Umwelt- und Sozialstandards in der Textil- und Bekleidungsindustrie III

e-Tex III

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.2266.7
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Anna Waldmann 
  • Partnerländer: Äthiopien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die wirtschaftliche, soziale und ökologische Nachhaltigkeit der äthipiopischen Textil- und Bekleidungs- industrie ist gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ethiopian Investment Commission

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:12 850 000 Euro

Kombifinanzierung

  • FCDO - Foreign, Commonwealth & Development Office (alt DFID): 8 350 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2019.2037.0

    Umwelt- und Sozialstandards in der Textil- und Bekleidungsindustrie in Äthiopien

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    30.08.2016 - 30.09.2027
  • Aktuelles Projekt:26.07.2024 - 30.09.2027

Sonstige Beteiligte

  • ARGE CEFE International GmbH-DSS

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    25010 Geschäftspolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die Textil- und Bekleidungsbranche Äthiopiens ist ein wichtiger Export- und Beschäftigungsmotor für die Fertigungsindustrie des Landes. Sie leidet jedoch unter Störungen entlang der Lieferkette, einer fragilen Sicherheitslage sowie hohen Logistikkosten. Die Aussetzung des African Growth and Opportunity Act (AGOA), der einen bevorzugten Zugang zum Markt der Vereinigten Staaten ermöglichte, hat zu einem erheblichen Rückgang der Exporte geführt und die Notwendigkeit einer Marktdiversifizierung verdeutlicht.
Soziale und ökologische Probleme wie niedrige Löhne, geschlechtsspezifische Gewalt und unsachgemäße Abfallentsorgung beeinträchtigen zudem die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt der Europäischen Union (EU). Die Bewältigung dieser Herausforderungen ist entscheidend für die Widerstandsfähigkeit der Branche.
Ziel
Die äthiopische Textil- und Bekleidungsbranche erfüllt internationale Marktstandards und verbessert das Wohlergehen der Beschäftigten. Erfolgreich identifiziert sie diversifizierte Märkte und erschließt diese durch eine nachfrageorientierte Vernetzung. Darüber hinaus stellt sie sicher, dass umweltfreundliche Praktiken angewandt werden.
Vorgehensweise
Das Projekt verbessert die Widerstandsfähigkeit der Branche mit folgenden Maßnahmen:
• Ausweitung von Ansätzen zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen, um ihr Wohlergehen zu fördern und ihre wirtschaftliche Beteiligung zu steigern;
• Beratung von Textil- und Bekleidungsherstellern sowie Industrieparks zur Einführung weltweit bewährter Verfahren und Zertifizierungen, damit sie den Anforderungen internationaler Märkte gerecht werden;
• Unterstützung von Herstellern, neue Absatzmärkte zu erschließen, insbesondere im Vereinigten Königreich, in der EU und auf afrikanischen Märkten;
• Förderung von Dialogen zwischen öffentlichen und privaten Akteuren und Erarbeitung faktengestützter Analysen, um regulatorische Hürden abzubauen und ein günstigeres Geschäftsumfeld zu schaffen. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context:
Ethiopia’s textile and garment industry has been a significant export and employment driver in the country’s manufacturing economy. However, this industry has been plagued by supply chain disruptions, a fragile security situation and high production costs. The suspension of the African Growth and Opportunity Act (AGOA), which provided preferential access to the United States’ market, has significantly reduced exports, highlighting the need for market diversification.
Social and environmental issues, including low wages, gender-based violence, and inadequate waste management, also affect competitiveness in the European Union (EU) market. Addressing these challenges is essential for the industry’s resilience.

Objective:
Ethiopia’s textile and garment industry meets international market standards, enhances workers’ welfare, and successfully identifies and connects with diversified markets through demand-driven linkages, ensuring environmentally responsible practices.

Approach:
The project enhances the resilience of the textile and garment industry by:
• Improving worker welfare by scaling up successful approaches to enhance the living and working conditions of female workers, increasing their economic participation;
• Advising manufacturers and industrial parks on adopting global best practices and certifications to address international market requirements;
• Expanding market access by enhancing manufacturers’ ability to tap into new markets, particularly in the United Kingdom, the EU, and African markets;
• Addressing policy barriers through public private dialogue and evidence-based analyses to create a more conducive business environment.