MHPSS für vulnerable Gruppen in der Ukraine

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.4069.3
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3900 Deutschland, Europa, Südkaukasus
  • Ansprechpartner: Inga Niere 
  • Partnerländer: Ukraine

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Genderresponsive MHPSS-Leistungen für vulnerable Bevölkerungsgruppen in der Ukraine sind gestärkt

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerium für Veteranenangelegenheiten der Ukraine

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:16 100 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    13.10.2023 - 31.03.2029
  • Aktuelles Projekt:13.10.2023 - 31.03.2029

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    12340 Förderung von psychischer Gesundheit und Wohlergehen

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation:
Erfahren Menschen Krieg, Gewalt und Vertreibung, hinterlässt das oft tiefe seelische Wunden. Derart traumatische Erlebnisse können zu Angststörungen, Depressionen und Selbstmordgedanken führen. Daher ist es für Betroffene wichtig, psychische Probleme als solche anzuerkennen und sich Unterstützung zu suchen.
Das Gesundheitssystem der Ukraine steht vor großen Herausforderungen und kann die psychische Belastung der Bevölkerung nicht angemessen abfangen. Es fehlt an geschlechtsspezifischer psychosozialer Unterstützung für Veteran*innen, Binnenvertriebene, Rückkehrende und Bewohner*innen aufnehmender Gemeinden sowie weitere schutzbedürftige Gruppen. Zudem brauchen Verantwortliche spezialisiertes Fachwissen, um die Betroffenen zu behandeln.

Ziel:
Ein angepasstes Angebot mit Fokus auf mentale Gesundheit und psychosoziale Betreuung (Mental Health and Psychosocial Support, MHPSS) hilft Ukrainer*innen dabei, Kriegserlebnisse zu verarbeiten.

Vorgehensweise:
Das Vorhaben schult Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen und andere soziale Fachkräfte, damit sie Menschen mit Kriegstraumata besser helfen können. Unterstützung erhält das Vorhaben hierbei durch die Nationale Universität Kiew-Mohyla Akademie (NaUKMA), die auf Kriegstraumata spezialisierte Module entwickelt und diese in die psychologische Ausbildung integriert.
Weiterhin unterstützt das Vorhaben spezielle psychosoziale Angebote, darunter Maßnahmen, die die MHPSS fördern und für geschlechterbasierte Gewalt (gender-based violence, GBV) sensibilisiert sind.
In Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation „International Medical Corps" verbessert es die Qualität von GBV- und MHPSS-Diensten für schutzbedürftige und kriegsbetroffene Gruppen. Parallel dazu bieten das Vorhaben psychosoziale Programme mit einem Fokus auf Frauen und Kindern an, um ihre (Re-)Integration in die Gemeinden zu erleichtern. Zusammen mit lokalen Nichtregierungsorganisationen setzt es Schulungen, maßgeschneiderte Therapien sowie digitale Lösungen um. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context:
When people experience war, violence and displacement, this often leaves deep psychological wounds. Such traumatic experiences can lead to anxiety disorders, depression and suicidal thoughts. It is therefore important that sufferers acknowledge their mental health issues as such and seek support.
Ukraine's healthcare system is facing major challenges as a result of the Russian war of aggression, and is unable to cope adequately with the mental strain on the population. There is a lack of gender-responsive psychosocial support for veterans, internally displaced persons, returnees and residents of host communities, as well as other vulnerable groups. Furthermore, those responsible require specialised expertise in order to treat the sufferers.

Objective:
An appropriate range of services focusing on mental health and psychosocial support (MHPSS) is helping Ukrainians come to terms with their war experiences.

Approach:
The project is training social workers, psychologists and other social service professionals so that they can better help people traumatised by war. It is receiving support from the National University of Kyiv-Mohyla Academy (NaUKMA). This institution is developing specialist modules on war trauma and integrating them into the training of psychology professionals.
The project is also supporting special psychosocial services, including measures that promote MHPSS and raise awareness of gender-based violence (GBV).
In collaboration with the International Medical Corps –a non-governmental organisation – it is improving the quality of GBV and MHPSS services for vulnerable and war-affected groups. At the same time, the project is also delivering psychosocial programmes with a focus on women and children to facilitate their (re)integration into the communities. Together with local non-governmental organisations, it is implementing training measures, tailored therapies and digital solutions that protect people's mental health and resilience.