Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.2194.1
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Joern Philip Eichler 
  • Partnerländer: Westbalkan/Östliche Partnerschaft n.a., Albanien, Bosnien und Herzegovina, Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Kosovo

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Beschäftigungsfähigkeit und länderübergreifende Verständigung von Studierenden und jungen Graduierten aus den Ländern des Westbalkan, die am Stipendienprogramm teilgenommen haben, sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    kein politischer Partner

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:2 500 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2019.2213.7

    Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    21.12.2010 - 31.08.2026
  • Aktuelles Projekt:01.01.2024 - 31.08.2026

Sonstige Beteiligte

  • Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    11420 Hochschulbildung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation:
Die Länder des Westbalkans sind von hoher Jugendarbeitslosigkeit betroffen. Gleichzeitig klagen Unternehmen in der Region über Fachkräftemangel. Durch den unzureichenden Praxisbezug der universitären Ausbildung fehlen Hochschulabsolvent*innen oft die Erfahrungen und Qualifikationen, die Unternehmen für einen erfolgreichen Berufseinstieg fordern.
Das Stipendienprogramm entstand im Jahr 2003 – in Gedenken an Zoran Djindjic, den ersten demokratisch gewählten Ministerpräsidenten Serbiens. Ziel war und ist es, dem Vermächtnis des ermordeten Premiers gerecht zu werden und jungen Menschen aus dem Westbalkan europäische Werte näher zu bringen. Gleichzeitig sollen ihre Beschäftigungsperspektiven verbessert und ein Beitrag zu Austausch und Versöhnung in der Region geleistet werden.

Ziel:
Beschäftigungsperspektiven und länderübergreifende Verständigung junger Hochschulabsolvent*innen aus den Ländern des Westbalkan sind verbessert.

Vorgehensweise:
Das Stipendienprogramm vergibt jährlich bis zu 65 Stipendien für ein sechsmonatiges Praktikum in Deutschland an Studierende oder junge Hochschulabsolvent*innen aus dem Westbalkan. Über die Praktika erhalten die Stipendiat*innen einen Einblick in die Unternehmenskultur in Deutschland und erwerben praktische Berufserfahrungen sowie internationale Kompetenzen. Dadurch verbessern sie nach ihrer Rückkehr ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Auch die Unternehmen ihrer Heimatländer profitieren von den gesammelten Erfahrungen und Kompetenzen, was letztlich deren wirtschaftliche Entwicklung fördert.

Ergänzend dazu hat das Projekt ein Alumni-Netzwerk der ehemaligen Stipendiat*innen initiiert. In dem Netzwerk finden jedes Jahr zahlreiche länderübergreifende Aktivitäten und Veranstaltungen statt, welche die Alumni selbstständig organisieren. Damit unterstützt das Programm ein Netzwerk weltoffener Nachwuchskräfte und fördert länderübergreifenden Austausch und Versöhnung in der Region.

Das Stipendienprogramm wird vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. umgesetzt; die Zoran-Djindjic-Stiftung ist Umsetzungspartner des Programms.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context:
The countries of the Western Balkans are affected by high levels of youth unemployment. At the same time, companies in the region complain of a shortage of skilled workers. The lack of practical relevance in university education means that university graduates often lack the experience and qualifications that companies require for them to get off to a successful start in their career.
The internship programme was established in 2003 – in memory of Zoran Djindjic, Serbia’s first democratically elected Prime Minister. The aims of the programme were, and still are, to do justice to the legacy of the murdered Serbian leader and to give young people from the Western Balkans a better understanding of European values. At the same time, it strives to improve their employment prospects and make a contribution to dialogue and reconciliation in the region.

Objective:
Employment prospects and regional exchange of young graduates in the Western Balkan are improved.

Approach:
Each year, the internship programme awards up to 65 scholarships for a six-month internship in Germany to students or young graduates from the Western Balkans. The internships provide scholarship holders with an insight into the corporate culture in Germany while enabling them to acquire practical professional experience and international skills. This gives them better opportunities on the labour market after they return home. Companies in their home countries also benefit from the expertise and experience that they have gained, which ultimately promotes economic development there.

To supplement this, the project has initiated an alumni network for former scholarship holders. Numerous activities and events, which the alumni organise themselves, take place in the network each year. In this way, the programme supports a network of cosmopolitan young professionals, while promoting cross-border dialogue and reconciliation in the region.

The internship programme is run by the German Committee on Eastern European Economic Relations; the Zoran Djindjic Foundation is implementation partner of the programme.