Klimapolitischer Beratungsfonds

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2183.6
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Daniela Funke 
  • Partnerländer: Serbien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die vertiefte serbisch-deutsche Klimakooperation hat Fortschritte bei der Umsetzung der Green Agenda erzielt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerium für Europäische Integration

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:4 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    13.11.2023 - 14.11.2026
  • Aktuelles Projekt:15.11.2023 - 14.11.2026

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    23110 Energiepolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation:
Im November 2020 unterzeichnete Serbien die Erklärung zur „Green Agenda" für den Westbalkan. Damit verpflichtet sich das Land zu einer klimaneutralen und umweltgerechten Zukunft im Jahr 2050. Die „Green Agenda" beinhaltet dafür 58 Ziele in fünf Säulen:
- Klimaneutralität
- Kreislaufwirtschaft
- Luft-, Wasser- und Bodenschutz
- klima- und umweltgerechte Landwirtschaft
- Schutz von Natur und Biodiversität
Die Umsetzung der „Green Agenda" fordert Serbien erheblich heraus. Der Regierung fehlt es an Fähigkeiten und Ressourcen, um die nationale Klimapolitik so auszugestalten, dass die Ziele der Agenda erreicht werden.


Ziel:
Die serbische Regierung setzt die „Green Agenda" zunehmend um.


Vorgehensweise:
Das Projekt unterstützt die serbische Regierung dabei, die „Green Agenda" umzusetzen und berät die zuständigen Ministerien, unter anderem das serbische Energieministerium und das Umweltministerium, dazu, die nationale Klimapolitik entsprechend auszugestalten. Dadurch sollen Voraussetzungen geschaffen werden, um die Klimaziele zu erreichen.
Das Projekt geht dabei flexibel vor, um auf prioritäre Bedarfe der Partner zur Klimapolitik reagieren zu können. Die konkreten Themen der Beratung werden daher erst während der Durchführung gemeinsam mit den Partnern bestimmt. Mögliche Themen sind zum Beispiel, ein digitales System einzuführen, um den nationalen Energie- und Klimaplan zu steuern oder dass sich Serbien an die Anforderungen des europäischen CO2-Grenzausgleichs anpasst. Dieser versieht den CO2-Ausstoß bei der Produktion von Waren mit einem Preis und verlangt von Unternehmen, diesen Preis zu zahlen, wenn sie Waren in die Europäische Union einführen wollen.
Ergänzend dazu fördert das Vorhaben den klimapolitischen Austausch und Dialog zwischen Deutschland und Serbien, um die Zusammenarbeit für die Klimaziele weiter zu vertiefen.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context:
In November 2020, Serbia signed the declaration on the Green Agenda for the Western Balkans. By doing so, the country is committing itself to a climate-neutral and environmentally friendly future in 2050. The Green Agenda comprises 58 goals along five pillars:
- Climate neutrality
- Circular economy
- Air, water and soil protection
- Climate and environmentally friendly agriculture
- Nature and biodiversity conservation
Implementing the Green Agenda is a major challenge for Serbia. The government lacks the skills and resources to organise national climate policy in a way that enables the goals of the agenda to be achieved.

Objective:
The Serbian Government is progressing with its implementation of the Green Agenda.

Approach:
The project supports the Serbian Government in implementing the Green Agenda and advises the relevant ministries, including the Serbian Ministry of Energy and the Ministry of the Environment, on how to shape national climate policy appropriately. This is designed to lay the foundations for achieving the climate targets.

The project takes a flexible approach so it can respond to the partners’ prioritised climate policy needs. The specific advisory topics are therefore only determined during implementation together with the partners. Potential topics include introducing a digital system to manage the national energy and climate plan or Serbia’s adaptation to the requirements of the European Carbon Border Adjustment Mechanism. This evaluates CO2 emissions from the production of goods and requires companies to pay the relevant price if they want to import goods into the European Union.

In addition, the project promotes climate policy exchange and dialogue between Germany and Serbia in order to further intensify Cooperation for Climate Action.