Globalvorhaben Stärkung von Frauen für resiliente ländliche Räume
Projektdetails
- Projektnummer:2023.0119.0
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: G530 Ernährungs- und Landnutzungssysteme
- Ansprechpartner: Dr. Andreas Lange andreas.lange@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Kenia, Madagaskar, Mali
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Rechte, Ressourcen und Repräsentanz von Frauen in ländlichen Räumen sind hinsichtlich der nachhaltigen Nutzung von Landressourcen in ausgewählten Partnerländern gestärkt
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:15 700 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 5 000 000Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 18.12.2023 - 31.12.2028 - Aktuelles Projekt:01.01.2024 - 31.12.2028
Sonstige Beteiligte
- ARGE ECO Consult GmbH & Co. KG-
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Signifikantes Nebenziel
- Desertifikationsbekämpfung
Signifikantes Nebenziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Hauptziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
43040 Ländliche Entwicklung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangsituation
Menschen in ländlichen Räumen sind anfälliger für Klimafolgen, Krisen und Katastrophen. Frauen sind besonders betroffen, da sie häufig nicht über die gleichen Rechte wie Männer verfügen, ihr Zugang zu Ressourcen eingeschränkter ist und sie nicht im gleichen Maße in Entscheidungsprozessen repräsentiert sind.
Frauen auf dem Land zu fördern, um Landflächen wirtschaftlich und ökologisch zu bewirtschaften, trägt zur Geschlechtergleichstellung und den Rio-Konventionen – dem Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD), dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD) und der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) – bei.
Ziel
Die Rechte, Ressourcen und Repräsentanz von Frauen in ländlichen Räumen sind hinsichtlich der nachhaltigen Nutzung von Landressourcen gestärkt.
Vorgehensweise
Das Vorhaben arbeitet mit globalen und nationalen Partnern, um Frauen auf dem Land, die besonders von degradierten Böden, Biodiversitätsverlust und Klimawandel betroffen sind, zu unterstützen. Es kooperiert mit den Sekretariaten der Rio-Konventionen, nationalen Ministerien sowie lokalen und regionalen zivilgesellschaftlichen Organisationen.
Zudem trägt das Vorhaben Fachwissen und Erfahrungen zu gleichstellungsspezifischen Ansätzen zusammen, damit Land langfristig und klimafreundlich bewirtschaftet werden kann. Es bringt dieses Wissen mit seinen Partnern in globale und nationale Dialoge ein, die die Umsetzung der Rio-Konventionen vorantreiben.
Das Vorhaben unterstützt Fraueninteressen zur Landnutzung. Gleichzeitig fördert es Individuen und Organisationen, die sich für Rechte, Ressourcen und Repräsentanz von Frauen in politischen Entscheidungen und Planungen engagieren (gender change agents). Hierfür finanziert das Vorhaben unter anderem Maßnahmen zivilgesellschaftlicher Vertreter*innen und fördert die Vernetzung der gender change agents.
In Mali, Madagaskar und Kenia setzt das Vorhaben konkrete Maßnahmen um, die Rechte, Zugang zu Ressourcen und Repräsentanz von Frauen vorantreiben. Es nutzt die Lernerfahrungen, um sie mit seinen Partnern in globale Prozesse einzubringen.
Projektbeschreibung (EN)
Context
People in rural areas are more vulnerable to climate change impacts, crises and disasters. Women are particularly affected as they often do not have the same rights as men, their access to resources is more limited and they are not represented to the same extent in decision-making processes.
Empowering women in rural areas in managing land economically and ecologically contributes to gender equality and the Rio Conventions – the United Nations Convention to Combat Desertification (UNCCD), the Convention on Biological Diversity (CBD) and the United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC).
Objective
The rights, resources and representation of women in rural areas are strengthened with regard to the sustainable use of land resources.
Approach
The project works with global and national partners to support women in rural areas who are particularly affected by soil degradation, biodiversity loss and climate change. It cooperates with the Secretariats of the Rio Conventions, national ministries and local and regional civil society organisations.
It also strives to pool expertise and experience on gender-specific approaches to ensure sustainable and climate-friendly land management. Together with its partners, the project feeds this knowledge into global and national dialogues that promote the implementation of the Rio Conventions.
The project focusses on women’s interests with regard to the use of land. It promotes individuals and organisations that are committed to strengthening the rights, resources and representation of women in political decisions and planning (gender change agents). To this end, the project finances measures led by civil society actors and promotes networking among gender change agents.
In Mali, Madagascar and Kenya, the project is implementing concrete measures to promote women’s rights, access to resources and representation. It makes use of lessons learned at country level and together with its partners incorporates them into global level processes.