Realisierung von Menschenrechten und Stärkung von Frauen in Afrika

Realisation of Human Rights / Empowerment of Women in Africa

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2193.5
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1740 Afrikanische Union
  • Ansprechpartner: Sophia Gallina 
  • Partnerländer: Afrikanische Union

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Umsetzung kontinentaler Verpflichtungen zu Gleichberechti-gung der Geschlechter und Menschenrechten in Afrika ist ge-stärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Afrikanische Union

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:9 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    17.05.2023 - 30.06.2026
  • Aktuelles Projekt:01.07.2023 - 30.06.2026

Sonstige Beteiligte

  • ARGE Health Focus GmbH-Health Focus

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15170 Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
In vielen afrikanischen Ländern stehen traditionelle gesellschaftliche Normen und Praktiken einer Gleichstellung der Geschlechter und einer Stärkung der Rolle von Frauen nach wie vor entgegen. So bestehen patriarchalische gesellschaftliche Normen und Strukturen, die auf der ungleichen Machtverteilung zwischen Frauen und Männern beruhen, in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft fort. Diese überkommenen Strukturen schränken die Teilhabe von Frauen und Mädchen am wirtschaftlichen, sozialen und politischen Leben ein, so dass sie sich nicht ungehindert entfalten können.

Die Afrikanische Union (AU) ist durch rechtliche Rahmenwerke wie die Afrikanische Charta der Menschenrechte und Rechte der Völker und das Protokoll für die Rechte der Frauen in Afrika (Maputo-Protokoll) sowie die Afrikanische Charta über die Rechte und das Wohl des Kindes (ACRWC) mehrere Verpflichtungen eingegangen. Diese werden durch Strategiepapiere wie die AU-Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung der Rolle der Frau (GEWE) und die Agenda 2063 der AU bekräftigt. Die meisten AU-Mitgliedsstaaten haben in ihren Verfassungen geschlechtsspezifische Diskriminierung und schädliche gesellschaftliche Normen und Praktiken zwar verboten, doch kommt die Umsetzung der Verbote nur langsam voran.

Ziel
Die Fähigkeit der AU, ihrer Mitgliedsstaaten und anderer Akteure, die für den Kontinent eingegangenen Verpflichtungen im Bereich der Menschenrechte und der Gleichstellung der Geschlechter umzusetzen, hat sich verbessert.

Vorgehensweise
Das Projekt nutzt den 3R-Ansatz – rights (Rechte), resources (Ressourcen) und representation (Repräsentanz) –, um in Zusammenarbeit mit der AU und ihren Partnern die Menschenrechte und die Rolle der Frau in ganz Afrika zu stärken. Dieser Ansatz umfasst im Einzelnen Folgendes:
- besserer Zugang von Frauen und Mädchen zu den in Afrika vorhandenen Mechanismen, mit denen sich Menschenrechte durchsetzen lassen. Dazu sollen Frauennetzwerke gestärkt werden, damit sie in der Lage sind, die Rechte von Frauen effektiver zu vertreten und zu schützen;
- Unterstützung bei der Umsetzung von AU-Initiativen zur Förderung der finanziellen und wirtschaftlichen Inklusion. Diese Initiativen zielen insbesondere darauf ab, den Zugang von Frauen zu finanziellen Ressourcen zu verbessern, und
- Förderung einer stärkeren Beteiligung von Frauen an politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
In many African nations, long-standing social norms and practices still create barriers to achieving gender equality and empowering women. Patriarchal societal norms and structures, which are grounded in unequal power between women and men, persist in various aspects of society. They limit women and girls’ full participation in economic, social and political spheres of life, making it harder for them to thrive.

The African Union (AU) has made several commitments through legal frameworks such as the African Charter on Human and Peoples’ Rights and its Protocol on the Rights of Women in Africa (Maputo protocol), and the African Charter on the Rights and Welfare of the Child (ACRWC). Policy documents including the AU Strategy for Gender Equality and Women’s Empowerment (GEWE) and the AU’s Agenda 2063 underscore these commitments. While most AU Member States have constitutions that forbid gender-based discrimination and harmful social norms and practices, the implementation of such commitments remains a challenge.

Objective
The ability of the AU, its Member States and other actors to implement continental commitments on human rights and gender equality has improved.

Approach
The project leverages the 3Rs approach – rights, resources, and representation – to support human rights and women’s empowerment across Africa, in collaboration with the AU and its affiliates. It involves:

- enhancing women’s and girls’ access to continental human rights redress mechanisms by improving the ability of women’s networks to promote and protect women’s rights,
- supporting the implementation of AU initiatives for financial and economic inclusion, specifically aiming to improve women’s access to financial resources and
- promoting increased participation of women in political and economic decision-making processes.