Prävention und Bekämpfung von Menschenschmuggel und Menschenhandel im Westbalkan

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.2192.5
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Oliver Janser 
  • Partnerländer: Westbalkan/Östliche Partnerschaft n.a., Albanien, Bosnien und Herzegovina, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Kosovo

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Bedingungen für die Prävention und Bekämpfung von Menschen-schmuggel und Menschenhandel in den Ländern des Westbalkans sind verbessert

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Sekretariat des Regionalen Kooperationsrats

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:20 100 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 15 600 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    20.06.2023 - 31.08.2027
  • Aktuelles Projekt:20.06.2023 - 31.08.2027

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15210 Steuerung und Reform des Sicherheitssystems

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die undokumentierten Einreisen in die Europäische Union (EU), bei der Migrant*innen auch Opfer von Menschenhandel werden, haben stark zugenommen: 2022 wurden über 300.000 irreguläre Einreisen registriert, was einer Steigerung von 64 Prozent zum Vorjahreszeitraum entspricht. Fast die Hälfte dieser Migrant*innen sind über die Westbalkanroute eingereist.

Strafverfolgungs- und Justizbehörden sowie weitere zuständige staatliche und nichtstaatliche Einrichtungen sind dabei nur unzureichend in der Lage, institutions- und grenzüberschreitend Menschenschmuggel und Menschenhandel zu verhindern. Sie haben keine ausreichenden finanziellen Mittel, damit sie komplexe Ermittlungen, Strafverfolgungen und Gerichtsverfahren unterstützen können. Es mangelt zudem an Ausrüstung, Kompetenzen und kompatiblen Informationstechnologien, um organisierte Gruppen, die Menschenschmuggel und Menschenhandel betreiben, einzudämmen.

Ziel
Die Bedingungen, damit Menschenschmuggel und Menschenhandel vorgebeugt und reduziert wird, sind im Westbalkans verbessert.

Vorgehensweise
Sogenannte integrierte Länderteams (Embedded country teams, ECT) setzen das Projekt im Auftrag der EU-Kommission um. In den Teams kooperieren Polizist*innen, Staatsanwält*innen, Berater*innen und Assistent*innen aus dem Westbalkan. Das Projekt fördert damit, Kriminalität vorzubeugen, Menschen zu schützen, strafrechtlich gegen Kriminelle vorzugehen und international zusammenzuarbeiten. Dadurch unterstützt das Projekt neben der Strafverfolgung – einschließlich Grenzpolizei – und der Justiz auch die Widerstandsfähigkeit schutzbedürftiger Personen. Zudem baut es die Fähigkeiten der Behörden aus, Opfer von Menschenhandel zu identifizieren. Mit der Zusammenarbeit verbessert das Projekt gleichzeitig, dass Opfer an Hilfsstellen überwiesen werden und öffentliche sowie private Unterstützung erhalten. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Undocumented entries into the European Union (EU), where migrants also become victims of human trafficking, have risen sharply: over 300,000 irregular entries were registered in 2022, an increase of 64 per cent compared to the same period the previous year. Almost half of these migrants entered the country via the Western Balkans route.

Law enforcement agencies and judicial authorities and other competent governmental and non-governmental institutions only have a limited capacity to prevent people smuggling and human trafficking across institutions and borders. They do not have sufficient financial resources to support complex investigations, prosecutions and court proceedings. There is also a lack of equipment, skills and compatible information technology to curb organised groups involved in people smuggling and human trafficking.

Objective
The conditions for preventing and reducing people smuggling and human trafficking have improved in the Western Balkans.

Approach
Embedded country teams (ECTs) implement the project on behalf of the European Commission. Police officers, public prosecutors, counsellors and assistants from the Western Balkans work together in the teams. The project promotes crime prevention, the protection of people, criminal proceedings against criminals and international cooperation. It thus supports criminal prosecution - including border police - and the judiciary and strengthens the resilience of vulnerable people. It also develops the capacities of the authorities to identify victims of human trafficking. By working together, the project also improves the process of referring victims to aid centres and providing them with public and private support.