Territoires Durables – Resiliente Lebensgrundlagen in Marokko

Territoires Durables – Modes de vie résilients au Maroc

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.2206.3
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3600 Nordafrika
  • Ansprechpartner: Dr. Anne Chaponniere 
  • Partnerländer: Marokko

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Resilienz der Bevölkerung in den vom Erdbeben betroffenen Gebieten des Hohen Atlas ist hinsichtlich der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen, insbesondere Wasser, gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministère de l'équipement et de l'eau

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:12 021 200 Euro

Kombifinanzierung

  • Danish Ministry of Foreign Affairs: 4 021 200Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    23.07.2024 - 31.05.2029
  • Aktuelles Projekt:01.09.2024 - 31.05.2029

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Katastrophenrisikomanagement

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    14015 Erhaltung von Wasserressourcen (einschließlich Datenerhebung)

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die ländlichen Gebiete und städtischen Randbezirke Marokkos sind von Armut geprägt. Die Folgen des Erdbebens des Jahres 2023 sind dort besonders stark zu spüren. Ein großer Teil der Bevölkerung ist von natürlichen Ressourcen, insbesondere von Wasser, abhängig, da damit Landwirtschaft, Handwerk und ländlicher Tourismus betrieben werden. Bereits vor der Katastrophe war die Resilienz der Menschen vor Ort gegenüber Umweltveränderungen und dem Klimawandel eher schwach. Das Erdbeben hat die Verschlechterung der Ressourcen und die Anfälligkeit der Wirtschaft noch weiter verschärft und den Zugang zu Wasser nun noch weiter erschwert.
Ziel
Die Menschen in den Gebieten des Hohen Atlas nutzen die natürlichen Ressourcen, insbesondere Wasser, nachhaltiger und sind den Gefahren von Naturkatastrophen weniger stark ausgesetzt.
Vorgehensweise
Als Reaktion auf das Erdbeben hat die marokkanische Regierung ein bilaterales Wiederaufbauprojekt in folgenden vier Bereichen ins Leben gerufen:
• Partizipative Wasserbewirtschaftung: Das Projekt schließt im Ourika-Tal den ersten Fließgewässer-Vertrag Marokkos. Interessenträger werden so in die Bewirtschaftung der Wasserressourcen und das Qualitäts- und Risikomanagement eingebunden.
• Resiliente Wasserinfrastruktur: Das Projekt arbeitet auf eine Wiederherstellung der Wasserressourcen hin. Es setzt auf die Natur ausgerichtete Lösungen um, wie etwa Hochwasserschutz und Erosionsbekämpfung..
• Wirtschaftsentwicklung auf dem Land: Es fördert Kooperativen und Kleinst-, Klein- und mittlere Unternehmen (KKMU) dabei wasserfreundliche Wertschöpfungsketten einzuführen.
• Skalierung bewährter Verfahrensweisen: Es werden nationale und lokale Akteurinnen und Akteure hinsichtlich erfolgreicher Ansätze für den Resilienzaufbau geschult.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und vom dänischen Außenministerium kofinanziert.
Stand: Dezember 2024
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
In Morocco, rural areas and the outskirts of cities are marked by poverty and they were particularly impacted by the 2023 earthquake. A significant part of the population relies on natural resources, especially water, to pursue agriculture, handicrafts, and rural tourism. Even before the disaster, they faced limited resilience to environmental and climate changes The earthquake exacerbated resource degradation, increased economic vulnerability, and made access to water even more difficult.
Objective
The population in the High Atlas areas is using natural resources, particularly water, more sustainably and is less exposed to the risks of natural hazards.
Approach
In response to the earthquake, the Moroccan government launched bilateral reconstruction project operating in four areas:
• Participatory Water Governance: The project introduces Morocco's first river contract in the Ourika Valley, engaging stakeholders to manage water resources, quality, and risks collaboratively.
• Resilient Water Infrastructure: It works to rehabilitate water sources and employs nature-based solutions, such as flood protection and erosion control.
• Rural Economic Development: It supports cooperatives and micro, small and medium-sized enterprises (MSMEs) to introduce water-friendly value chains.
• Scaling Proven Practices: It trains national and local actors regarding successful resilience-building approaches.
The project is co-financed by the German Ministry for Economic Cooperation and Development and the Danish Ministry of Foreign Affairs.
Last update: December 2024