Stärkung des ghanaischen Pharmasektors mit Fokus auf Impfstoffproduktion

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.2260.0
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
  • Ansprechpartner: Dr. Holger Till 
  • Partnerländer: Ghana

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Das öffentliche wie private Ökosystem der pharmazeutischen Industrie Ghanas trägt zu einer wettbewerbsfähigeren lokalen Herstellung pharmazeutischer Produkte bei.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Finanzministerium

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:33 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 23 100 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    12.07.2024 - 30.06.2028
  • Aktuelles Projekt:01.07.2024 - 30.06.2028

Sonstige Beteiligte

  • ARGE Luvent Consulting GmbH-Chemonics
  • GFA Consulting Group GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    25030 Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Impfstoffe retten Menschenleben. Dass Afrika dabei stark von Importen abhängig ist, macht den Kontinent verwundbar.
Ghana importiert alle Impfstoffe und einen Großteil seiner pharmazeutischen Produkte, was die öffentliche Gesundheit und die Wirtschaft des Landes belastet. Doch lokalen Herstellern fehlt es an Technologien und qualifizierten Arbeitskräften, um der Nachfrage nach lokal produzierten Impfstoffen und Arzneimittel gerecht zu werden
Die ghanaische Regierung startete deshalb eine Initiative, die die lokale Produktion ausbauen soll.
Ziel
Ghana ist dabei unterstützt, sich als westafrikanisches Zentrum für die Herstellung von Impfstoffen und Arzneimitteln zu positionieren. So wächst die Wirtschaft, entstehen Arbeitsplätze und erschwingliche, hochwertige Arzneimittel versorgen die Bevölkerung.
Herangehensweise
Die Europäische Union (EU) und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzieren das Programm. Dieses ist Teil der „Team Europe"-Initiative „Manufacturing and Access to Vaccines, Medicines and Health Technologies in Africa" (MAV+), über die sich Europa gemeinsam für Impfstoffe, Arzneimittel und Gesundheitstechnologien aus Afrika einsetzt. Das Programm arbeitet mit ghanaischen and internationalen Partnern wie Behörden, Unternehmen und Forschung. Es fokussiert sich auf vier Bereiche:
(1) Es unterstützt die ghanaische Regierung, zum Beispiel durch Beratung, dabei, die Medikamenten- und Impfstoffherstellung besser zu regulieren und koordinieren.
(2) Es entwickelt und finanziert Aus- und Fortbildung für Fachpersonal nach dem Bedarf der Pharmawirtschaft.
(3) Es unterstützt die Forschung und Entwicklung zu Arzneimitteln und Impfstoffen, indem es unter anderem Projekte ghanaischer Forschungseinrichtungen mit lokalen Herstellern und internationalen Forschungsinstituten finanziert.
Zudem fördert es die Privatwirtschaft, wie durch Beratung, Schulung und Vernetzung mit internationalen Geschäftspartnern.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Supporting the pharmaceutical and vaccine industry in Ghana

Context
Vaccines save lives. Africa’s substantial dependence on imports leaves the continent vulnerable.
Ghana imports all vaccines as well as most of its pharmaceutical products, which affects public health and puts a strain on the economy. However, local manufacturers lack the technology, and the skilled workers required to meet the demand for locally produced vaccines and pharmaceutical products.
The Government of Ghana has therefore launched an initiative to expand local production.

Objective
Ghana receives support in positioning itself as a hub of vaccine and pharmaceutical manufacturing in West Africa. This will boost the economy, create employment and provide the population with high quality, affordable pharmaceutical products.

Approach
The European Union (EU) and the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) are funding the programme. It is part of the Team Europe initiative on Manufacturing and Access to Vaccines, Medicines and Health Technologies in Africa (MAV+), in which Europe supports African partners to boost local production. The programme works with Ghanaian and international partners such as public authorities, companies and research institutes. It focuses on four areas:
(1) supporting the Government of Ghana in improving the regulation and coordination of medicine and vaccine manufacturing, for example by providing advisory services
(2) developing and financing training programmes for skilled personnel based on the needs of the pharmaceutical industry
(3) supporting pharmaceutical and vaccine research and development by funding the projects of Ghanaian research institutions working with local manufacturers and international research centres
(4) supporting the private sector by providing advice and training, and by creating networks with international business partners.