Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und Beschäftigungsförderung in Bosnien und Herzegowina

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2121.6
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Jens Elsner 
  • Partnerländer: Bosnien und Herzegovina

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Beschäftigungssituation der arbeitsfähigen Bevölkerung in Bosnien und Herzegowina ist unter Berücksichtigung der digitalen und grünen Transformation der Wirtschaft verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerium für Außenhandel und wirtschaftliche Beziehungen

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:16 357 650 Euro

Kombifinanzierung

  • Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA/engl. SDC): 3 000 000Euro

  • Europäische Union (EU): 7 157 650Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    10.06.2023 - 31.12.2027
  • Aktuelles Projekt:01.07.2023 - 31.12.2027

Sonstige Beteiligte

  • PEM Consult GmbH
  • sequa gGmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    11330 Berufliche Bildung

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
In Bosnien und Herzegowina fehlt es an Arbeitskräften mit den auf dem Arbeitsmarkt nachgefragten Qualifikationen, und der grüne und digitale Wandel kommt nur langsam voran. Das schmälert die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und die Beschäftigungsaussichten für die Bevölkerung. Die Kräfte der Wirtschaft und Innovation, darunter Unternehmen, Schulen und Kammern, haben kaum Möglichkeiten, bei den angestrebten Veränderungen zusammenzuarbeiten und die Beschäftigungslage zu verbessern. Auch bei der beruflichen Bildung arbeiten Unternehmen, Kammern und Schulen nicht bedarfsgerecht zusammen, und die Lehrpläne sind veraltet. Nur wenige institutionelle Partner unterstützen Unternehmen bei ihren Bemühungen um Digitalisierung und grüne Wirtschaft, und so ist das Bewusstsein für deren Potenziale gering.

Ziel
Im Zuge des digitalen und grünen Wandels der Wirtschaft haben sich die Beschäftigungsmöglichkeiten in Bosnien und Herzegowina für Arbeitssuchende verbessert.

Vorgehensweise
Das Vorhaben hat zwei Hauptkomponenten:

Förderung der beruflichen Bildung: Diese Komponente zielt darauf ab, das Berufsbildungssystem zu verbessern, damit es qualifizierte Arbeitskräfte für die langfristige Wirtschafsentwicklung in Bosnien und Herzegowina hervorbringt.
Entwicklung der Privatwirtschaft: Ziel ist die Umstellung von Unternehmen auf eine digitalere und grünere Wirtschaft, damit das Land wettbewerbsfähiger und innovativer wird.
Um diese Ziele zu erreichen, will das Vorhaben die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, privaten Organisationen, Schulen und Kammern fördern, kleine und mittlere Unternehmen und Berufsschulen bei der Ausbildung für digitale und grüne Dienstleistungen unterstützen,
nationale, teilstaatliche und kantonale staatliche Akteure in den Dialog einbinden, Veränderungen zur Verbesserung der dualen Berufsausbildung voranbringen, einen Rahmen für grünes und digitales Geschäftswachstum entwickeln, Frauen und benachteiligte Bevölkerungsgruppen in die Aktivitäten integrieren. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Bosnia and Herzegovina (BiH) faces a shortage of skilled workers aligned with labour market demands, alongside limited progress in green and digital transformation. Consequently, this situation threatens the competitiveness of the private economy and employment prospects for the population. Economic and innovation stakeholders, including companies, schools, and chambers lack opportunities to collaborate and improve employment during these transformations. Additionally, weak partnerships between universities and the private economy hinder green and digital innovation. Similarly, companies, chambers, and schools also fail to collaborate on vocational training that meets current needs, resulting in outdated curricula. Furthermore, few institutional partners support companies in digitalisation and green economy efforts, leading to low awareness of their potentials.

Objective
Employment opportunities in Bosnia and Herzegovina have improved for job seekers, reflecting the digital and green transformation of the economy.

Approach
The project has two main components:

Enhancing vocational education and training (VET): This component aims to improve the vocational education and training system to ensure a qualified workforce for Bosnia and Herzegovina’s long-term economic development.
Developing the private economy: It targets the transformation of businesses towards a more digital and green economy, making the country more competitive and innovative.
To achieve these goals, the project:

Fosters collaboration between businesses, private organisations, schools, and chambers.
Supports small and medium-sized enterprises and vocational schools in training for digital and green services.
Engages national, entity and cantonal government stakeholders in dialogue.
Promotes changes for improved dual vocational training.
Develops a framework for green and digital business growth.
Integrates women and disadvantaged populations into activities.