Menschliche Mobilität im Kontext des Klimawandels II

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.4066.9
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: G210 Flucht, Migration, Rückkehr
  • Ansprechpartner: Bjoern Carl Euler 
  • Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh.

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Umsetzung von klimaresilienten und genderresponsiven Ansätzen menschlicher Mobilität im Kontext des Klimawandels ist auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:9 630 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA/engl. SDC): 1 600 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2017.4062.0

    Klimawandel und Migration

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    30.11.2017 - 31.03.2027
  • Aktuelles Projekt:01.12.2023 - 31.03.2027

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Katastrophenrisikomanagement

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    41010 Umweltpolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die negativen Folgen des Klimawandels beeinflussen schon heute Migrationsbewegungen.
Diese werden durch häufigere und stärkere Extremwetterereignisse sowie durch den steigenden Meeresspiegel in Zukunft noch verschärft.

Oftmals finden Migrationsbewegungen innerhalb von Landesgrenzen statt und Immobilität stellt eine zunehmende Herausforderung dar. Besonders stark betroffen ist die Bevölkerung in den Atoll- und Inselstaaten sowie in den Küstenregionen der Philippinen und Westafrikas.

Globale Rahmenwerke und Initiativen erkennen sowohl den Klimawandel als Treiber für Migration als auch Migration als Anpassungsstrategie an den Klimawandel an und fordern Lösungen. Maßnahmen für den Umgang mit Klimamigration sind überlebenswichtig für betroffene Bevölkerungsgruppen. Aus diesem Grund benötigen Regierungen und andere relevante Akteur*innen anwendungsbasiertes Wissen und Fähigkeiten, um Maßnahmen zu erproben und zu implementieren sowie ihre Erfahrungen mit Partner*innen auszutauschen.

Ziel
Die internationale, nationale und regionale Umsetzung klimaresilienter und genderresponsiver Ansätze zu Klimamigration ist verbessert.

Vorgehensweise
Das Vorhaben berät das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und begleitet Pilotmaßnahmen mit ausgewählten Partner*innen in Westafrika, Pazifik sowie den Philippinen. Dabei baut es auf den gendersensiblen und -responsiven Ergebnissen sowie den umfassenden Wissens- und Strategiedokumenten zu Klimamigration der ersten Projektphase auf.

Der Fokus des Vorhabens liegt auf der Politikberatung und Fähigkeitsentwicklung regionaler Organisationen und nationaler Regierungen. Gleichzeitig adressiert das Vorhaben Wissenslücken und unterstützt den Austausch zwischen Regierungen, regionalen Organisationen, Forscher*innen sowie Klima- und Migrationsorganisationen. Das gewonnene Wissen wird in internationalen Foren eingebracht. Bei der Umsetzung legt das Vorhaben Wert darauf, vulnerable Gruppen besonders zu unterstützen.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The negative impacts of climate change are already influencing migration today. In the future, this situation will be exacerbated by more frequent and more severe extreme weather events and by rising sea levels.

Migration often takes place within national borders, and immobility is an increasing challenge. The populations in atoll and island states and in the coastal regions of the Philippines and West Africa are particularly hard hit.

Global frameworks and initiatives recognise climate change as a driver of migration and migration as a climate adaptation strategy and are calling for solutions. Measures for dealing with human mobility in the context of climate change (HMCCC) are vital for survival for the population groups affected. Governments and other relevant actors therefore require application-based knowledge and skills to test and implement measures and share their experiences with partners.

Objective
The international, national and regional implementation of climate-resilient and gender-responsive approaches to HMCCC has improved.

Approach
The programme advises the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) and supports pilot measures with selected partners in West Africa, the Pacific and the Philippines. It builds on gender-sensitive and gender-responsive results and comprehensive HMCCC knowledge and strategy documents from the first project phase.

The programme focuses on policy advice and capacity development for regional organisations and national governments. At the same time, it addresses knowledge gaps and supports communication between governments, regional organisations, researchers and climate and migration organisations. Knowledge gained is shared in international forums. During implementation, there is an emphasis on providing particular support to vulnerable groups.