Globalvorhaben Nachhaltige Aquatische Lebensmittel

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.0117.4
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: G530 Ernährungs- und Landnutzungssysteme
  • Ansprechpartner: Pierre Guillibert 
  • Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh.

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Kleinproduzentinnen nachhaltiger aquatischer Lebensmittel tragen erfolgreich zur Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme bei

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:28 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 11 000 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    15.12.2023 - 31.12.2028
  • Aktuelles Projekt:01.01.2024 - 31.12.2028

Sonstige Beteiligte

  • COFAD Beratungsgesellschaft für

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Hauptziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    31320 Fischereientwicklung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Milliarden Menschen auf der Welt sind für die tägliche Ernährung auf Fische, Krebse, Muscheln, Algen und andere aquatische Lebensmittel angewiesen. Flüsse, Teiche und Ozeanen liefern tierisches Protein und wichtige Nährstoffe. Durch eine wachsende Bevölkerung steigt die Nachfrage besonders in Afrika. Weder die stagnierende Fangfischerei noch die schwach entwickelte Aquakultur vor Ort kann diese Nachfrage decken. Die Folgen sind ein verminderter Fischkonsum und zunehmende Unter- und Mangelernährung.

Ziel
Nachhaltige Aquakultur und Fischerei tragen zu einer positiven Veränderung der Agrar- und Ernährungssysteme bei.

Vorgehensweise
In Madagaskar, Malawi, Uganda und Sambia schult das Projekt Landwirt*innen, damit sie ihre Aquakultur umweltfreundlich ausweiten können. Das Projekt arbeitet nicht mit Subventionen, damit die Betriebe auch langfristig wirtschaftlich eigenständig aquatische Lebensmittel produzieren können.
Die Projektaktivitäten werde mit Kooperationspartner aus der Zivilgesellschaft und der Privatwirtschaft umgesetzt. Zum Beispiel schult die Nichtregierungsorganisation „APDRA Pisciculture Paysanne" Reisproduzent*innen in Madagaskar zur Fischzucht. In Sambia werden Kleinproduzent*innen in nachhaltiger Aquakultur durch COFAD fortgebildet.
Kofinanziert durch die Europäische Union (EU) arbeitet das Projekt mit der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC) und den Ländern der Benguela-Strom-Konvention, Angola, Namibia und Südafrika, an einer ökosystembasierten Meeresraumplanung für den Benguela-Strom sowie einem sozial gerechten Fischereimanagement. Handwerkliche Fischer*innen werden bei der Teilhabe am politischen Dialog unterstützt, damit ihre Stimme von Entscheidungsträger*innen gehört wird und zu einer gerechteren Fischerei beitragen kann. Die Eindämmung der illegalen Fischerei ist wichtig, um den Lebensunterhalt der handwerklichen Fischereigemeinden an den afrikanischen Küsten zu sichern.

Stand: Mai 2025
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Billions of people around the world are dependent on fish, crustaceans, shellfish, algae and other aquatic foods for their daily diet. Rivers, ponds and oceans supply animal protein and important nutrients. Demand is rising, particularly in Africa due to its growing population, and cannot be met either by the stagnating capture fishery sector or the poorly developed local aquaculture. This is resulting in reduced fish consumption and increasing undernourishment and malnutrition.

Objective
Sustainable aquaculture and fisheries contribute to a positive change in agricultural and food systems.

Approach
In Madagascar, Malawi, Uganda and Zambia, the project is training farmers to expand their aquaculture operations in an environmentally friendly manner. The project does not make use of subsidies so that farms are capable to produce aquatic food independently in the long term.
The project activities are implemented in cooperation with partners from civil society and the private sector. For example, the non-governmental organisation APDRA Pisciculture Paysanne is providing training on fish farming to rice growers in Madagascar. In Zambia, small producers are being trained in sustainable aquaculture by COFAD (Consultants for Fishery, Aquaculture and Regional Development).
Cofinanced by the European Union (EU), the project is working with the Southern African Development Community (SADC) and the countries of the Benguela Current Convention – Angola, Namibia and South Africa – on ecosystem-based marine spatial planning for the Benguela Current and socially equitable fisheries management. Artisanal fishers are receiving support for their participation in the political dialogue to ensure that their voices are heard by decision-makers and can contribute to fairer fisheries. Curbing illegal fishing is important to secure the livelihoods of artisanal fishing communities on the coasts of Africa.

Stand: June 2025