Gesellschaftliche Teilhabe von Menschen auf der Flucht und lokaler Bevölkerung in Aufnahmeregionen des Westbalkans

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.4051.3
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Westbalkan/Östliche Partnerschaft n.a., Bosnien und Herzegovina, Nordmazedonien, Serbien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die sozio-kulturelle Teilhabe von Menschen auf der Flucht und Teilen der aufnehmenden Gemeinden des Westbalkans ist verbessert

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Network of Associations of Local Authorities in South-East Europe (NALAS)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:3 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    08.11.2022 - 30.06.2025
  • Aktuelles Projekt:08.11.2022 - 30.06.2025

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15220 Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation:
Seit einigen Jahren nutzen immer mehr Menschen auf der Flucht die Länder des westlichen Balkans als Transitroute mit dem Ziel, in die Europäische Union zu gelangen. Ein Teil von ihnen flieht vor schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen. Noch mehr Menschen wollen Konflikten, Unsicherheit, Gewalt und Verfolgung entkommen. In den aufnehmenden Gegenden treffen sie auf sprachliche und kulturelle Barrieren und sind mit Herausforderungen bei der Teilhabe am sozialen-, wirtschaftlichen- und kulturellen Leben konfrontiert.

Die meisten Menschen auf der Flucht finden Schutz in Aufnahmeeinrichtungen. Meist haben sie kein Einkommen und erhalten nur geringe Unterstützung. Weitere Probleme sind Einschränkungen beim Zugang zu Sozialleistungen und ein fehlender Schutz gegen Diskriminierung und Ausbeutung. Außerdem haben sie oft keinen geregelten Aufenthaltsstatus.

Viele der aufnehmenden Gemeinden sind gleichzeitig mit wirtschaftlichen Herausforderungen, einer hohen Arbeitslosigkeit, sozialer Ungerechtigkeit und einer mangelnden Infrastruktur sowie nicht ausreichenden staatlichen Leistungen konfrontiert. Verschärft wird diese Situation durch eine teilweise unzureichende Unterstützung durch die staatlichen Strukturen der jeweiligen Länder. Hierdurch verstärkt sich der Wettbewerb um die Ressourcen, wodurch die staatlichen Dienstleistungen zusätzlich unter Druck geraten.

Ziel:
Menschen auf der Flucht und die Bewohner*innen der aufnehmenden Gemeinden in Serbien und Bosnien und Herzegowina haben ihre individuellen Kompetenzen und die gesellschaftliche Interaktion verbessert.



Vorgehensweise:
Das Projekt zielt darauf ab, die Lebenssituation von Menschen auf der Flucht und den Bewohner*innen von ausgewählten aufnehmenden Gemeinden zu verbessern. Der Schwerpunkt liegt auf drei Maßnahmenfeldern, um die Ziele zu erreichen:

Trainings umsetzen, die darauf ausgelegt sind, die beruflichen und persönlichen Fertigkeiten von Menschen auf der Flucht und der örtlichen Bevölkerung zu verbessern.
Die soziale Interaktion durch unterschiedliche Formate und Maßnahmen fördern, die auf Kultur, Dialog und Sport ausgerichtet sind und gemeinsam mit Menschen auf der Flucht und der örtlichen Bevölkerung stattfinden.
Die Koordinierungsmechanismen auf lokaler Ebene stärken und Erfahrungsaustausche von Gemeinden über den Dachverband der Gemeindeverbände Südosteuropas (NALAS) ermöglichen. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context:
In recent years, the Western Balkans have seen an increase in the number of people on the move passing through. While some are fleeing harsh economic conditions, many are escaping conflicts, insecurity, violence and persecution. In the host regions they face linguistic and cultural barriers as well as challenges in participating in social, economic and cultural life.

Most people on the move shelter in reception facilities or live in informal settings. They receive limited support and usually have no income. Other problems are limited access to social services, no protection against discrimination and exploitation and often no regular legal status.

But many host communities also face economic challenges, high unemployment, social inequalities and inadequate infrastructure and services. This situation is exacerbated by insufficient support from national governments and increasing competition for resources, which puts additional strain on public services.



Objective:
People on the move and the local population of host communities in Serbia as well as in Bosnia and Herzegovina have enhanced their individual skills and social interaction.


Approach:
The project aims to improve the living situation of people on the move and the local population in selected host communities. It focuses on three fields of action to achieve its goals:

Providing tailored training to enhance the professional and life skills of people on the move and local population.
Promoting social interaction in different formats and activities related to culture, dialogue and sports between people on the move and the local population.
Improving coordination mechanisms related to people on the move at local level and sharing good practices through the Network of Associations of Local Authorities of South-East Europe (NALAS).