Stärkung von Kapazitäten zur städtischen Integration von Binnenvertriebenen und Unterstützung aufnehmender Gemeinden

INTEGRATE

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.4063.6
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 2B00 Asien II
  • Ansprechpartner: Md. Hamidul Islam Chowdhury 
  • Partnerländer: Bangladesch

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen aus der Bevölkerungsgruppe der katastrophen- und klimainduziert Binnenvertriebenen und BewohnerInnen aufnehmender Gemeinden aus infor-mellen Siedlungen ausgewählter Sekundärstädte ist verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Social Welfare

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:4 800 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    22.09.2023 - 30.09.2027
  • Aktuelles Projekt:01.10.2023 - 30.09.2027

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    16020 Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Bangladesch ist eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder. Bereits heute sind Millionen von Menschen gezwungen, ihre meist ländliche Heimat zu verlassen und in städtischen Gebieten Zuflucht zu suchen. Dies führt zu einem rasanten Wachstum informeller Siedlungen mit prekären Lebensbedingungen. Bestehende Probleme in den Städten wie Unterbeschäftigung, überlastete Infrastruktur und Armut werden dadurch weiter verschärft.
Besonders betroffen sind Frauen und Menschen mit Behinderungen in den informellen Siedlungen. Für Aktivitäten außerhalb ihres Haushalts oder eigene wirtschaftliche Perspektiven müssen sie große Hürden überwinden. Häufig fehlt ihnen der Zugang zu Informationen, Finanzierung und Qualifikationen, die für eine Erwerbstätigkeit oder Existenzgründung notwendig sind.

Ziel

Die wirtschaftliche Teilhabe von klimabedingten Binnenvertriebenen und Bewohner*innen aufnehmender Gemeinden ist verbessert. Dies betrifft vor allem Frauen und Menschen mit Behinderungen in informellen städtischen Siedlungen.

Vorgehensweise

Das Projekt unterstützt Frauen und Menschen mit Behinderungen bei der Gründung und dem Aufbau von Kleinunternehmen und Kooperativen. Durch die begleitete Etablierung ihrer Unternehmen, ihrer innovativen Dienstleistungen und ihrer Produkte am Markt können sie ein regelmäßiges Einkommen erwirtschaften und ihre wirtschaftliche und soziale Teilhabe verbessern.
Das Angebot an sozialen Dienstleistungen für die Bewohner*innen informeller Siedlungen wird durch die Einführung inklusiver und geschlechtergerechter Standards verbessert. Dies ermöglicht den am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen, ihre Lebenssituation langfristig zu stabilisieren.
Überdies unterstützt das Projekt Stadtverwaltungen dabei, Konzepte zur sozioökonomischen Integration von Frauen und Menschen mit Behinderungen zu entwickeln. Dabei schafft es unter anderem inklusive und gendersensible Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in lokalen Unternehmen.

 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context

Bangladesh is one of the countries hit hardest by climate change. Millions of people are already being forced to leave their homes, mostly in rural areas, and seek refuge in urban areas. This is leading to the rapid growth of informal settlements with precarious living conditions. Existing problems in the cities such as underemployment, overburdened infrastructure and poverty are made worse as a result.
Women and people with disabilities in the informal settlements are particularly hard hit. They have to overcome major issues to engage in activities outside their household or have their own economic prospects. They often lack access to the information, financing and training necessary for gainful employment or starting a business.

Objective

The economic participation of persons displaced internally due to climate change and residents of host communities has improved. This primarily affects women and people with disabilities in informal urban settlements.

Approach

The project supports women and people with disabilities in setting up and developing small businesses and cooperatives. By helping them to establish their companies, innovative services and products on the market, they can generate a regular income and improve their economic and social participation.
The range of social services for residents of informal settlements is improved by introducing inclusive and gender-equitable standards. This enables the most disadvantaged population groups to stabilise their living situation in the long term.
The project also supports municipal authorities in developing socio-economic integration strategies for women and people with disabilities. Among other things, it creates inclusive and gender-sensitive training and employment opportunities in local companies.