbetrieben ein.
Darüber hinaus trägt das Vorhaben dazu bei, die duale Berufsbildung im staatlichen Qualifikationssystem für Berufsbildung zu verankern.
Ferner steigert es die Effizienz und Qualität der dualen Berufsbildung, indem es hybride Lernformate einführt. Das heißt, es kombiniert digitale und standardisierte Ausbildungskomponenten.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Kenya has a high rate of unemployment – especially among its young people, around 37 per cent of whom live under the poverty line.
Meanwhile, the country has a shortage of qualified workers in many industries, which is hindering economic growth. Kenya's education system does not adequately address the needs of the labour market and rarely involves the private sector in the design and implementation of vocational training measures. As a result, the Kenyan vocational education and training system is unable to produce the skilled workers the country needs. Companies also criticise the high costs involved in providing additional training to recent graduates.
For these reasons, Kenya’s government has prioritised reforms that are designed to ensure better, more relevant vocational training. One of these measures is to implement and promote dual vocational training, thereby providing for a more practical focus.
Objective
Inclusive dual vocational training programmes that are relevant for the labour market and geared towards young people in all five regions of Kenya have been integrated into the country's vocational education and training system.
Approach
The project is carrying out activities in five fields of activity:
It is supporting the process of incorporating dual vocational training into the legal framework of Kenya's vocational education and training system.
It is giving shape to processes and elements involved in dual vocational training.
It is establishing inclusive dual vocational training programmes that are relevant for the labour market at vocational schools and training companies across the country.
The project is also helping to make dual vocational training an integral part of Kenya’s state qualification system for vocational education and training.
Furthermore, it is increasing the quality and efficiency of dual vocational training by implementing hybrid learning formats. This involves combining digital and standardised training components.