Governance - Fonds
Projektdetails
- Projektnummer:2022.2167.9
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 3940 Region Nord
- Ansprechpartner: Karen Losse karen.losse@giz.de
- Partnerländer: Weltweite Maßnahmen
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Umsetzung von Reformprioritäten in ausgewählten Partnerländern ist durch die Nutzung deutscher Governance-Erfahrungen befördert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Kein Träger
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:3 064 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2019.2154.3
Governance - Fonds
Nachfolger-Projekt
2025.2194.6
Governance - Fonds - Gute Regierungsführung fördern, deutsche Expertise nutzen
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 22.12.2015 - 30.11.2028 - Aktuelles Projekt:01.10.2022 - 28.02.2026
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
CRS-Schlüssel
15110 Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Viele Länder interessieren sich dafür, wie Deutschland und andere Länder mit gesellschaftlichen Herausforderungen umgehen: Wie lässt sich ein Steuersystem so gestalten, dass Regierungen genügend Einnahmen erzielen? Wie kann Verwaltungshandeln transparent und verständlich gemacht werden? Wie lässt sich eine unabhängige Rechtspflege sicherstellen?
Um diese Erfahrungen nutzbar zu machen, bedarf es der Einbindung von Wissens- und Erfahrungsträger*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in die deutsche Entwicklungszusammenarbeit.
Ziel
Ausgewählte Länder setzen wichtige Reformen mit Hilfe des Expert*innennetzwerks des Governance-Fonds erfolgreich um.
Vorgehensweise
Das Vorhaben pflegt ein Netzwerk aus deutschen Entscheidungsträger*innen aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung. Ziel des Netzwerks ist es, struktur- und ordnungspolitisches Erfahrungswissen in Reforminitiativen in den Partnerländern einzubringen. Zu den Mitgliedern zählen ehemalige Bundesminister*innen, Landesminister*innen, Staatssekretär*innen, Richter*innen, leitende Verwaltungsbeamt*innen sowie führende Wissenschaftler*innen.
Das Netzwerk unterstützt Partnerregierungen mit aufeinander aufbauenden Maßnahmen, die jeweils individuell mit den Ländern abgestimmt werden. Dazu gehören beispielsweise:
Politikberatung: Deutsche Expertinnen und Experten beraten vor Ort. Außerdem erstellt das Netzwerk auch Situations- und Bedarfsanalysen für eine maßgeschneiderte Unterstützung.
Fachaustausch: In den beteiligten Ländern finden fachspezifische Workshops statt, außerdem führt der Governance-Fonds moderierte Fachgespräche, Webinare und Studienreisen durch.
Wissensarbeit: Auf Nachfrage der Partner erstellen Mitglieder des Netzwerks Studien und Kurzpapiere.
Die Schwerpunktthemen des Governance-Fonds sind Anti-Korruption, öffentliche Finanzen, die Mobilisierung von Eigeneinnahmen, Rechtsstaatlichkeit, Digital Governance und Gleichberechtigung der Geschlechter.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Many countries are interested in how Germany and other nations tackle societal challenges. How can a government design a taxation system that will collect sufficient revenue? How can administrative activities be made transparent and understandable? How can an independent administration of justice be ensured?
To leverage expertise, people with experience and knowledge from the areas of politics and administration, the research and academic community, and civil society need to be incorporated into Germany’s development cooperation work.
Objective
Selected countries implement key reforms with the help of the Governance Fund’s network of experts.
Approach
This project maintains a network of German decision-makers in the fields of politics, science and research, and administration in order to integrate their experience in structural and regulatory policy into reform initiatives in the project’s partner countries. Its members include former federal ministers, state ministers, state secretaries, judges, senior administrative officials and leading academics.
The network supports partner governments through a series of complementary measures that are coordinated with each individual country. These measures include:
Policy advice: German experts offer on-site guidance. In addition, the network generates analyses of situations and requirements in order to provide tailored support.
Expert dialogue: Workshops on specific topics are held in the participating countries. The Governance Fund also moderates expert discussions, webinars and study trips.
Knowledge processing: When requested by the partners, members of the network produce studies and short papers.
The Governance Fund focuses on anti-corruption, public finance, mobilising countries’ own revenues, the rule of law, digital governance and gender equality.