Resilienzstärkung in Grenzgebieten Senegal, Mali, Guinea

Renforcement de la résilience dans les zones frontalières

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.2245.1
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1100 Westafrika 1 und Zentralafrika
  • Ansprechpartner: Tobias Erbert 
  • Partnerländer: Senegal

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die sozio-ökonomische Resilienz der Bewohner und Bewohnerinnen, insbesondere von Jugendlichen, in ausgewählten Grenzgebieten Senegals, Malis und Guineas ist gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Commission Nationale de Gestion des Frontières / Nationale Grenzkommission in Senegal

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:30 700 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 23 000 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    19.11.2024 - 31.12.2028
  • Aktuelles Projekt:01.01.2025 - 31.12.2028

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    16020 Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die Grenzgebiete Senegals, Malis und Guineas sind geprägt von grenzüberschreitender Bevölkerungsbewegung, Warenverkehr und Handelsbeziehungen. Zu den zahlreichen gemeinsamen Herausforderungen zählen lokale Verteilungskonflikte, Armut, Chancenungleichheit, unzureichende Infrastruktur, schwache öffentliche Dienstleistungen und das eingeschränkte Handlungsvermögen lokaler Behörden.
Grenzregionen, in denen die Perspektivlosigkeit besonders für junge Menschen groß ist, können für regionale Instabilität und Spill-over-Effekte sorgen. Die sozialen und wirtschaftlichen Einschränkungen können sich demnach negativ auf die ganze Sahelregion auswirken.
Ziel
Bewohner*innen, besonders Jugendliche, in ausgewählten Grenzgebieten Senegals, Malis und Guineas sind sozioökonomisch resilienter.
Vorgehensweise
Das Vorhaben geht davon aus, dass bessere soziale und wirtschaftliche Perspektiven in Grenzgebieten dazu beitragen, diese Gebiete stabiler und sicherer zu machen. Um die sozioökonomische Resilienz zu fördern, arbeitet es in drei Handlungsfeldern, die die Europäische Union (EU) mitfinanziert:
Das Vorhaben baut den Zugang zu wirtschaftlichen Basisdienstleistungen aus. Es bietet Qualifizierungen an, begleitet Jugendliche bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt und unterstützt Maßnahmen zum Unternehmertum.
Das Vorhaben fördert soziale Basisdienstleistungen. Es stellt beispielsweise Wasser- und Sanitärsystemen wieder her und setzt öffentliche Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen instand. Es bietet zudem Initiativen zur sozialen Teilhabe von Jugendlichen und Frauen an, wie Dialoge und grenzübergreifende Kultur- und Sportveranstaltungen.
Gleichzeitig arbeitet das Vorhaben mit lokalen Regierungen zusammen, um die grenzübergreifende Zusammenarbeit zu fördern. Neben der Ausarbeitung länderübergreifender Entwicklungspläne werden die Kommunen bei der Einrichtung von lokalen, grenzübergreifenden Verbänden unterstützt. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The border areas between Senegal, Mali and Guinea are characterised by cross-border populations, commercial networks as well as numerous common challenges. These challenges include local conflicts concerning distribution of goods, poverty, unequal opportunities, inadequate infrastructure, weak public services and limited capacities of local authorities. Against this background, border areas with a great lack of prospects, especially for young people, can be the origin of spill-over effects and regional instability.
Objective
The socio-economic resilience of local populations in cross-border areas, especially youth, between Senegal, Mali and Guinea, has been strengthened.
Approach
The project's approach is based on the assumption that better social and economic prospects in border areas will help to make these areas more stable and safer. The aim of the project is therefore to strengthen socio-economic resilience in selected border areas. To achieve this goal, for example, employment opportunities are to be created, basic social services (e.g. access to water or health services) are to be strengthened and local authorities are to be supported in cross-border cooperation. The project comprises three fields of action with a substantial co-funding from the European Union (EU): (i) strengthening access to basic economic services (e.g. vocational training and micro, small and medium enterprise support); (ii) strengthening access to basic social services (e.g. access to water and energy); and (iii) strengthening cross-border cooperation (e.g. support to municipalities and development of cross-border development plans).