IKU Circular City Labs

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.3414.4
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: G330 Umweltpolitik, Biodiversität, Wald
  • Ansprechpartner: Katja Suhr 
  • Partnerländer: Sektorvorhaben, Albanien, Kolumbien, Georgien, Südafrika

Zusammenfassung

  • Ziele:

    THG-Reduktion durch Abfallvermeidung (Mehrwegsysteme) und Stärkung der Teilnahme von Frauen an lokaler Kreislaufwirtschaft.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:3 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    16.12.2022 - 30.06.2026
  • Aktuelles Projekt:01.01.2023 - 30.06.2026

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    14050 Abfallwirtschaft und -entsorgung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Städte verzeichnen immer mehr Abfälle. Grund dafür sind hohe Bevölkerungsdichten sowie Restaurants, Geschäfte und Industrien. Mehrwegsysteme als wichtiger Bestandteil einer Kreislaufwirtschaft setzen an der Quelle an und bewirken, dass weniger Verpackungen genutzt und Abfälle reduziert werden. Gleichzeitig schonen sie Ressourcen und sparen Treibhausgase ein.
Frauen sind von entscheidender Bedeutung für umweltfreundlichen Konsum: Sie treffen 70 bis 80 Prozent der Kaufentscheidungen in Haushalten. Auch weibliche Unternehmerinnen in neuen Geschäftsfeldern der Kreislaufwirtschaft bieten ein großes Potenzial. Daher sollen Frauen in den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft eingebunden werden.

Ziel
Durch neue Mehrwegsysteme in Städten werden Abfälle und Treibhausgasemissionen reduziert und Frauen als umweltfreundliche Unternehmerinnen gefördert.

Vorgehensweise
Das Projekt unterstützt die Entwicklung von Mehrwegsystemen in vier Partnerstädten. Dazu setzt es folgende Aktivitäten um:
• Grundlagen-Studien: Eine Studie erfasst die Gegebenheiten vor Ort zu Mehrweglösungen, Chancen für Frauenförderung sowie die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft und Kommunen. Relevante Akteur*innen wie kleine und mittelständische Unternehmen, Stadtverwaltungen und Konsument*innen werden identifiziert und vernetzt.
• Testphase: In jeder Stadt registriert das Projekt über Ausschreibungen lokale Unternehmen, die Mehrweg in ihr Geschäftsmodell integrieren (möchten) und fördert diese. Bei der Auswahl werden verstärkt von Frauen (mit-)geführte Unternehmen adressiert. Die Mehrweglösungen werden primär auf Umsetzbarkeit, Nutzerakzeptanz und Finanzierbarkeit geprüft.
• Fort- und Weiterbildung: Für Frauen aus der Wirtschaft und Stadtverwaltung bietet das Projekt Trainingsprogramme zu Führung sowie Kreislaufwirtschaft und Mehrweg an.
• Kommunikation und Austausch: Das Projekt fördert die Verbreitung des Konzepts Mehrweg im internationalen und nationalen Kontext sowie den Austausch zwischen Unternehmen.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Content
Cities are generating more and more waste due to high densities of population, restaurants, businesses and industry. Reusable packaging systems are an important part of the circular economy. They address the root of the problem by ensuring that less packaging is used and waste is reduced. They also conserve resources and reduce greenhouse gases.
Women play a crucial role in environmentally sustainable consumption, making 70 to 80 per cent of household purchase decisions. Female entrepreneurs can significantly contribute to new business areas of the circular economy. It stands to reason, therefore, that women should be involved in the transition to a circular economy.

Objective
The new reusable packaging systems in cities reduce waste and greenhouse gases and empower women as environmentally sustainable entrepreneurs

Approach
The project supports the development of reusable packaging systems in four partner cities through implementation of the following activities:
• Baseline studies: A study assesses the local conditions for reusable packaging solutions and opportunities for empowering women as well as cooperation with the private sector and municipalities. Relevant actors, such as small and medium-sized enterprises, municipal administrations and consumers, are identified.
• Test phase: In each city, the project conducts labs to identify local companies that are interested to integrate reusable packaging into their business models, and supports them. During the selection process, emphasis is placed on addressing companies (co)managed by women. The solutions for reusable packaging are primarily tested for feasibility, user acceptance and financial viability.
• Training: For women working in the private sector and in municipal administration, the project offers training programmes on leadership, the circular economy and reusable packaging systems.
• Communication and dialogue: The project promotes the dissemination of the concept of reusable packaging systems in international and national contexts and supports dialogue between companies.