Kooperative Berufsbildung II

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.2264.2
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 2A00 Asien I
  • Ansprechpartner: Oyunaa Dambiinyam 
  • Partnerländer: Mongolei

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die regulatorischen und institutionellen Voraussetzungen für die Umsetzung von ausgewählten Kernelementen der Berufsbildungsreform sind geschaffen.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Education

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:3 830 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Dep. of Foreign Affairs and Trade (DFAT) - ehemals AusAID: 1 440 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2018.2120.6

    Kooperative Berufsbildung

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    12.12.2012 - 30.06.2026
  • Aktuelles Projekt:01.01.2024 - 30.06.2026

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    11330 Berufliche Bildung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Das mongolische Berufsbildungssystem steht vor Herausforderungen, die Qualität und Anzahl der Ausbildungsangebote betreffen. Dies schränkt die Fähigkeit des Landes ein, die wachsende Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften für eine diversifizierte Wirtschaft zu decken. Insb. fehlt es dem Berufsbildungssystem an einer strukturierten Beteiligung der Unternehmen und ausreichender Finanzierung. Zudem bieten die Berufsschulen häufig Ausbildungsprogramme an, die nicht ausreichend auf die Bedürfnisse der Industrie eingehen.
Um diese Herausforderungen zu bewältigen, muss ein effektives, widerstandsfähiges, zukunftsorientiertes, inklusives Berufsbildungssystem entwickelt werden. Das duale Berufsbildungskonzept wird eingeführt, Finanzierungsmodelle reformiert, gendersensible Lernumgebungen geschaffen und zukunftsorientierte duale Ausbildungsgänge eingeführt, die sich an den nationalen Zielen für nachhaltige Entwicklung orientieren.
Unter Leitung des Bildungsministeriums hat die Regierung eine Berufsbildungsreform eingeleitet, die auf dem novellierten Berufsbildungsgesetz basiert. Die Reform zielt darauf ab, die Ausbildungsprogramme stärker an den Anforderungen des Arbeitsmarktes auszurichten und die Effizienz und Inklusion des Bildungssystems zu steigern.

Ziel
Die regulatorischen und institutionellen Voraussetzungen für die Umsetzung von ausgewählten Kernelementen der Berufsbildungsreform in der Mongolei sind geschaffen.

Vorgehensweise
Das Projekt konzentriert sich auf die folgenden Bereiche:
Gemeinsam mit dem Bildungsministerium leistungsbezogene Finanzierungskriterien für Berufsschulen festlegen, die gendersensible Faktoren beachten.
Ministerium und Partner dabei unterstützen, ein mongolisches Modell für die duale Berufsausbildung zu entwerfen.
Ein geschlechtergerechtes und inklusives Lernumfeld an Berufsschulen etablieren.
Berufsbildungsprogramme mit Fokus auf erneuerbaren Energien entwickeln und implementieren, um die Nachhaltigkeitsziele der Mongolei zu fördern. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Mongolia's technical and vocational education and training (TVET) system faces challenges in both quality and quantity, limiting its ability to meet the growing demand for skilled workers in its diversified economy. Specifically, the system lacks structured involvement from businesses, suffers from inadequate funding, and struggles with vocational schools that fail to design industry-aligned training programmes.
To address these challenges, Mongolia must develop an effective, resilient, future-oriented, and inclusive TVET system. This includes introducing the dual TVET approach, reforming funding models, creating gender sensitive training environments, and implementing future-oriented dual courses such as renewable energy to align with the country’s sustainable development goals.
In response, the Government of Mongolia, led by the Ministry of Education (MoE), has taken action by pushing forward a TVET reform, underpinned by the amended TVET Act. This reform aims to align training programmes with labour market needs while enhancing the system’s efficiency and inclusivity.

Objective
The necessary regulatory and institutional conditions have been established to implement selected core elements of Mongolia’s TVET reform.

Approach
The project focuses on the following areas to reform Mongolia’s TVET system:
Collaborating with the Ministry of Education (MoE) to establish performance-based funding criteria for vocational schools, integrating gender-sensitive factors.
Supporting the Ministry and partners in designing a Mongolian model for dual vocational training.
Promoting the creation of gender-sensitive and inclusive training environments within TVET schools.
Developing and introducing vocational education and training programmes focused on renewable energy to support Mongolia’s sustainable development goals.