Erneuerbare Energien in Zentralasien
Projektdetails
- Projektnummer:2023.2199.0
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
- Ansprechpartner: Sven Ernedal sven.ernedal@giz.de
- Partnerländer: Zentralasien NA, Kirgistan, Kasachstan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan
Zusammenfassung
- Ziele:
Kapazitäten politischer EntscheidungsträgerInnen sowie von Stromnetzbetreibern und anderen staatlichen AkteurInnen verbesserung der Rahmenbedingungen für den regional und national integrierten Ausbau von RE in Zentralasien sind gestärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Umweltministerien und Landwirtschaftsministerien
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:14 000 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 5 000 000Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 18.12.2023 - 31.01.2029 - Aktuelles Projekt:01.04.2024 - 31.01.2029
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Hauptziel
CRS-Schlüssel
23210 Energieerzeugung, erneuerbare Quellen – verschiedene Technologien
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die fünf zentralasiatischen Länder Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan stehen vor großen umweltpolitischen Herausforderungen, wie Umweltverschmutzung und den Auswirkungen des Klimawandels. Zudem sind die Länder auf fossile Brennstoffe angewiesen. Die schwankenden Energiepreise führen außerdem dazu, dass sich geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Instabilität weiter verschärfen. Große Potenziale für erneuerbare Energien, vor allem für Solarenergie und Windkraft, bleiben bisher unerschlossen.
Ziel
Die Bedingungen für den regionalen Ausbau und die Einspeisung erneuerbarer Energien in die Stromnetze Zentralasiens sind verbessert.
Vorgehensweise
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Europäische Union (EU) kofinanzieren das Projekt seit 2025. Gemeinsam mit den Energieministerien der kooperierenden Länder hat das Projekt fünf Schwerpunkte:
Koordinierte Strategien entwickeln: Das Projekt organisiert Studienreisen, führt Workshops durch, analysiert Regulierungen und fördert die Digitalisierung sowie die Beratung von Ministerien.
Rechtliche und institutionelle Bedingungen verbessern: Das Projekt erarbeitet nationale Regelwerke und Strategien und schafft Anreize für öffentliche und private Investitionen.
Forschungseinrichtungen unterstützen: Das Projekt verbessert die analytischen Fähigkeiten von Forschungseinrichtungen und vernetzt Forscher*innen.
Mittels Informationskampagnen sensibilisieren: Das Projekt plant und realisiert nationale gendersensible Informationskampagnen über Potenziale der erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Digitalisierung.
Politischen, grenzüberschreitenden Dialog fördern: Das Projekt fördert die regionale Energiekooperation, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und den Austausch von Wissen und bewährten Verfahren
Projektbeschreibung (EN)
Context
The five Central Asian countries of Kazakhstan, Kyrgyzstan, Tajikistan, Turkmenistan and Uzbekistan face major environmental challenges, including pollution and the impacts of climate change. Moreover, the countries rely on fossil fuels so fluctuating energy prices further exacerbate geopolitical tensions and economic instability. Enormous potential for renewable energies, especially for solar and wind power, remains untapped.
Objective
Conditions for the regional expansion and feed-in of renewable energies into the electricity grids of Central Asia have improved.
Approach
The German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) and the European Union (EU) have been cofinancing the project since 2025. Together with the energy ministries of the cooperating countries, the project has five priority areas:
Developing coordinated strategies: The project organises study trips, conducts workshops, analyses regulatory frameworks, promotes digitalisation and provides advisory services for ministries.
Improving legal and institutional conditions: The project formulates national regulatory frameworks and strategies and creates incentives for public and private investment.
Supporting research institutions: The project improves the analytical capabilities of research institutions and networks researchers.
Raising awareness through information campaigns: The project plans and implements national gender-sensitive information campaigns on the potential of renewable energies, energy efficiency and digitalisation.
Promoting political, cross-border dialogue: The project promotes regional energy cooperation, cross-border collaboration and the sharing of knowledge and best practices.