PEACECORE II - Stärkung der Fähigkeiten für Konflikttransformation und zur Sicherung der Lebensgrundlage für Gruppen in vulnerablen Situationen in ZNG
Projektdetails
- Projektnummer:2023.1801.2
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
- Ansprechpartner: Myriam Sidibe Andrea Wedraogo myriam.wedraogo@giz.de
- Partnerländer: Nigeria
Zusammenfassung
- Ziele:
Das friedliche und inklusive Zusammenleben zwischen Ackerbäuer und Viehzüchter ist hinsichtlich der gewaltfreien und gendergerechten Transformation von Konflikten sowie der nachhaltigen Sicherstellung der Lebensgrundlagen von Frauen und Gruppe
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Budget and National Planning
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:14 369 156 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 06.11.2023 - 30.11.2027 - Aktuelles Projekt:01.11.2023 - 30.11.2027
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Hauptziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
15220 Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation:
Im Bundesstaat Plateau in Zentralnigeria kamen seit 2010 über 15.000 Menschen bei gewaltsamen Konflikten zwischen halbnomadischen Hirt*innen und Farmer*innen ums Leben. Diese Konflikte haben sich verschärft, die Infrastruktur zerstört, die Landwirtschaft beeinträchtigt und Tausende vertrieben. Im Mai 2023 forderten Gewaltausbrüche in Mangu mehr als 300 Todesopfer und führten zur Vertreibung von über 80.000 Menschen.
Die Bundesstaaten Kaduna und Taraba stehen vor ähnlichen Problemen – anhaltende Konflikte führen dazu, dass Menschen vertrieben werden, landwirtschaftliche Flächen brachliegen und Dienstleistungen nicht erbracht werden können. Die wiederkehrende Gewalt hat die Lebensgrundlagen und die Resilienz der Gemeinden beeinträchtigt, Misstrauen behindert die Vertrauensbildung, und die traditionellen Konfliktlösungsmechanismen sind zunehmend wirkungslos.
Ziel:
Das friedliche Zusammenleben von Farmer*innen und Hirt*innen ist verbessert, die Lebensgrundlagen von Frauen und vulnerablen Menschen sind gesichert.
Vorgehensweise:
Das Projekt konzentriert sich auf Konflikttransformation, wirtschaftliche Teilhabe und Umweltmanagement, um Frieden und Stabilität in den Bundesstaaten Plateau, Kaduna und Taraba zu fördern. Es verfolgt einen partizipativen Ansatz, der lokal gesteuerte und kontextspezifische Ergebnisse gewährleistet.
Dabei setzt es auf drei zentrale Maßnahmen:
- Die Plateau Peace Building Agency (PPBA) bei der Koordinierung friedensfördernder Maßnahmen im Bundesstaat Plateau unterstützen.
- Das Zusammenleben und die wirtschaftlichen Chancen von Hirt*innen, Farmer*innen, Christ*innen, Muslim*innen, Jugendlichen, älteren Menschen, Frauen und Männern in Zusammenarbeit mit dem Norwegian Refugee Council (NRC) fördern.
- Die lokalen und bundesstaatlichen Friedensinfrastrukturen durch Schulungen, Wissensaustausch und die Koordinierung mit dem Centre for Humanitarian Dialogue (HD Center) verbessern.
Stand: September 2025
Projektbeschreibung (EN)
Context:
Plateau State in Central Nigeria has experienced violent conflicts between semi-nomadic herders and farmers over land disputes, resulting in over 15,000 deaths since 2010. These conflicts have intensified, destroying infrastructure, disrupting agriculture, and displacing thousands. In May 2023, violence in Mangu, Plateau State, caused over 300 mortalities and displaced more than 80,000 people.
Kaduna and Taraba States face similar challenges, with prolonged clashes leading to displacement, abandoned farmland, and disrupted services. The repeated violence has affected livelihoods and community resilience, while mistrust limits trust building efforts, and traditional conflict resolution is increasingly ineffective.
Objective:
Peaceful coexistence between farmers and herders has improved, and livelihood security for women and individuals in vulnerable situations has been ensured.
Approach:
The project focuses on conflict transformation, economic empowerment, and environmental management to promote peace and stability in Plateau, Kaduna and Taraba States. It adopts a participatory approach, ensuring locally driven and context-specific outcomes.
To achieve this, it implements three main measures:
- Supporting the Plateau Peace Building Agency (PPBA) to coordinate peace-building efforts within the state.
- Promoting coexistence and economic opportunities for cattle herders, farmers, Christians, Muslims, youth, elderly, women, and men in cooperation with the Norwegian Refugee Council (NRC).
- Enhancing local and state peace infrastructures through training, knowledge-sharing, and coordination with the Centre for Humanitarian Dialogue (HD Center).
Last update: September 2025