Capacity Building für Dezentralisierung in Westafrika

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2209.9
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1100 Westafrika 1 und Zentralafrika
  • Ansprechpartner: Ruediger Wehr 
  • Partnerländer: Afrika NA, Burkina Faso, Benin, Mali, Mauretanien, Niger, Senegal, Togo

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Innovative Ansätze für Dezentralisierung und Basisdienstleistungen aus 7 Ländern Westafrikas sind regional in Wert gesetzt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ohne politischen Träger - Direkt mit kommunaler Ebene

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:3 500 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2019.2228.5

    Regionale Kompetenzentwicklung zur Stärkung der Dezentralisierungsreformen in Westafrika

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    12.12.2014 - 30.06.2026
  • Aktuelles Projekt:01.01.2023 - 30.06.2026

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15112 Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
In den französischsprachigen Ländern des westlichen Afrikas spielt Dezentralisierung eine wichtige Rolle in der politischen Debatte. Allerdings sind die Länder unterschiedlich weit fortgeschritten, wenn es darum geht, Kompetenzen, Personal und Finanzmittel von der Zentralregierung auf die lokale Verwaltung zu übertragen.

Mali, Burkina Faso und Niger müssen bei den Reformen davon ausgehen, dass die Regierungsstrukturen in zunehmendem Maße schwächer werden. Hinzukommt, dass kriminelle und terroristische Gruppen dort Sicherheitsrisiken für Akteure in Städten und Gemeinden darstellen.

Mauretanien und Niger setzen noch die ersten Stufen der Dezentralisierungsreformen um. Dies beeinflusst vor allem die Entwicklung widerstandsfähiger Gemeinschaften und eine angemessene Vergabe von öffentlichen Ressourcen.

Ziel
Für die Dezentralisierung nutzen die Beteiligten Erfahrungen und innovative Lösungen aus den Regionen und verbessern damit den Zugang zu staatlichen Leistungen.

Vorgehensweise
Das Vorhaben strebt an, landesweite Gemeindeverbände und ihre regionalen Dachorganisationen in die Lage zu versetzen, sich für die Interessen der lokalen Bevölkerung einzusetzen – sowohl im politischen Austausch mit der jeweiligen Landesregierung als auch mit den G5 Sahel und der Allianz der Sahelstaaten.

Außerdem verbessert es Weiterbildungen für Bürgermeister*innen, die Mitglieder von Stadt- und Gemeinderäten und Verwaltungsmitarbeiter*innen.

Ferner erleichtert es die Kommunikation mit der Allianz der Sahelstaaten im Bereich Dezentralisierung und staatliche Leistungen. Hierfür verbessert das Vorhaben den grenzüberschreitenden Austausch und Lernplattformen, um Erfahrungen und bewährte Verfahrensweisen aus einzelnen Regionen zur Umsetzung der Dezentralisierungsreformen weiter zu verteilen. Die Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion, United Cities and Local Governments of Africa (UCLG-A), der Kapitalentwicklungsfonds der Vereinten Nationen und das World Observatory on Subnational Government Finance and Investment (SNG-WOFI) sind wichtige strategische Partner des Projektes und teilen das gemeinsame Ziel, regionale Standards zu entwickeln.

(Stand: Juli 2023) 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Decentralisation is an integral part of political discourse in the French-speaking countries of West Africa. However, progress varies when it comes to transferring skills, human resources and funds from central to local governments.

In designing their reforms, Mali, Burkina Faso and Niger need to take into account increasingly fragile governmental structures. In addition, criminal and terrorist groups pose security risks for municipal actors and local communities.

Countries such as Mauritania and Niger are still in the early stages of implementing decentralisation reforms. This particularly affects the development of resilient communities and the appropriate allocation of public resources.

Objective
Key decentralisation actors draw on regional experience and innovative solutions in their work, thereby improving access to basic services.

Approach
The project aims to enable national municipal associations and their regional umbrella organisations to position themselves as representatives of the interests of local populations in political exchange with their respective governments as well as with the G5 Sahel and the Sahel Alliance.

Another goal is to improve the range and quality of training facilities available for mayors, local councillors and municipal officials.

The project also seeks to improve communication with the Sahel Alliance in the area of decentralisation and basic services. Therefore, the project supports cross-border exchange and learning platforms to disseminate regional experiences and tried-and-tested procedures for implementing decentralisation reforms. The West African Economic and Monetary Union (UEMOA) as well as the United Cities and Local Governments of Africa (UCLG-A), the United Nations Capital Development Fund (UNCDF) and the World Observatory on Subnational Government Finance and Investment (SNG-WOFI) are important strategic partners of the project sharing the common goal of creating regional standards.

(Last update : July 2023)