Grenzüberschreitendes Biosphärenreservat WAP-Region
Projektdetails
- Projektnummer:2022.2230.5
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
- Ansprechpartner: Dr. Horst Oebel horst.oebel@giz.de
- Partnerländer: Afrika NA, Burkina Faso, Benin, Niger
Zusammenfassung
- Ziele:
Wesentliche Elemente des Dreiländerabkommens zum Biosphärenreservat W-Arly-Pendjjari (RBT-WAP), insbesondere die institutionalisierte, grenz aktuelle Bedrohungslage, umgesetzt
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Umweltministerium Benin
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:23 100 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2015.2047.7
Grenzüberschreitendes Biosphärenreservat WAP-Region
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 14.12.2015 - 30.06.2027 - Aktuelles Projekt:01.07.2023 - 30.06.2027
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Hauptziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
41030 Biodiversität
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Über viele Jahre hinweg begleitet Deutschland das nachhaltige Management der WAP-Region – bestehend aus den drei Nationalparks W, Arly und Pendjari in Benin, Burkina Faso und Niger und deren Anrainergebiete. Ein wichtiger Meilenstein erfolgte 2017 als die UNESCO die Savannenschutzgebiete als Weltnaturerbe anerkannte. 2022 gründeten die drei Länder ein Regionalsekretariat, auf der Basis eines 2019 geschlossenen Abkommens, zum gemeinsamen Management des Weltnaturerbes und deren Randgebiete (Grenzübergreifendes Biosphärenreservat). Dieses ist bisher aber nicht funktionsfähig.
Aufgrund der hohen Armut und einem erhöhten Flächenbedarf für Landwirtschaft und Viehzucht übt die Anrainerbevölkerung aber weiterhin hohen Druck auf die natürlichen Ressourcen der Schutzgebiete aus. Seit einiger Zeit verschärft eine angespannte Sicherheitslage, ausgelöst durch terroristische Aktivitäten und Fluchtbewegungen, die Armut zusätzlich.
Ziel
Benin, Burkina Faso und Niger setzen das Abkommen zum gemeinsamen Management des grenzübergreifenden Biosphärenreservats in der WAP-Region um.
Ansatz
Das Vorhaben fokussiert sich darauf, die institutionalisierte Zusammenarbeit der öffentlichen Beteiligten zu verbessern und die Bevölkerung widerstandsfähiger gegenüber der aktuellen Bedrohungslage zu machen. Dafür agiert es in drei Handlungsfeldern:
• Es richtet das Regionalsekretariat gemeinsam mit allen Beteiligten der WAP-Region ein. Dabei erprobt es dessen Funktionalität, indem es Rahmendokumente und Strategien erarbeitet sowie erste regionale Aktionen durchführt.
• Es unterstützt lokale Gemeinschaften dabei, Schutz- und Nutzungsgebiete zu schaffen und rechtlich abzusichern. Sie erhalten Hilfestellungen, um Managementpläne durchzuführen und erforderliche Strukturen und Verfahren zu entwickeln.
• Das Vorhaben fördert überdies Aus- und Fortbildungen – besonders von Frauen und jungen Menschen – in der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung von natürlichen Rohstoffen (u.a. Honig, Affenbrotbaum, Pilzen, Fischen)
.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Germany has been supporting the sustainable management of the WAP region – comprising the three national parks W, Arly and Pendjari in Benin, Burkina Faso and Niger and their neighbouring areas – for many years. An important milestone was reached in 2017 when UNESCO recognised the savannah conservation areas as a World Heritage Site. In 2022, the three countries established a regional secretariat to jointly manage the World Heritage Site and its surrounding areas (transboundary biosphere reserve) based on an agreement concluded in 2019, but this is not yet fully functional.
However, due to high poverty levels and increased demand for land for agriculture and livestock farming, the local population continues to put significant pressure on the natural resources of the protected areas. For some time now, a tense security situation triggered by terrorist activities and displacement has been exacerbating poverty.
Objective
Benin, Burkina Faso and Niger are implementing the agreement on the joint management of the transboundary biosphere reserve in the WAP region.
Approach
The project focuses on improving the institutionalised cooperation of public stakeholders and making the population more resilient to the current threat situation. It works in three fields of activity:
• It is setting up the regional secretariat together with all stakeholders in the WAP region. It is testing the functionality of the regional secretariat by preparing framework documents and strategies and carrying out initial regional activities.
• It is supporting local communities in creating and legally securing protected and utilised areas. Local communities also receive assistance in implementing management plans and developing the necessary structures and procedures.
• The project also promotes training and further education – especially for women and young people – in the production, processing and marketing of natural raw materials such as honey, baobab, mung beans, mushrooms and fish.