Programm zur Förderung des Unternehmertums und von Beschäftigung

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2082.0
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Dr. Christoph Zipfel 
  • Partnerländer: Kenia

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen in Kenia haben von verbesserten Rahmenbedingungen für ihre Geschäftsentwicklung profitiert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Cooperatives and MSME Support

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:5 625 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    31.07.2023 - 31.08.2027
  • Aktuelles Projekt:01.09.2023 - 31.08.2027

Sonstige Beteiligte

  • GFA Consulting Group GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    32130 Entwicklung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Hintergrund
Nur 10 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung in Kenia stehen in einem formellen Beschäftigungsverhältnis, 80 Prozent der Arbeitslosen gehören der Altersgruppe 15 bis 35 Jahre an. Das liegt vor allem an der Nachfrage nach Arbeitskräften, da das Wirtschaftswachstum in Kenia zu gering ist, um ausreichend Arbeitsplätze für junge Menschen zu schaffen, die in den Arbeitsmarkt eintreten. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit erfordert daher Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftswachstums. Eine Maßnahme ist die Unterstützung von Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen (KKMU).
Aktuell sind KKMU in Kenia zumeist informelle Unternehmen, die nur eingeschränkt Zugang zu Finanzmitteln und zum Markt haben. Es gibt kein förderliches regulatorisches Umfeld, und oft fehlt es den Unternehmer*innen an den notwendigen Fähigkeiten für den Aufbau ihres Geschäfts. Daher ist die Produktivität niedrig und KKMU stellen Produkte von schlechterer Qualität her, was das Wachstum begrenzt und zum Ausschluss von der formellen Wirtschaft führt.

Ziel
Die Rahmenbedingungen für eine stabile und dauerhafte geschäftliche Entwicklung von KKMU in Kenia sind verbessert.

Vorgehensweise
Um die Arbeitsbedingungen für KKMU zu verbessern, ist das Projekt in folgenden Bereichen tätig:
-Unterstützung des Ministeriums für Genossenschaften und KKMU und seiner Behörden durch Schulungen, um die Unterstützung und Förderung von KKMU zu verbessern;
-Aufbau der Fähigkeiten staatlicher Behörden und privater Dienstleister für Unternehmensentwicklung bei Schulungsangebot, Job-Matching und Coaching-Angeboten, um die unternehmerischen Fähigkeiten bei den KKMU zu verbessern;
-Befähigung der KKMU für eine bessere Qualität in der Produktion und Unterstützung beim Abschluss von Lieferantenverträgen, um die Teilhabe an nationalen und internationalen Lieferketten zu gewährleisten.

Ein besonderer Schwerpunkt sind KKMU im Besitz von jungen Menschen und Frauen.

Stand
März 2025 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Only 10 per cent of the working population in Kenya are in formal employment relationships and about 80 per cent of the unemployed people are between the ages of 15 and 35. This is primarily a labour demand problem as economic growth in Kenya is too low to create enough jobs for young people, who are entering the labour market. Tackling unemployment thus requires putting in place measures for better economic growth. One measure is supporting micro-, small and medium sized enterprises (MSMEs).
Currently, most MSMEs in Kenya are informal with limited access to finance and markets. There is no conducive regulatory environment and in many cases entrepreneurs lack the necessary business development skills. As a result, productivity is low and MSMEs tend to produce lower quality products, which leads to limited growth and exclusion from the formal economy.

Objective
The framework conditions for stable and lasting business development of MSMEs in Kenya have improved.

Approach
To improve the working conditions for MSMEs, the project is active in the following areas:
-Supporting the Ministry of Cooperatives and MSME Development and their agencies with trainings to improve support and promotion of MSMEs;
-Developing the skills of state agencies as well as private business development service providers in offering training, matching, and coaching services to increase the business skills within MSMEs;
-Enabling MSMEs to achieve quality improvement in their production and support them in making supplier agreements to ensure participation in national and international supply chains.

A particular focus is given to MSMEs that are owned by youth and women.

Latest update
March 2025