Unterstützung der Äthiopischen Menschenrechtskommission II (EHRC II)

Support to the Ethiopian Human Rights Commission II

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.2269.1
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 7130 Afrika
  • Ansprechpartner: Dr. Wolff-Christian Peters 
  • Partnerländer: Äthiopien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die EHRC erfüllt ihr Mandat zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte in Zusammenarbeit mit staatlichen und nicht staatlichen Akteuren

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ohne politischen Träger - Direkt mit Bevölkerung oder Nichtregierungsorganisationen (NGO)

  • Finanzier:

    BMZ

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:2 500 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    29.05.2024 - 30.04.2027
  • Aktuelles Projekt:01.05.2024 - 30.04.2027

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

  • Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    15160 Menschenrechte

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Äthiopien hat seit 2018 einige politische Reformen durchgeführt, die eine positive Entwicklung beim Menschenrechtsschutz erkennen lassen. Bestehende ethnisch-nationalistische und regionale Spannungen haben jedoch Gewaltkonflikte befeuert, die die Einhaltung der Menschenrechte gefährden. Besonders im Konflikt in der nördlichen Region Tigray von 2020 bis 2022 wurden zahlreiche Menschenrechte verletzt.

Seit April 2024 gibt es daher eine Übergangsjustizpolitik, die schwerste Straftaten verfolgt und eine Wahrheitskommission vorsieht.

Eine weitere große Herausforderung ist das Geschlechtergefälle. Ungleichheiten bestehen bei der Entlohnung, der Bildung und beim Zugang zu Finanzmitteln und Landbesitz. Die Gewalt gegen Frauen und Kinder, vor allem sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt in Konflikten, verharrt auf hohem Niveau, Opfer und Zeug*innen müssen geschützt werden. Genitalverstümmelung bei Frauen und Kinderheirat sind zwar offiziell verboten, werden aber weithin praktiziert.

Ziel
Die institutionelle Effektivität und Unabhängigkeit der äthiopischen Menschenrechtskommission haben sich verbessert.

Vorgehensweise
Das Vorhaben trägt über eine Korbfinanzierung zur Verbesserung der Autonomie, Professionalität und Effektivität der äthiopischen Menschenrechtskommission bei. Aus diesem Fonds, in den weitere internationale Geber*innen einzahlen, erhält die Kommission die notwendige finanzielle Unterstützung, um ihr Mandat zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte in Zusammenarbeit mit staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren sowie mit regionalen und internationalen Institutionen zu erfüllen.
Zusätzlich wird der Kommission zur Verbesserung ihrer Leistung und Infrastruktur auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) eine integrierte Fachkraft als Teamleiter*in für Informationstechnologie (IT) zur Seite gestellt. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Ethiopia has introduced a number of policy reforms since 2018 that indicate a positive development in the protection of human rights. However, existing ethno-national and regional tensions have fuelled violent conflicts that threaten human rights compliance. Numerous human rights violations occurred in the conflict in the northern Tigray region from 2020 to 2022, in particular.
In April 2024, Ethiopia therefore adopted a transitional justice policy, which pursues the most serious crimes and includes a truth commission.
Another major challenge is the gender gap. There are inequalities in wages, education and access to finance and land ownership. Violence against women and children, especially sexual and gender-based violence in conflict situations, remains persistently high, and victims and witnesses need protecting. Female genital mutilation and child marriage are officially prohibited, but continue to be practised.

Objective
The institutional effectiveness and independence of the Ethiopian Human Rights Commission have improved.
Approach
Via basket financing, the project contributes to improving the autonomy, professionalism and effectiveness of the Ethiopian Human Rights Commission. This fund, to which other international donors also contribute, provides the Commission with the necessary financial support to fulfil its mandate of promoting and protecting human rights in cooperation with state and non-state actors and regional and international institutions.

To improve its performance and infrastructure in the area of information and communication technology (ICT), the Commission is also being provided with an integrated expert as the team leader for information technology (IT).