Sozioökonomische Unterstützung vertriebener- und aufnehmender Gemeinden im Distrikt Cox’s Bazar

SHADE

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2214.9
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 2B00 Asien II
  • Ansprechpartner: Alexander Betz 
  • Partnerländer: Bangladesch

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Genderresponsive und inklusive Ansätze, die zu einer friedlichen Konfliktbewältigung und Konfliktursachenbewältigung innerhalb sowie zwischen aufnehmenden Gemeinden und Rohingya Vertriebenen beitragen, werden von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren genutzt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Disaster Management and Relief

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:5 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    18.09.2023 - 30.09.2026
  • Aktuelles Projekt:01.10.2023 - 30.09.2026

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15220 Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Seit 2017 sind fast eine Million Rohingya als Vertriebene aus Myanmar nach Bangladesch geflohen. Sie leben in und im Umkreis von behelfsmäßigen Lagern in den Unterdistrikten Ukhia und Teknaf im Distrikt Coxs Bazar. Diese lang anhaltende Krise hat die Lebensbedingungen für die nahe gelegenen bangladeschischen Gemeinden, vor allem in Teknaf und Ukhia, erschwert. Einheimische wie Vertriebene stehen vor gravierenden sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen.

Zudem wird das Leben der Rohingya durch häufige Brände, Naturkatastrophen und finanzielle Engpässe beeinträchtigt. Die Spannungen zwischen den örtlichen bangladeschischen Gemeinden und den Rohingya eskalieren aufgrund von zunehmenden Gewaltkonflikten, Unsicherheit, geschlechtsbezogener Gewalt, Drogenmissbrauch, Kriminalität und sexueller Gewalt. Noch verschlimmert werden diese äußerst prekären Bedingungen durch Ungleichheit zwischen den Geschlechtern, den Mangel an Qualifikationen und beruflichen Kompetenzen sowie unzulängliche Schutzsysteme.

Ziel
Die tieferen Konfliktursachen und die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern einschließlich Gewalt gegen Frauen werden angegangen, und die Lebensgrundlagen der aufnehmenden Gemeinden und der vertriebenen Rohingya in den Zielgebieten haben sich verbessert.

Das Ziel soll mit folgenden Maßnahmen verwirklicht werden:
- Umsetzung geschlechtergerechter und inklusiver Ansätze in Gebieten, in denen aufnehmende Gemeinden und vertriebene Rohingya leben.
- Schulung staatlicher und nichtstaatlicher Akteure, um die Lebensgrundlagen zu verbessern und friedliche Lebensbedingungen in den Zielgemeinden durch Qualifizierung und mehr Einkommensmöglichkeiten zu fördern.
- Zusammenarbeit mit nichtstaatlichen Organisationen (NGO).
- Förderung der friedlichen Koexistenz durch Sensibilisierung, gleichstellungsorientierte Schulungen und eine bessere Verständigung zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren, einschließlich der Rohingya und der Menschen in den aufnehmenden Gemeinden. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Since 2017, almost one million Rohingya, have fled to Bangladesh as displaced people from Myanmar. They live in and around makeshift camps in the sub-districts of Ukhia and Teknaf in Cox’s Bazar district. This long-lasting crisis has made life harder for the nearby Bangladeshi communities, especially in Teknaf and Ukhiya. Consequently, both the local and displaced people face serious social and economic challenges.

Furthermore, frequent fires, natural disasters, and funding shortages disrupt the lives of the Rohingya. Additionally, increasing violent conflicts, insecurity, gender-based violence (GBV), drug abuse, crime, and sexual violence escalate tensions between the local Bangladeshi and Rohingya communities. Gender inequality, lack of skills and training, and poor protection systems worsen these dire conditions.

Objective
Conflict root causes and gender inequality, including GBV, have been addressed, and the livelihoods of host communities and displaced Rohingya in targeted areas have improved.

Approach
The project aims to achieve its goals through the following measures:
- Implementing gender-responsive and inclusive approaches in areas inhabited by host and displaced Rohingya communities.
- Training state and non-state actors to improve livelihoods and promote peaceful living conditions of the targeted communities through skill development and increased income opportunities.
- Collaborating with non-governmental organisations (NGOs).
- Promoting peaceful coexistence by raising awareness, providing gender responsive training, and enhancing understanding among state and non-state actors, including Rohingya and host community residents.