Aufbau inklusiver Institutionen für Resilienz, Versöhnung und Reformen

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2228.9
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Jochen Mattern 
  • Partnerländer: Äthiopien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Staatl. und zivilgesellschaftl. Akteure sind besser in der Lage den Friedensprozess auf nat., reg. und lokaler Ebene in Äth. umzusetzen.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Justice

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:10 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    08.03.2024 - 30.11.2027
  • Aktuelles Projekt:01.06.2024 - 30.11.2027

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

  • Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    15220 Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation:
Nach dem Waffenstillstand mit der Volksbefreiungsfront von Tigray (Tigray People's Liberation Front, TPLF) 2022 strebt die äthiopische Regierung an, eine landesweite Übergangsjustiz (transitional justice) umzusetzen. Sie möchte Wahrheitsfindung, sozialen Zusammenhalt, institutionelle Reformen zur Nichtwiederholung und Rechenschaftspflicht auf den Weg bringen. Dafür will sie neue staatliche Institutionen und Elemente im Justizsystem schaffen. Gleichzeitig beabsichtigt die Regierung, zivilgesellschaftliche Organisationen, Opfer, Überlebendenverbände und regionale staatliche Vertreter*innen am Prozess zu beteiligen.

Ziel:
Die Voraussetzungen für staatliche und zivilgesellschaftliche Akteur*innen sind national, regional und lokal verbessert, um eine opferorientierte Übergangsjustiz und Geschlechtergerechtigkeit in Äthiopien umzusetzen.

Vorgehensweise:
Das Projekt stärkt die Kompetenzen von nationalen Verantwortlichen zur Umsetzung einer geschlechtergerechten und opferzentrierten Übergangsjustiz. Dies beinhaltet die Beratung und Unterstützung des Justizministeriums sowie besonders von Institutionen, die die Regierung neu etabliert – wie die Wahrheits- und soziale Kohäsionskommission.
Das Projekt fördert die Teilhabe von zivilgesellschaftlichen Organisationen. Dabei erweitert es durch Fortbildungen, Vernetzung und Beratung deren Kompetenzen, um die Übergangsjustiz auszugestalten.
Darüber hinaus schult das Projekt regionale, staatliche Vertreter*innen in ausgewählten Regionen zu Geschlechtergerechtigkeit und Übergangsjustiz.
Lokal verbessert das Vorhaben die Voraussetzungen, damit zivilgesellschaftliche und staatliche Handlungsträger*innen geschlechtergerechte Angebote, psychosoziale Unterstützung und Vergangenheitsarbeit ausbauen können.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context:
Following the Cessation of Hostilities Agreement with the Tigray People’s Liberation Front (TPLF) in 2022, the Ethiopian Government is striving to implement transitional justice nationwide. It wants to establish truth-seeking and social cohesion, and launch institutional reforms to prevent violence from reoccurring and ensure accountability. To this end, it aims to create new state institutions and elements in the justice system. At the same time, the government plans to involve civil society organisations, victims, survivors’ associations and regional state representatives in the process.

Objective:
The conditions for implementing victim-centred transitional justice and gender equality in Ethiopia have improved at national, regional and local level for state and civil society stakeholders.

Approach:
The project strengthens the capacities of national officials to implement a gender-responsive and victim-centred transitional justice process. This includes advising and supporting the Ministry of Justice and, in particular, new institutions set up by the government, such as the Truth and Social Cohesion Commission.
The project promotes the participation of civil society organisations, using training, networking and advisory services to increase their capacities for shaping the transitional justice process.
The project also trains regional and state representatives in selected regions on gender responsiveness of transitional justice.
At local level, it improves the conditions under which civil society and state actors can expand the range of gender-equitable services, psychosocial support and work in dealing with the past.